Sich in Anderen abzubilden, ist wie Arthur Schopenhauer sagte: "Der Sinn und das…
Sich in Anderen abzubilden, ist wie Arthur Schopenhauer sagte: "Der Sinn und das Wesen der Zeit, ist Suggestion." So denn jeder lehrt, was er am Nötigsten hat. Es gilt sodann sich zu überheben. Nicht der Sinn ist Prinzipal, wohl aber der Unsinn. Einflüsterungen sind des Teufels Fehdespiel (Goethe). Eitelkeit schafft Zwietracht. Eitelkeit, diese Todsünde, diese uneinbringbare Schuld, denn Hochmut, Stolz war zudem die erste Sünde, die den Satan dazu bewog, sich gegen Gott aufzulehnen und sich zu überheben. Der Stolz ist sicherlich eine der Sünden, die am Längsten an einem zehren, denn so sehr man sich auch bespiegelt, in seiner Tugend, umso mehr, liegt man ferne der Wahrheit, denn ein wahrhaft tugendhafter Mensch, weiß um seine Schwachheit. Ihn leitet die Demut an, der sich im Siegestaumel nicht auf sich selber stützt, sondern im Leiden und Sterben Jesu all seinen Trost erwartet, denn er ist sich gewiss, dass nach der Trauer Freude folgt und nach dem Verlust der Würde, der Gottmensch vor einem steht. So kann niemand sagen, er wäre durch seine Taten, ein gerechter Mensch. Wie der Völkerapostel Paulus lehrt, kann man nur durch den Glauben an Jesus Christus gerecht werden. Heinrich Seuse würde ausrufen: du unsinniger Mensch, wo sind deine Bürden? So sind die Weltmenschen allesamt geneigt, dem Teufel, Satan und Menschenmörder von Anbeginn ihr Ohr zu leihen. Gleich wie Kain den Abel erschlug und sich zu rechtfertigen suchte und sprach: "Bin ich der Hüter meines Bruders?" Wie sehr verzagt der Wille zum Menschen, der immerfort verlorene Mensch des Guten Willens. Wie wird er besser? Besser als er je war? Wie kann er sich reinigen? Kann er zum Mutterschoß zurückkehren? Der aus dem Heiligen Geist Geborene aber, bleibt dem Namen des Herrn gegenwärtig. Er weiß um die Ehrfurcht und um den Erhalt der Gnade. Ackert nicht in Todsünden, um sich aus dem Morast zu erhöhen, sondern dem Herrn und Gott nachzufolgen, der angespien, geschlagen, entwürdigt wurde, durch Besserwisser, jene die sich besser fühlten. Wie wird sodann die Rechenschaft ausfallen, dass man dem Lügenfürsten sein wachsames Ohr geliehen hat? Wird es je eine Sühne geben für den Hochmut, den Stolz und die Eitelkeit? Trachtet man sodann nicht nach einer Feuerbestattung am Ende; wo Eitelkeit die Sinne schlägt, wie einen Wahn? Doch all diese Sichtweisen sind nur verdeckte Eifersucht und somit auch liebenswert, zumal die Liebe keinen Abstrich duldet. Sie ist wie das Kind bei seiner Mutter, welche die junge Pflanze, den Trieb ausreisst, wobei der Vater ganze Häuser erstehen lässt. Vgl. Sir 3,9 Sicherlich ist es ein Gleichnis und Jesus sprach gerne und gut in Gleichnissen. Aber auch Paulus bekannte, dass wenn man ohne der Liebe ist, man wie ein dröhnendes Erz wäre. Also braucht es ein Gewissen, das nicht zurücksieht, aber nach vorne blickt, noch ehe die Zeit um ist, die wir auf Erden haben; wo Scham und Schönheit zusammen den Weg suchen ohne ihn zu kennen.