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Die Analogie eines "Reichen" ist einfach nur die Darstellung einer Herrschaft, wie das der Chor der Herrschaften abbildet. "Die „Herrschaften“ (lateinisch Dominationes, griechisch Kyriotetes) sind ein Engelchor der mittleren der drei himmlischen Hierarchien. Sie bilden die sechste der neun traditionellen Engelordnungen und gelten als himmlische Verwalter, die Gottes Autorität widerspiegeln und die niederen Engel anleiten." - Dieses Gleichnishafte der Idee nach, als Verwalter zu verteilen mag vielleicht leitgebend gewesen sein, für den Kapitalismus, sodass die Reichen nach unten hin verteilen; wäre da nicht das Gleichnis des Armen Lazarus welchem nur die Krümel vom Tische des Reichen abfielen. Der Idee nach litt sodann Lazarus an Geschwüren, als Resümee für den Argwohn den er gegen ihn wahr nahm. Diese ganz und gar Satan unterworfene Welt ohne Interlekt, wo dieser dann Anspruch wähnt auf den tierischen Menschen, der nur nach seinen Sinnen hin trachtet, das Überirdische aber, untergräbt oder vernachlässigt. Es ist damit nur die Frage: Kann es Frieden geben? Hier herrscht ein engelsgleiches Fundament, wo der Kampf zwischen Gut und Böse zwar schon entschieden aber dennoch ausgetragen wird, als himmlisches Terrain von Leben und Sterben. Jener, der mehr hat, an Vorstellungen wo der Herr und Gott doch alles besitzt. Der Reiche gerät in eine Form, wird stabilisiert, als Vorreiter jener engelsgleichen Manier einer Herrschaft über Kapital, das verwaltet ist, doch das Gegenteil ist der Fall. Ideen lassen sich nicht verwalten, für die Zeit die man hat. Engel haben dieses chronologische Phänomen nicht zwangsläufig, wie wir, die wir altern und uns nach der Heimat in Gott sehnen. Jesus ist dabei sehr vorsichtig und beschwichtigt, doch das Geld zur Bank zu bringen, damit sich sein eigener Reichtum mehre. Wie kann denn der Sohn weniger haben wie der Vater? Vater und Sohn die eins sind, wie kann der Sohn dann weniger haben, sodass er Zinsen für einen Ertrag auf der Bank wünscht, so doch Gott alles gehört, er alles besitzt, das Kleine wie das Große, das Gute wie das Böse. So hat es Gott gefallen, dem Sohn das Gericht zu übertragen, denn dieser Reiz zwischen dem Atmen ist eine Einnahme oder eine Ausgabe, wo doch wie Jesus sagt, nicht das was reinkommt unrein macht, sondern was rauskommt. Dieser Dialog mit dem Vater ist es, der das Interesse des Heiligen Geistes ist, wobei keinerlei Falschheit in der Verlockung liegt. Der Heilige Vater hat die Macht alle in die Hölle zu werfen. Und dann redet man vom "Heiligen Vater", a priori. Es gibt also ernsthafte Gründe, weshalb die Ökomene mit dem Papst voran getrieben wird, inkl. dem 2. Vatikanischen Konzil. Seelen retten! - Wenn Jesus will, dass alle gerettet werden, ist das keine Diskussion.
Diese Betrachtung eines Limbus, hat freilich nichts mit der Hautfarbe zu tun, doch die Natur als Gleichnis sehr wohl. Als Ort der Gottferne, der Gott der das Licht ist, das jeden Menschen erleuchtet. Dieser Ort der Lichtferne, "zitternd gehorcht es ihm." Bar 3,33 das Licht, so wie "flieht vor der Falschheit" Weish 1,5 der Heilige Geist.
Nun, ich sehe das Lob nicht als Kritik, aber es ist wie der gute Humor, er lenkt von der Position des guten Hirten hin zur Einsicht. "ich schätze den Wert von Menschen, von Rassen danach ab, wie notwendig sie den Gott nicht abgetrennt vom Satyr zu verstehen wissen" Nietzsche.
"Die Narren müssten weise werden!" Fürchtegott Gellert, Narrenturm
Hier in Wien gibt es den Narrenturm - Steinmannsyndrom, Meerjungfrauensyndrom, Schmetterlingskinder, Wasserkopf, diese ganzen Formen der Karzinome, Typhus, Tuberkulose, Syphilis, Lebra.
Es gibt eine Hölle. Dabei ist die Erde dem Himmel viel Ähnlicher. Weshalb der Narrenturm an den Turm Davids erinnert: "Du lässt sie glühen wie einen feurigen Ofen" Ps 21,10 Jene erzeigende Armut, die schlichtweg an Abtreibungen erinnern, wo der Menschenbrei zur Schau gestellt, zwar eben dort mit spärlichen 19 Jahren, aber ebenso unmenschlich an Formen, an Gliedern als Mahnmal der Vergänglichkeit erinnert. Wo schlimmer als Dantes Inferno jegliche Leiden das Menschengeschlecht umgarnt, zwischen dem ärmsten Geschöpf und den Leidensfähigsten, aller Kontinente und Epochen. Und dann begegnet einem damit auch die Theodizee, allerdings mit dem historischen Versuch einer Kompensation durch Abtreibungen. - Der Teufel von Korneuburg - De facto ein Embrio, der deshalb so heisst, weil seine Mutter vor dem Bildnis des Erzengels gebeten haben soll und dieser Embrio von der Gestalt her so wurde, wie der versetze Teufel unter dem Fuße des Engels.
Eigentlich ist es aber noch sehr wenig, wie die schöne Leiche Wiens beschrieben wird, allerdings wenn man dieses Fegfeuer-Museum in Rom betrachtet, kann man sich des Dante kaum erwehren.