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"das Trachten des Menschen ist böse von Jugend an."

"das Trachten des Menschen ist böse von Jugend an." Gen 8,21 Limbus als Urstoff, dem die Seele beigemengt erscheint, bis alles Seele ist. Das Reich des Todes, in dem die Gerechten waren und Jesus kam nicht um die Gerechten zur Umkehr zu rufen, sondern die Sünder. Wenn nun die hl. Therese von Lisieux sagt, dass ein Sünder der ist, welcher die Sünde liebt, so spricht das nur für die Abtötung der Leidenschaft, wie das die Weisen zu allen Zeiten taten. Die Askese führte trotzdem niemanden in den Himmel. Sie wurden maximal zu Gerechten. Durch die Entsagung konnte man daher von je her nur gerecht werden. Es ist die Frage, welcher Verdienst den Gerechten widerfährt, so er denn seinen Lohn bereits auf Erden erhält; sogar wenn er Nachahmer findet. Die Gerechten kamen per se also in den Limbus, bevor Jesus in das Reich des Todes hinab stieg. Was also passierte mit der Fasson der Gerechten, wenn man meint, dass Jesus also diese Gerechten aus dem Reich des Todes herausführte? Sogar die Selbstgefälligkeit fällt unter die Gerechten zu gleichen Teilen. So bespiegeln sie sich dann im Reich des Todes, wenngleich dieser Ort Gott völlig entbehrt? Alleine die Erkenntnis von diesem Gut, welches die Gerechten im Reich des Todes haben oder hatten, unterscheidet die Geister. Erkenntnis vom guten und bösen Gerechten; so Jesus sich als Guter Hirte anempfahl. Erkenntnis des Guten. Also wie sehr wurden die Gerechten nichtig vor dem guten Gerechten, als dem guten Hirten? Er machte also alle Gerechten zuschanden, da ihr Recht nicht ausreichte, ohne Ihn in den Himmel zu kommen. Sie blieben daher im Reich des Todes, bis Er sie in das Leben einführte, welches der Himmel ist mit dem fortwährenden Licht, das er selber ist, indem er voran leuchtet in der Finsternis der Gerechten, obwohl diese gut genug für den Augenblick waren. Dieses kleine Eigenlicht, das dem Gerechten voran leuchtete, so als wäre es dienstbar genug sich zu erweisen und doch, welch ein Meer an Gerechten trat Jesus entgegen, als er in das Reich des Todes schritt? Er schritt dort nicht hin ob seiner Verdienste, sondern Gott ist durch das Opferlamm, den guten Hirten, wahrer Verdienst aller Verdienste, so alles Gute in der Welt, was je ein Herz erfahren, zu seiner Ehre ist und war und immer sein wird. Er machte also dort Licht, wo Finsternis war unter den Gerechten, die dem Arzt nicht bedurften, wie Jesus sagte. So war der Limbus bereits ein Ort der Gerichteten, nicht a priori der Gerechten. Ein Ort der Finsternis an den Jesus musste, als er in den drei Tagen in das Reich des Todes, das Reich der Gerichteten hinabsteigen musste; der im Garten Gethsemane sich auf diese Finsternis vorzubereiten hatte, welche die Gerechten an diesem Ort, dem Limbus verbreiteten. Limbus als Urstoff der Gerechten, lässt sich schwer sagen. Der Lohn des Gerechten, den er schon auf Erden empfängt, der sich sicher fühlte, ob seiner Taten wegen. Jesus rief also die Sünder zur Umkehr. Kann man einen Gerechten behelligen? Daher bleibt`s finster!

Geht es mit den Tagen zuende, so sagt Jesus man solle sich Freunde beim ungerechten Mammon machen, damit sie einen aufnehmen in die ewigen Hütten. Abgesehen von der Aufnahme, es geht um den Besitzer, den Reichen, welcher also ungerecht handelt. Jesus hätte auch sagen können, man solle sich Freunde bei den Gerechten machen, um mit ihnen einst vereint zu sein. ZB. die Philosophen. Freunde unter den Philosophen zu machen, damit man einst mit ihnen vereint ist; doch das Gegenteil betont Jesus. Die Geizigen und Gierigen sollen plötzlich die Freunde sein, wie Jesus die Feindesliebe kundete oder mit den Sündern verkehrte. Da wird ein Leben lang die Tugend geübt und plötzlich bequemen sich die Untugenden und Laster zu einem, wollen Freunde sein und doch sagt Jesus: ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. So ist es dem Reichen kein Dienst, ihn zum Freund zu haben. Es ist dem Reichen ja egal, denn Jesus sagt auch, wo dein Schatz ist, dort ist auch das Herz. Wenn dem daher so ist, so nimmt es dem Reichen und Geizigen am Ende den Besitz, so man diese als Freunde gewinnen will; die Reichen, der Schatz, das Herz und Ende. Aufgenommen in die ewigen Hütten. Vielleicht meint das die Heiligen und Frommen, die ihren Reichtum niemanden abgeben, ihre Tugenden, ihre Gottesfurcht oder Gottesliebe, die unvergänglich ist! Sind das eben die Reichen, Gierigen und Geizigen, die Jesus in dem Gleichnis meint? Der Schatz im Himmel. Also, der Ungerechte ist dann wohl der, welcher kein Marxist/Kommunist ist, der alles zu gleichen Teilen an die Welt vergibt als der Sicht des Gerechten. Der Heilige oder Fromme ist wiederum der, welcher sein Gut verbirgt. Wie unfair, David, würde Kishon antonen.