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Die Pythagoreer waren Vegetarier.

Die Pythagoreer waren Vegetarier. "Das Töten von Tieren war verboten, da Pythagoras lehrte, dass Tierseelen einst menschliche Seelen gewesen sein könnten." Das Gegenteil behauptete Jakob Lorber. Dieser meinte, dass viele Tierseelen auf einen Menschen kämen. - Hier scheint Paracelsus näher zu liegen, dass diese dem Limbus näher stünden. In der christozentrischen Betrachtung: nicht was in den Menschen hinein kommt, macht ihn unrein, sondern das was rauskommt. Bei Paracelsus gehen die Teile des Tiers wieder in den Limbus zurück. Weshalb erwischte es dann auch die Gerechten vor Christus, die dem Tier doch so ferne standen? Auch sie fanden ihren Terminus im Limbus, ihre Grenze, wie Pfanzen, Minerale und eben die Tiere. Das Vergängliche als ein Gleichnis, wie Goethe meint und nach Empedokles, kann Gleiches nur durch Gleiches erkannt werden. Limbi erkennt Limbi und flüchtet, erkennt die Angst oder was man als Recht des Stärkeren vermeintlich anerkennt. Das Fluchttier, ist diese instinktive Limbushaltung, die Angst aber auch die höherartigen Tiere, welche den Reiz verspüren zu Gewalt und Herrschaft. Ihr natürlicher Instinkt ist die Summe der Angst, sich gegen den Limbus zu wehren, welcher ihr eingeprägtes Bild ist und sie haben keine Seele, weil die Angst die Seele auffrisst, wie man sagt. Der Geist Limbi ist daher Angst und Schrecken. Was wir als Natur bezeichnen, ist nach Paracelus ein Produkt des Limbus, welcher die Ganzheit wie einen Saum einschließt, daher der Name und ist so ein Ding hernach verschieden, kehrt es wieder in den Limbus zurück. Ist dieses Produkt des Limbus nicht vielmehr ein Golem, der für die Ewigkeit nichts nützt? Tiere in der Ewigkeit, Mineralien, Pflanzen. Tiere als Gewalten, die übereinander herfallen, Pflanzen die zum Straucheln bewegen, Minerale die dem irdischen Kraft und Halt verleihen. Würde Gott das Blatt, so vollendet es sich auch gebärdet, nicht absterben lassen, weil es vollkommen anmutet? Die Natur hat ihren eigenen Antrieb, also ihre eigene Angst. Recht des Stärkeren, Naturrecht, Naturphilosophie, Naturehe. All das, ist das Gleiche vom Gleichen und Seele ist immer - ohne Gleichen. Vater und Mutter nicht mehr lieben, als Gott, da die Seele ohne Gleichen ist. Der Kommunismus sieht eigentlich nur den Limbus, als das ewig Gleiche, als den Automatismus, das historische Ereignis mit der ewigen Widerkehr. Was ist also, der Nihilismus genau, wenn dieser eben die Seele bemängelt. Wo sind die großen Denker, die Seelenfreunde, Seelenverwandten; der ganze Apparat der Schöpfung welcher einer Mutprobe bedarf und doch ist es nur die Angst, die aus dem Limbus kam, mit der sich der Mensch zeitlebens abmüht. Die Wirkkraft des Limbus ist, dass man sich auflehnt gegen diese Unterdrückung eines Ortes der nicht von dieser Welt ist, sondern nur Angst und Schrecken. Gewalt scheint nur der Vorwand, sich gegen diese Kräfte zur Wehr zu setzen, wie das die Natur praktiziert. Limbus als ein Antiort und hierbei lag Paracelus wohl richtig.

Es werden also keine Seelen hervorgebracht, sondern die Angst der Seelen, wenngleich die Seelen schon zuvor von Gott erschaffen wurden; ewiglich und rein. Gleich wie Entropie im zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, entfalten sich die Kreaturen aus dem Limbus und immer dienen sie der Seele, wenngleich sie nicht das Gleiche sind, sondern nur improvisieren, wie die Natur es liebt, wenn sie sich verbirgt, wo sie nicht verbesserlich ist. Die Seele ist daher, wohl der Wunsch nach Geborgenheit, doch die Natur kennt nur das Imago, das aus dem Limbus kam und dorthin wieder zurückkehrt. Wie also der Golem in die Welt kam und da, der Raub der Helena. Tierischer als jedes Tier, wie der Dichter und Denker Goethe schreibt. Alle jene Affekte der Amoral sind Paracelsus gemäß aus dem Limbus und die Moral entspricht wohl der Übermoral der Engel. Zwar nur als Gleichnis, doch vernunftbegabt, was dem Geschöpf des Limbus irrelevant erscheint und auch die Vernunft ist nur, das Gedachte. Kein Mensch kann über seinen Schatten Herr sein, es sei denn, Gott lässt es zu.

Diener der Demut – In der negativen Theologie gilt Gott als die einzige Quelle für das Licht des Lebens. Finsternis wiederum sei ein konkreter Mangel und keine eigenständige Kraft, sondern die Abwesenheit Gottes par excellence.