Der Papst sagt: „Kirchliche Leitung darf nie Machtspiel werden“ - Wenn er da die…
Der Papst sagt: „Kirchliche Leitung darf nie Machtspiel werden“ - Wenn er da die Piusbrüder anspricht; ich halte das für grob fahrlässig was da aufgeführt wird. Es wird das zweite vatikanische Konzil profanisiert dargestellt. Das schließt eigentlich eine Exkommunizierung mit ein. Die Ähnlichkeit zum Protestanten liegt frei auf der Hand. Das Festhalten an einem Sinn. Das war auch das Attribut des Manifest der 93. Zwar bin ich mildherzig, sehe aber dennoch das Problem eines Fatalismus, der durch die Dialektik führt und die Bereitschaft zum Dialog, der eigentlich die Basis für die Ökomene ist, wird komplett negiert. Daraus ergibt sich ein durch Demiurgen geleitetes Denken und das kann man eigentlich als Freimaurerei bezeichnen. Wie man es dreht und wendet, es ist also nicht das Argument das Entscheidende, wie in einem Diskurs, denn darum geht es nicht im Dialog, der ein Miteinander ist. Wenn das Ganze aber zum Disput wird, wo es zu einer Naturrechtsfrage wird, entzieht sich das der Grundlage jeglicher sinnstiftender Ethik. Immer ist irgend ein Häuptling, der beliebige Ideen hat. Der sich dann hochjubeln lässt, frei nach Wotan. Wenn einem also diese Naturvölker liegen, im Sinne der Zeit in der man lebt. Der Hang dahin so stark ist, weil man zu überleben hat, frage ich mich was das Naturrechtsdenken mit dem Glauben zu tun hat.