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"Der Mensch ist heilig, denn Gott wohnt bei ihm.

"Der Mensch ist heilig, denn Gott wohnt bei ihm." Diese Unschuldsvermutung beschwichtigt das menschliche Dasein. Liebe als Zeichen der Vermutung, jedoch als Empfängnis. Gleich welche Natur, ob Pflanze, Tier oder Mensch, übt sich in der Anziehung und so die Frage: Kann das Liebe sein? Im Grunde ja, die Liebe zu sich selbst zieht die selbstlose Liebe an. Doch gibt es selbstlose Liebe? Selbstgefällige Liebe welche in Zufriedenheit mündet? Jesus sagt, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, wird er euch geben. Erfüllt ist diese Ankündigung durch Reinheit. Diese ist genährt von Beichte und dem Empfang des allerheiligsten Altarsakraments. Man kann nicht um Sünde bitten, sondern um Vergebung. Gott gibt und selbstlos ist diese Liebe nicht, sondern eine Harmonie, eine Aufforderung zum furchtlosen Bekenntnis. Das ist Liebe! Doch sehen wir auf das Magnificat, wie Maria diese Liebe annimmt. So sagt Jesus, der Sohn Mariens "Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast." Mt 11,25 - "die, die ihn lieben, sind wie die Sonne, wenn sie aufgeht in ihrer Kraft." Ri 5,31 - "Die Augen des Herrn ruhen auf denen, die ihn lieben; er ist ein starker Schild, eine mächtige Stütze, Schutz vor dem Glutwind, Schatten in der Mittagshitze, Halt vor dem Straucheln, Hilfe vor dem Fall" Sir 34,19 Gewissheit ist Frieden! "Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind;" Röm 8,28 - "Hat Gott nicht die Armen in der Welt auserwählt, um sie durch den Glauben reich und zu Erben des Königreichs zu machen, das er denen verheißen hat, die ihn lieben?" Jak 2,5 - "Alle, die ihn lieben, behütet der Herr" Ps 145,20 - "was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben." 1. Kor 2,9

Zwei Aspekte, wenngleich auch nicht widersprüchlich: "Die aber, die er vorausbestimmt hat, hat er auch berufen, und die er berufen hat, hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht." Röm 8,30 - und dann sagt Paulus: "Weil wir aber erkannt haben, dass der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir dazu gekommen, an Christus Jesus zu glauben, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch Werke des Gesetzes wird niemand gerecht." Gal 2,16 Es ist keine Contradictio in adiecto! - Vor Jesus war niemand gerecht. Das ist das Resultat der Lehre des Paulus. Es lassen sich metaphysische Beispiele finden, aber wie kann man eines nehmen, wie die Johannesoffenbahrung? Wie die Offenbarungen des Paulus damit vergleichen, der nahtlos in das ganze Evangelium eintaucht, auch mit allen Macken, wie dass er moralisch gegen lange Haare bei Männern sprach und es wohl nur eine Attitüde der Künstler war, Jesus so darzustellen, els Ecce Homo. Ein Wortspiel von seiten der Grammatik vielleicht und doch, welche Rolle spielt die Imagery Debatte eigentlich? Frauen, die lehren; ein Widerding bei Paulus.