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"In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehöre…

"In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehören; dieser Teich heißt auf Hebräisch Betesda. In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte. Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war. Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, dass er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt. Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein. Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh!" Joh 5,2 - 8"Ein Engel des Herrn aber stieg zu bestimmter Zeit in den Teich hinab und brachte das Wasser zum Aufwallen. Wer dann als erster hineinstieg, wurde gesund, an welcher Krankheit er auch litt."Auch bei dieser Geschichte gibt zu denken, dass Jesus dem Engel auftrug zu heilen. Der Engel kam nicht von sich auf die Idee das Wasser zum Wallen zu bringen.

Demokratien sind am Prüfstand, da man erkannt hat, dass Religionsfreiheit eben nicht die freie Wahl ist, sondern die deterministische Entscheidung gegen die Gebundenheit (religio), was an sich gut ist. Es steht jedem frei sich für die römisch/katholische Kirche zu entscheiden, es steht jedem frei, nicht zu heiraten, zölibatär zu leben, kurzum nicht religiös zu sein oder zu bleiben. Wenn jemand aber möchte, kann er heiraten und folglich religiösbedingt leben. Dass es von sich aus, der Natur der Sache keine Religion sei, zu heiraten, wie bei den Protestanten, macht diese Glaubensauffassung insgesamt zu einer Religion. Alle Glaubenseinrichtungen sind religiöse Auffassungen, bis auf die römisch/ katholische, da sich die Eheleute gegenseitig das Ehesakranent spenden. Sie tun es aber vor Gott!

Diese Idee von Benedikt XVI., den Limbus der ungetauften Kinder nicht weiter in der Lehrmeinung vertreten zu wollen, diese Stilblüte revanchiert sich bereits in "Denn die Kinder eines sündigen Beischlafs / treten im Gericht als Zeugen auf / für die Schlechtigkeit ihrer Eltern." Weish 4,6 .Das Wort Bastard wird nicht mehr verwendet und unehelich sagt man auch nicht mehr. Die Frage ist, wie die Wahrheit da zurecht kommt, wenn Jesus keinen Glauben mehr findet. Sitzt dann der Ankläger im Himmel und sagt, so wie Mose: streitet über meinen Leichnam? (Vgl. Jud 1,9) Daher ist die Taufe unablässig! Man muss jedoch dem Thema weiter nachgehen, denn eine Taufe ist kein Garant, da man den Stand der Heiligmachenden Gnade rasch verlieren kann. So sagt das Dogma (extra ecclesiam nulla salus), dass man in der Kirche bleiben müsse. Die Taufe allein, ist daher nur der halbe Wert! Es bedarf auch der steten Tauferneuerung.