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Habeas Corpus, Thema Unschuldsvermutung, was ja die demokratischen Verfassungen …

Habeas Corpus, Thema Unschuldsvermutung, was ja die demokratischen Verfassungen weltweit unterschiedlich interpretieren. Man kann diese Unschuldsvermutung ausschließen, doch dann hat man automatisch die Erbschuld, die aber durch das Christliche Erbe ungültig ist. Man kann von einem Erbgut reden, aber damit muss keine direkte Schuld in Verbindung stehen, da das Alte Testament und das Neue Testament sich nicht zwangsläufig ergänzen. Eben, was den Punkt der Rache anbelangt, wo Gott bis ins dritte oder vierte Glied die Schuld nachträgt. Gott ist ja im Laufe der Geschichte immer wieder zur Wandlung oder Einsicht fähig, er kann revidieren und in diesem Fall wurde die Schuldfrage an Christus übergeben, das Gericht wurde Jesus übergeben. Es liegt nicht mehr auf der Schulter des Vaters. Wie man nun mit Rechtsfällen umgeht, bspw. kann man nicht sagen, dass die Demokratie nicht für alle Menschen in einem Rechtsstaat gilt. Man kann also hierbei schwer Ausnahmen schaffen, vor allem weil man dann den logischen Schluß verabsäumt. Es würde zu einem Chaos führen, was die Kausalkette anbelangt. Man kann eben sagen, die Demokratie wird nicht anerkannt, so wie ein Mensch der in der Kirche war, sagen kann, dass er nicht mehr dazugehört. Da geht jedoch bereits der Verlust des Standes der Gnade voraus, weil der Verzicht auf das Beichtgeheimnis womöglich entbindet. Nur abstrakt. Wenn man jetzt Personen hat, auf welche die demokratische Verfassung nicht gültig ist oder sein kann, hat man einen Präsenzfall usw. Es ist also eine Frage des guten Willens. Wird der Mensch sokratisch einsichtig oder nicht? Ebenso richtet sich auch die Entscheidung ob einerseits das alte Testament hierbei gesucht wird, oder ob der Zeitrechnung Rechenschaft getragen wird. Wenn jemand also noch den Alten Bund sucht, die Alte Messe etwa, dann mangelt es hier an Früchten für die Gesellschaft. Es nun Gott zu überantworten, wo man nicht weiter weiß, wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Es gibt auch solche, die mit dem Monotheismus nichts anfangen können. So viele Möglichkeiten, aber man muss sich die Frage stellen, ob man denn überall Wüste akzeptiert? Ebenso, ob überall Sektenglaube akzeptiert wird, aus einem Mangel heraus. Sofern es eine Landesgrenze gibt, kann man nicht von Wüste sprechen und wenn sich dann verschiedene Ländern einigen, wo überall keine Wüste ist, kann man ausgrenzen. Ich glaube das entspricht eigentlich der Ordnung und Chaos ist keine Ausrede einer Leidenschaft, sondern schlichtweg Sektierertum.

Unschuldsvermutung gegen Religionsfreiheit ist schwierig, da es eine Frage der Auslegung ist und philosophisch gesehen, ist die Freiheit von Religio erstes und oberstes Prinzip der Rechtssprechung. Erst die Rechtssprechung führt die Gebundenheit fort und begradigt sich durch Habeas Corpus, im Bedarfsfall. "Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert." Joh 20, 23 "so ist es auch mit dem Wort, / das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, / sondern bewirkt, was ich will, / und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe." Jes 55,11 "Auch richtet der Vater niemand, sondern er hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen" Joh 5,22 Über den Glauben kann man daher keine Richtschnur der Religio ziehen. Es ist "Privatsache" wie Obama meinte. Mehr oder minder.