Das fünffache Skapulier

Philosophische & Theologische Schriften

Christozentrik

Christozentrische Betrachtungen der Philosophie und Theologie

Themen

Aus dem Buch „Christozentrik" – das bereits 777 Seiten umfasst und nicht frei zugänglich ist – sind diese 48 Themen zusammengestellt, um einen Einblick in den Inhalt des geschützten Buches zu geben.

1. EGO

Das Wort Ego bedient sich so wie Thomas von Aquin an der Metaphysik des Aristoteles. Das erinnert an Ratzingers erste Enzyklika, wo er von Eros spricht. Es ist die Frage ob das nicht eine Begriffsverwirrung ist, so wie man mit dem Satan den Satan austreibt, als mögliche Heuchelei eines Urtypus eines franziskanischen Heiligen, der Stigmata entwirft. Eigentlich ist es Odin, der Dichtergott, als Jupiter mit dem Adler zu seinen Füßen wie der Johannes der Offenbarung. Privatoffenbarung als Doktrin. Man legt Anderen schwere Lasten auf, die man selber nicht tragen kann. Ich finde die gramatikalische Versuchung entbehrt dem Terminus eines Logos, wozu man den auch immer braucht. Es ist Eitelkeit.
EGO
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2. Adam und Eva

Der Baum, der im Paradies stand und keiner weiß, ob es jetzt der Baum des Lebens, der Baum von Eva ist, oder der des Wissens, dass es der Baum des Leben ist. Das ist wie eine paracelsische Limbus-Deutung vom Reich des Todes, wie es im apostolischen Glaubensbekenntnis heisst. Das Problem dabei ist lediglich das Alte Testament, welches einer Naturreligion entspricht und somit verklausaliert sich das Gleichnis von Adam und Eva, ergo der Termini in dieser römisch/katholischen Ansicht, als der Limbus, während die neue Eva, welche Maria die Gnadenmutter ist, die Sicht auf den Horizont, also das Reich Gottes, Himmelreich oder Paradies gewährt, wie das im Neuen Testament eingängig erläutert wird als die frohe Botschaft, welche der Alte Bund, die Naturreligion nicht kannte. Sie kannten den Heiligen Geist, den Vater, aber nicht den Sohn, der einzig und alleine die Rettung erwirken kann, als der Anfang und das Ende. Somit als Beginn und Ende unserer Zeitrechnung im Jahr des Herrn.
Adam und Eva
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3. Einheit

Einheit unter dem Kreuz ist für mich, dass man den Sonntagsgottesdienst und die Hochfeste feiert, als der Zenit welcher alles zusammenhält. Ohne der hl. Kommunion, keine Beichte, ohne der Beichte kein Zusammenschluss.
Einheit
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4. Europa Museum

Wenn man sagt "Europa ist das Museum der Welt" stimmt das nur zum Teil. Europa ist ein Zweistromland zweier Kulturen. Die griechische Kultur, samt Buddha, Persien, Afghanistan und die jüdisch-christliche Kultur. Insgesamt spricht man von Eurasien und das ist insofern kein Museum.
Europa Museum
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5. Gegenwart

Biblisch mit der Frage zu Antworten: Wo ist denn ihr Gott? Ist angesichts des Neuen Testaments irrelevant, denn wir haben Gott, das Allerheiligste in der Gegenwart des Altars.
Gegenwart
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6. Beichte

Qualia beim Beichten? Man hat da immer das Problem bei jedem Katholizismus. Sünde ist das, was das Herz vor Augen führt. "meine Sünde steht mir immer vor Augen." Ps 51,5 - Das Wichtigste ist aber: "Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund." Lk 6,45
Beichte
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7. Rosenkranz

Der Rosenkranz ist so wie das erste Wunder in Kana. Seine Mutter bittet Jesus um ein Wunder und hört nur Weibergebrumse. Was willst du Frau? Jesus ist nunmal Gott. Maria ist der vollkommenste Mensch, der je existierte, aber Gott ist mehr als die Vorstellung.
Rosenkranz
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8. Spinoza

Gott hat ja auch die unsichtbare Welt erschaffen, großes Glaubensbekenntnis. Er hat die Erde erschaffen und dann muss man sich auch die Frage stellen, wie lange er am Himmel geschaffen hat und da haben wir im Jahr des Herrn, in dem Fall 2026 ein faktisches Problem von sieben Tagen.
Spinoza
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9. Vergebung

Wenn man das neue Testament betrachtet, so gibt es viele Stellen, wo Jesus über die knirrschenden Zähne kundet und dann haben wir auch die jüdische Mär vom Quit pro Quo, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Wird man sich deshalb seiner Zähne entledigen, um nicht Gefahr zu laufen, von Gott bestraft zu werden? Was macht also den Menschen besser als den Anderen? Seine Liebe zu Gott natürlich; Gott ist Heiland. Wir können also nicht mit Erkenntnissen aufwarten und eigentlich sagt er, dass wir ohne im gar nichts können. Wie sehr müssen wir also diesem einen wahren und lebendigen Gott anhangen? Franziskus hat sich vielleicht auch diese Frage gestellt, aber Gott ruft uns beim Namen und nicht jeder heißt Franz. Im Gegenteil, wir entfernen uns von den Namen und suchen stattdessen in der Verkündigung das Heil. Wenn wir heute sagen: Jesus, der Heiligste Name Gottes auf Erden und unter der Erde und darüber, er sei Mensch. Erwachsen uns dann Ideen? Jesus spricht von Sühne, nicht von Ideen per se. Wie kann ich meinen nächsten Beitrag gestalten, ja. Sicher mit Girlanden. Gott meint also schon die Frage nach der Steuer. Was sind wir bereit für Gott zu geben? Muskelfaser oder sogenanntes Herzblut; aber Gott liebt wie wir, den Frieden. Was also ist ein Werk? Beichten ist ein Werk und dann nach sieben Tagen wieder beichten und sieben mal sieben, beichten.
Vergebung
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10. Sein und Wesen

Jede Metaphysik ist aufgrund ihres Klärus sokratisch und insofern, dieser ganzen aristotelischen Diabolik ausgeliefert wie Alexander der Große, welcher als der Schüler von Aristoteles 2000 Kreuzigungen durchführte. Der Logos meint vielmehr keiner Metaphysik zu bedürfen, wie die ionische Aufklärung von Xenophanes; der eigentlich ohne "sonder Mühe, den Umschwung des Alls durch des Geistes Denkkraft" erwirkt. Ansonsten haben wir sogenannte Bärendienste; Metaphysik. Das meint freilich nicht den Demiurgen, denn dieser ist frei im Willen und wie Freimaurer der Verantwortung ausgeliefert. Gerade dieser Götzendienst bei Alexander dem Großen ist interessant; zb. stammen diese ganzen Buddhafiguren ursprünglich aus der künstlerischen Feder von Alexander dem Großen, aus dem syrischen und afghanischen Raum. Natürlich kann man dann fragen, warum es eine Nähe zwischen Dichtervölkern (zB. arabisch) und der asiatschen Prämisse gibt.
Sein und Wesen
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11. Gehilfe

So wie der Priester der Gehilfe des Bischofs ist, so ist der Kathechismus eine Hilfe. Man kann es vergleichen mit dem Handorakel der Weltklugheit, das Schopenhauer von Baltasar Gracián übersetzt hat. Das Pedant dazu ist die Nachfolge Christi, von Thomas von Kempen. JP II. wähnte es als das wichtigste Buch nach der Bibel. Nun, ebenso verhält es sich auch mit dem Katholizismus, der von der Falschheit befreien soll.
Gehilfe
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12. Tattoo

Tattoos sind Ausdruck eines Naturvolkes um es salop zu sagen. Ebenso kann man sich die Götzen aussuchen. Ob nun das Alte Testament, Luther, von mir aus Franziskus (Semiotik der Stigmata), die es ja vor ihm noch nicht gab. Diese Zeichen und allgemein blicke ich dabei auf den hl. Bartholomäus und die Zeichen der Märtyrer. Die Demut der Gläubigen, die wir selig nennen dürfen.
Tattoo
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13. Cosmas und Damian

Der hl. Cosmas und der hl. Damian; diese beiden Schätze des Himmels, des Himmlischen. Man muß von sich absehen, um überhaupt zu sehen. (F. Nietzsche)
Cosmas und Damian
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14. Nietzsche

Nietzsche sagte: Es gibt mehr Götzen in der Welt als Realitäten. Ich möchte das bitte in Erinnerung rufen:

"Bei der Taufe seines Sohnes soll sein Vater folgende Worte gesprochen haben:

"Du gesegneter Monat Oktober, in welchem mir in den verschiedenen Jahren alle die wichtigsten Ereignisse meines Lebens geschehen sind, das, was ich heute erlebe, ist doch das Größte, das Herrlichste, mein Kindlein soll ich taufen! Oh seliger Augenblick, oh köstliche Feier, oh unaussprechlich heiliges Werk, sei mir gesegnet im Namen des Herrn! - Mit tiefbewegtem Herzen spreche ich es aus: So bringt mir denn mein liebes Kind, daß ich es dem Herrn weihe."

Carl Ludwig Nietzsche

und dann

"Ich habe nun schon so manches erfahren, Freudiges und Trauriges, Erheiterndes und Betrübendes, aber in allem hat mich Gott sicher geleitet wie ein Vater sein schwaches Kindlein. Viel Schmerzliches hat er mir schon auferlegt, aber in allem erkenne ich mit Ehrfurcht seine hehre Macht, die alles herrlich hinausführt. Ich habe es fest in mir beschlossen, mich seinem Dienste auf immer zu widmen. Gebe der liebe Herr mir Kraft und Stärke zu meinem Vorhaben und behüte mich auf meinem Lebenswege. Kindlich vertraue ich auf seine Gnade: Er wird uns insgesamt bewahren, auf daß kein Unfall uns betrübe. Aber sein heiliger Wille geschehe! Alles, was er gibt, will ich freudig hinnehmen, Glück und Unglück, Armut und Reichtum, kühn selbst dem Tod ins Auge schauen, der uns alle einstmals vereinen wird zur ewigen Freude und Seligkeit. Ja, lieber Herr, laß dein Anlitz über uns leuchten ewiglich! Amen!"

Der junge Friedrich Nietzsche

Naumburg (später, nach dem Tod des Vaters)
Nietzsche
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15. Neutralität in der Kirche

Ob die Neutralität in einem Kirchenamt sinnvoll ist, da teilen sich die Meinungen. Denken wir an den Engelsturz, wo die Engel welche neutral bleiben wollten, verdammt wurden. Denken wir an "Gewogen wurdest du auf der Waage und zu leicht befunden." Dan 5,27 - Diese Leichtherzigkeit gibt zu denken; zumindest unter der Prämisse eines Alten Bundes. Hinzu kommt aber das Dogma "Extra ecclesiam nulla salus"; als seine Interpretation und Auslegung. Verständnis endet in Einsicht und das ist sokratisch, so als ob man in der Einsicht, also im Logos einen Erlöser fände. Diesen Weg, in allen Kulturen das Wirken des Heiligen Geistes zu suchen, ist schwierig, insb. wegen dem Buch der Weisheit 1,5:"Denn der heilige Geist, der Lehrmeister, flieht vor der Falschheit". Also wiederum der Alte Bund. Man kann also hier geteilter Meinung sein und hinzu kommt unsere Zeitrechnung, die a priori auf Christus hin tendiert als im Jahr des Herrn.
Neutralität in der Kirche
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16. Außerhalb der Kirche

Außerhalb der Kirche, ist keine Idee, sondern das Bindeglied der Märtyrer. Das zweite Vatikanum setzt aber genau da an. Es schätzt und wiegt ein Dogma.
Außerhalb der Kirche
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17. Apokalypse

Pater Pio und Anna Maria Taigi sagten darüber aus. Es geht um die Betrachung von drei finsteren Tagen, die als apokalyptisches Zeichen die Welt heimsuchen. Pater Pio wird dies zugeschrieben und welche Sicht hierbei Anna Maria Taigi hatte, kann man wohl auch nur wage beschreiben. Ist es eine Mutmaßung? Weder noch, aber warum? Nun, jeder Mensch wird eines Tages von der Erde abberufen und Jesus sagte, "Ihr werdet meinen Kelch trinken" Mt 20,23 - doch mit Verlaub, was ist mit dem Bibelvers gemeint? Die Kirche bekennt im Glaubensbekenntnis "hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten..." Natürlich ist diese Gegenwart Jesu im Limbus ein großes und besonderes Zeichen, wie das Zeichen des Jona, dem freilich widersprochen wird, doch warum? Gott ist das Licht, das jeden Menschen erleuchtet, vgl. Joh 1,9. Der Limbus als das Reich des Todes hingegen, wird als ein Ort der Gottferne beschrieben. Da, wo die Gnade endet, die wir erhalten haben, solange wir auf Erden leben. Freilich hat diese Gnade nichts mit der heiligmachenden Gnade zu tun. Sie steht davon völlig unabhängig, wenngleich alle Gnaden mit dem Erdenleben enden und bis dahin eben Tugenden sind, die uns für die Ewigkeit von großem Nutzen sind. Drei Tage im Reich des Todes und die Privatoffenbarungen der beiden, Pater Pio und Anna Maria Taigi, weisen ebenso auf drei Tage Finsternis hin; aber warum näherten sich diese beiden Seelen gerade diesem Ereignis auf diese Weise an? War es die Gottesfurcht, die freilich auch jeden erzittern lässt, so denn Mose ausrief "Ich bin voll Angst und Schrecken." Hebr 12,21 wo man annimmt, dass Mose wie auch alle anderen Gerechten des Alten Bundes nach der Entschlafung in den Limbus kamen, wo es keine Läuterung im eigentlichen Sinne gibt, aus der Not der Sünde heraus. Dennoch reden wir von einem Ort der Gottferne. Ein ganzes Leben lang erfahren wir Gott, seinen Trost, seine Nähe, die Vergebung und in der Reuhe gelangen wir zu ihm. Diese Erfahrungen sind den Seelen im Limbus, dem Reich des Todes versagt und dennoch stieg Jesus Christus in diesen Ort hinab, was verdeutlicht, wie wichtig, das bittere Leiden und Sterben Christi für die gesamte Menschheit war und ist. Er stieg also in diesen fahlen, von Gott völlig entfremdeten Ort hinab, den wir als Reich des Todes meinen und war dort drei Tage; von Finsternis umschlossen und eine Sekunde hätte für die ganze Welt gereicht, so wie ein Tropfen seines heiligsten Blutes für die Bekehrung der ganzen Welt. Die Privatoffenbarung zeigt uns daher, die große Gottesfurcht, die auch Mose meinte und doch in Christi Angesicht, zum Gottesdienst wird, indem die drei Tage überwunden, den Himmel öffnet, wie der hl. Stephanus ausrief.
Apokalypse
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18. Zölibat

Ohne Zölibat wird man den Leib des Herrn nur schwerlich empfangen können, ohne einen Gottesraub zu vollziehen. Deshalb kommen die ganzen alten Leute zur Messe. Im Grunde genommen, muß dieser Stand der Gnade beobachtet werden. Die heiligmachende Gnade tut das ihrige. Es muß die Güte des Herrn gelobt werden. Alles was die Liebe Gottes fördert, ist gut. Gott lasst es nicht zu, dass man uns seiner Hand entreisst. So und anders ist er unbedingter Herrscher. Ohne ihn, ist die Idee einer Liebe, schlecht; weshalb sich Mann und Frau das Jawort geben. Liebet und vermehret euch, ist eine Option, so wie das Gold des Alchemisten ein Nebenprodukt war. Man kann Vater und Mutter nicht mehr lieben als Gott.
Zölibat
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19. Wortklauberei

Hat jemand im Himmel einen Heiligen als Freund? Vermutlich wähnt man eher das Gegenteil oder kann man sagen, dass jedes Wort Jesu gut oder sinnvoll war, das überliefert ist? Wohl kaum, denn Jesus war mit Menschen konfrontiert und als solches der Willkür ausgesetzt. Wir wissen, dass der Heilige Geist vor der Falschheit flieht (Weish 1,5) und somit kann auch Jesus nicht überall im Heiligen Geist gesprochen und verkündet haben, sondern hierbei zeigt sich die Dreieinigkeit. Jesus als das Lamm Gottes und Gott Vater. Es zeigt sich eben auch deutlich, der Heilige Geist, aber waren die Wunder die Jesus tat, vom Heiligen Geist oder vom Vater? Vermutlich waren sie vom Vater, denn Vater und Sohn sind eins. Er sagte nicht, dass er mit dem Heiligen Geist eins wäre, sondern explizit, der Heilige Geist flieht vor der Falschheit; der Menschheit. So ist er auch nicht, der Gott dieser Welt (2 Kor 4,4), weil Gott ja dreieinig ist, somit auch nicht dem Menschen bedarf, aber Vater und Sohn sind eins. Hier zeigt sich die große Menschenliebe Gottes, denn wer mit dem Heiligen Geist ist, der muß keine große Menschenliebe haben, sondern kann diese auch fliehen, wie das der Eremit tut oder Jesus die Wüste suchte, in den 40 Tagen. - Der heilige Valentin von Terni und Rätien sind beide Patrone gegen Epilepsie, aber nur einer steht für die Ehe. Ich finde das ist spannend. "Ich komme herbei, um euch zu richten; / schon bald komme ich und trete als Zeuge auf gegen die Zauberer und die Ehebrecher, / gegen die Meineidigen und gegen alle, welche die Taglöhner, / Witwen und Waisen ausbeuten, den Fremden im Land ihr Recht verweigern / und mich nicht fürchten, / spricht der Herr der Heere." Mal 3,5 - dann sagt Jesus "Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen." Mt 5,28 Aber, aber, aber - Wortklauberei. Ist ja Fasching! Es kommt eben so deutlich hervor, in der Endrede des hl. Stephanus, wo er eigentlich dann meint, dass Gott in keinem Haus wohnt, dahingehend auch nicht im Tempel ist. Das ist auch, wo er eigentlich nur durch sein Opfer, als der Vergebung das Maß seiner Heiligkeit erwarb, nicht durch seine Worte, sondern durch seine Tat, indem er seinen Peinigern vergab und so ist es auch mit Jesus, der durch seine Ganzhingabe an das Kreuz, die Welt mit sich versöhnt hat. Da geht es nicht um Worte, sondern die ganze Gotteserkenntnis ist im Leib Christi enthalten. Man kann also nicht sagen, dass die Wortklauberei einer Predigt für erhellende Momente sorgt. Im Gegenteil, sie macht nur alles finster, bevor Jesus, das Licht der Welt uns den Atem gibt. Wir können nicht auch sagen, es sei Vernunft. Wir wissen es nicht, warum Gott ist und wir Abschaum sind. Das ist, mea maxima culpa! Wo Paulus meint, er sei die Missgeburt (1 Kor 15,8). Ich denke nicht, dass ein Lügner immer nur lügt. Es ist das Paradox, welches Gott dazu bewog, auch die Orthodoxie auf den Plan zu rufen, aber wie Papst Leo XIII. sagte, es ist fraglich wenn man in zwei Jahrhunderten mutmaßt, dass 1800 Jahre nie waren. - Selbst wenn Jesu Worte nicht in allen Aspekten dem Heiligen Geist entsprechen würden, hat man immer noch den Affekt der Vorsehung. Wenn Jesus fragt: "Warum rede ich überhaupt noch mit euch?" Joh 8,25 ist es eine Frage aus dem tiefsten Herzen Jesu. Es zeigt auch die Menschlichkeit dieses Gottes; dieses irrende Gut, aber ohne der Sünde. Wir haben da eigentlich nur den Einen; der Gott ist und Gott war. König ist er, wenn man ihn relativiert. Rex Regum, wenn man diese Kontemplation übt.
Wortklauberei
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20. Eschatologie

Aufgabe der Kirche ist die Eschatologie, nicht die messianische Lehre. Heilige hatten teils auf ihren Arbeitstischen Totenköpfe, freilich mit dem Ansinnen auf Unversehrtheit, denn was haben diese unversehrten Heiligen gemein? Sie haben keinen Totenkopf.
Eschatologie
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21. Medjugorie

Seit dem letzten Heiligen Jahr ist Medjugorie nun den Ablässen gemäß anderen Pilgerstätten wie den Wallfahrtsorten gleichgestellt, wenngleich die Erscheinungen weiterhin strittig sind. Es ist im Grunde die selbe Ironie zwischen Amselfeld und Marsfeld verzeichnet. Das macht die Betrachtung insgesamt liberal, zumal die Bibel abgeschlossen ist und die Privatoffenbarungen nicht explizit als Früchte des Heiligen Geistes gesehen werden.
Medjugorie
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22. Heiliges Jahr

"Es gibt Geschenke, von denen man nichts hat, / es gibt Geschenke, die man doppelt vergüten muss." Sir 20,10 Diese heiligen Jahre, was sind sie und was nützen sie, angesichts des Verlustes dieser Jahre? Sie werden ausgerufen, um sie den Menschen wegzunehmen und dann haben wir ordentliche und außerordentliche heilige Jahre, willkürliche und unwillkürliche. Das nächste heilige Jahr ist dann wiederum 2027, gefolgt von 2033 oder 2032, je nach Zählung. Was nützt es dem Menschen, wenn die Kirche alle paar Jahre, sogenannte heilige Jahre verkündet? Frei nach dem Jahr 1300. Ist denn der Verlust solcher Jahre das eigentliche Ereignis? Dann wenn man diese Zeit der Gnade verloren hat, vergeblich? Ist das nicht dann doch eine Beschwichtigung? Ist Gott so, dass er das tut? Die Kirche verkündet freilich die Eschatologie aber wo fängt diese an und wo endet sie? Sie beginnt freilich mit der Himmelfahrt Christi und sie endet eigentlich in den Worten, dass Jesus bekannte, dass er bei uns ist, bis zum Ende aller Tage. Das ist also die Endzeit, sie beginnt und sie endet in einem Zug. Man muß erkennen, dass jedes Jahr seit dieser Himmelfahrt Christi, ein heiliges Jahr ist, welches sich im Kirchenjahr und ihren festgeschriebenen Heiligen an den Festtagen gründet und es kann nicht weniger werden, weil es das Jahr des Herrn ist. Wir richten unsere ganze Zeitrechnung auf dieses heilige Jahr, auf dieses Kirchenjahr.
Heiliges Jahr
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23. Papst Leo XIV

Eine Sache, die bei Papst Leo XIV auffällt, ist freilich der Name, welcher an König Ludwig XIV. erinnert, als den Sonnenkönig und absoluten Monarch. In Hinblick auf das Wappen von Papst Franziskus I. wo das mittelalterliche Credo des Kyrios durch die Sonne symbolisiert wurde, als Christozentrik mit den Initialen IHS, die für Jesus stehen und mit dem Orden der Jesuiten assoziert wird. Den Sonnenkönig begleitete ein schweres Leiden, ob des reinen Tuns, wenngleich das doch nur ein sinnlicher Aspekt war und ein anderer darunter litt, wie der Zwerg Nase, dem die Wandlung zur tugendhaften Reinheit bewog, denn dem Reinen ist ja bekanntlich alles rein und keineswegs etepetete.

Alles liegt und fällt eigentlich mit dieser Idee des Sonnenwunders und es soll ja nicht das Einzige gewesen sein, denn auch in den vatikanischen Gärten soll es bereits eines gegeben haben. Diese ganze Kausalkette, die nicht nur im Ereignis selbst koinzidierte, sondern auch in der Heilsgeschichte mit verankert ist. Die Scheibe vor der Sonne immitiert einen Volkstanz. Das ist interessant, sie hüpft und springt, wie der Blutfleck in einem Ei, frei nach der Tierkunde des Aristoteles; also der springende Punkt vor der Sonne. Das ist interessant in Hinblick auf die Christozentrik, wobei im Mittelalter die Sonne selber als die christozentrische Wesenheit angesehen war und nicht ihre Bedingung, als der Punkt, der Strich. 70k Menschen hatten diesem Ereignis beigewohnt. Jesus sagt ja, nichts ist verborgen, was nicht offenbar wird oder euer Vater im Himmel, der auch das Verborgene sieht, wird es euch vergelten. Also, was ist dieser Zinnober? Es berührt etwas an der Oberfläche und oberflächlich glauben es alle, aber welche Tiefenwirkung hatte es? Man kann es auch nicht auf ein Hostienwunder hin deuten, so bekennt dieses Ereignis keineswegs, dass Jesus aus Fleisch und Blut, Gott ein Mensch wurde.

Hingegen Lourdes, stimmt mich doch bedächtig, denn wenn einem jungen Mädchen aufgetragen wird, auf einer Müllhalde zu graben, um eine reine Quelle zu finden, macht das stutzig. Wenn Gott in Frankreich so ist und in Portugal so, widerspricht das dem Xenophanes und das macht wiederum Aristoteles stutzig, der vom unbewegten Beweger ausgeht; wohl vom Ding an sich. Das meint oder postuliert, dass Gott existiert, wenngleich dieser Urheber der Existenz per se ist. Also, welche Bewegung haben wir da? Der Welttag der Kranken ist der 11. Februar, gemäß dem Erscheinungstag Unserer lieben Frau in Lourdes. Das ist der Tag an der Papst Benedikt XVI. zurücktrat, als klares Bekenntnis zu diesem Ereignis. Also auch er sah Lourdes in einem besonderen Maß. Denkt man an die Kirche von Lourdes, die bekannt ist, könnte das auch Schloß Neuschwanstein sein. Da hat man also den halb verfaulten König Ludwig den XIV. und den stinkenden Müllplatz, an dem die hl. Bernadette graben musste.
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24. Naturreligion

Naturreligionen; abgesehen von Habeas Corpus, muss man natürlich sagen, dass jede Religion per se Naturreligion ist, also religio - was gebunden sein - bedeutet. Tatsächlich hat die Kirche das Ehesakrament, was die einzige religio des Erlösers darstellt. Sie wird akzeptiert, aber es ist noch immer Naturphilosophie oder wenn man so will, Naturreligion, wie das ganze alte Testament, alles was vor Jesus war. Wenn man also dieses Naturrecht diskutieren will, was nützt das für die Ewigkeit? - um im historischen Kontext des hl. Aloysios von Gonzaga zu bleiben und kann das Herz das befehlen, in der Frage des hl. Johannes von Gott? Diese beiden Präambeln sind der wahre Diskurs eines möglichen Pamphlets; also: Was nützt mir das für die Ewigkeit? und Das Herz befehle! btw. das Ave Maria geht zum Teil von Salaün Ar Foll, der immer wieder die Worte "Gegrüßt seiest du Maria! Oh, Jungfrau Maria!" wiederholte, dem eine Blume aus dem Mund bei seinem Grab wuchs und von dem hl. Simon Stock (letzte Worte - durch den hl. Simon Stock verbreitete sich das braune Skapulier in der Welt, selbst Könige trugen es. Die letzten Worte des Heiligen, der 1265 bei der Visitation eines der Kloster des Ordens in Bordeaux starb, kennen wir heute als die des englischen Grußes: Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.) aus. Beide eigentlich in Frankreich. St.Gallener Mafia; meint den ominösen Basler Kathechismus? Der ist wirklich fremdartig, bezeugt aber auch wie unser emeritierter Kardinal beschwichtigt, dass man alle zwei Wochen beichten möge. In meinem Buch - christozentrische Betrachtungen der Philosophie und Theologie - an dem ich gerade die 712. Seite schreibe, führe ich das auch unter anderen aus und es war denke ich Friedrich Immanuel Niethammer, von dem da die Rede war, also nicht der Politiker, sondern der Philosoph. Zuletzt auch die Sache mit Corona. Der Staat hat wie nahezu alle demokratischen Verfassungen, Habeas Corpus mitaufgenommen. Dieses ist implizit ein Garant aller Freiheitsrechte in einem Rechtsstaat. Pressefreiheit, Religionsfreiheit (ich kann frei sein von religio), Gewissensfreiheit, Unschuldsvermutung etc. sind allesamt Teil der Habeas Corpus Akte. Nun kann der Staat nicht hergehen und den Corpus der Bürger nicht schützen. Natürlich hat er die Impfungen, so es sie gab, stiften müssen, um eben diese Gefahr von Corona abzuwenden; Ovid Naso, weil das Ding hat sich verändert und zuerst wussten wir das gar nicht. Man kann das natürlich vertiefen in Präsenz und Realpräsenz, aber das ist schon beinahe Mystik, wenn man dabei an Habeas Corpus denkt.
Naturreligion
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25. Jubeljahr

Wozu denn das Heilige Jahr, wenn es doch nur die Leviten betrifft, die verpflichtet waren bis zum 50. Lebensjahr Dienst am Offenbarungszelt zu leisten, 7x7 Jahre und im 50. gibt es einen Showdown, der Levit geht in Pension. Es ist sehr abstrakt. Es mutet etwas seltsam an, das Heilige Jahr mit dem 24. Dezember ausklingen zu lassen, um dann doch zwei Tage später St. Stephanus zu feiern, der durch eine ebensolche Floskel der Leviten gesteinigt wurde. Einerseits sprachen diese vom Heiligen Jahr und Andererseits von einer Steinigung. Das Musterbild eines Pharisäers. Man muss aber auch dazu erwähnen, dass es sich beim Alten Testament grundlegend um Naturvölker handelte. Alle Völker, die darin vorkamen, bis auf Christus. Er war der Erste, welche die Naturvölker aufhob. Ohne Jesus Christus bleibt man daher einem Naturrecht unterworfen, bis hin zu der Einsicht, dass die Sünde ihren Lohn einfordert und Jesus uns von dieser durch sein Leiden und Sterben freikaufte! Wenn nun Mose im Limbus war, so auch die Leviten, die zwar vielleicht tadellos am Offenbarungszelt ihren Dienst taten, aber durch ihre Anklagen keine Gerechten waren und dann sagt aber auch Jesus "Mose klagt euch an" Joh 5,45. Diesbezüglich von einem Weltgericht zu sprechen, ist natürlich auch nicht falsch. Bei einem Disput gewinnt jedoch der Optimist. Folglich ergänzt Jesus noch und sagt "auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt.". Wirklich wWozu denn das Heilige Jahr, wenn es doch nur die Leviten betrifft, die verpflichtet waren bis zum 50. Lebensjahr Dienst am Offenbarungszelt zu leisten, 7x7 Jahre und im 50. gibt es einen Showdown, der Levit geht in Pension. Es ist sehr abstrakt. Es mutet etwas seltsam an, das Heilige Jahr mit dem 24. Dezember ausklingen zu lassen, um dann doch zwei Tage später St. Stephanus zu feiern, der durch eine ebensolche Floskel der Leviten gesteinigt wurde. Einerseits sprachen diese vom Heiligen Jahr und Andererseits von einer Steinigung. Das Musterbild eines Pharisäers. Man muss aber auch dazu erwähnen, dass es sich beim Alten Testament grundlegend um Naturvölker handelte. Alle Völker, die darin vorkamen, bis auf Christus. Er war der Erste, welche die Naturvölker aufhob. Ohne Jesus Christus bleibt man daher einem Naturrecht unterworfen, bis hin zu der Einsicht, dass die Sünde ihren Lohn einfordert und Jesus uns von dieser durch sein Leiden und Sterben freikaufte! Wenn nun Mose im Limbus war, so auch die Leviten, die zwar vielleicht tadellos am Offenbarungszelt ihren Dienst taten, aber durch ihre Anklagen keine Gerechten waren und dann sagt aber auch Jesus "Mose klagt euch an" Joh 5,45. Diesbezüglich von einem Weltgericht zu sprechen, ist natürlich auch nicht falsch. Bei einem Disput gewinnt jedoch der Optimist. Folglich ergänzt Jesus noch und sagt "auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt.". Wirklich schwierig Angesichts jener Prämisse der Beichte, wie der basler Kathechismus wobei die Definition von Sünde fehlt. Man kann auch sagen, das habe ich falsch gemacht. All das, wo das Gewissen darunter leidet. Es gab bei Mose ein Streiten um seinen Leichnam, Judas Thaddäus, aber wie kann von einem Gerechten Unrecht kommen? Die Frage müssen wir uns quasi auch bei Paulus stellen, der den Tod des Stephanus befürwortete. Zwei Tage nach seinem heiligen Geburtsfest, dem Einzigen eigentlich der Menschheit, wirft Stephanus einige grundlegende Fragen auf, die Jesus natürlich betrüben und tief erschüttern. Ebenso die Frage nach der Liebe, wenn sie sagen: Gott ist die Liebe. Wie meinen sie das? Es lasst sich auch nicht in einem Satz durch den a priori gesetzten Gottesbegriff bedingen. Er ist ein unbedingter Gott, der von Sünde unbedingt machen kann. Der Erlöser, Heiland, Vergeber. Er kann lieben, aber je mehr etwas in den Blickpunkt der Wahrheit gerät, desto unfassbarer wird die Wirklichkeit. Muss man sich daher des Nihilismus bedienen? Der Degenereszenz oder Dekadenz? Muss man deswegen niedergehen, symbolisch wie das Niederknien? Vor Gott zu knien, bedeutet sein Anhang zu sein oder sein zu wollen; so ist mein, die Liebe zu Gott. Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Auch hier gerät der Streiter in ein fahles Licht und wird zu Elija, zum Eloi, als den Patron der Sterbenden.

"Es gibt Geschenke, von denen man nichts hat, / es gibt Geschenke, die man doppelt vergüten muss." Sir 20,10 Diese heiligen Jahre, was sind sie und was nützen sie, angesichts des Verlustes dieser Jahre? Sie werden ausgerufen, um sie den Menschen wegzunehmen und dann haben wir ordentliche und außerordentliche heilige Jahre, willkürliche und unwillkürliche. Das nächste heilige Jahr ist dann wiederum 2027, gefolgt von 2033 oder 2032, je nach Zählung. Was nützt es dem Menschen, wenn die Kirche alle paar Jahre, sogenannte heilige Jahre verkündet? Frei nach dem Jahr 1300. Ist denn der Verlust solcher Jahre das eigentliche Ereignis? Dann wenn man diese Zeit der Gnade verloren hat, vergeblich? Ist das nicht dann doch eine Beschwichtigung? Ist Gott so, dass er das tut? Die Kirche verkündet freilich die Eschatologie aber wo fängt diese an und wo endet sie? Sie beginnt freilich mit der Himmelfahrt Christi und sie endet eigentlich in den Worten, dass Jesus bekannte, dass er bei uns ist, bis zum Ende aller Tage. Das ist also die Endzeit, sie beginnt und sie endet in einem Zug. Man muß erkennen, dass jedes Jahr seit dieser Himmelfahrt Christi, ein heiliges Jahr ist, welches sich im Kirchenjahr und ihren festgeschriebenen Heiligen an den Festtagen gründet und es kann nicht weniger werden, weil es das Jahr des Herrn ist. Wir richten unsere ganze Zeitrechnung auf dieses heilige Jahr, auf dieses Kirchenjahr.
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26. Wahnsinn und Vergebung

Eine Kunstform, über die sich schon Generationen über Generationen auf dem Erdkreis Gedanken machen. Gibt es sie und wie oft gibt es sie? Hat sie Bestand und besteht sie auch im Freundeskreis? Wir wissen es nicht, was Freunde mit Vergebung zu tun haben. Etwas zu vergeben, bedeutend einen Wahnsinn abzulegen, eine Manie um genau zu sein. Wie mannigfaltig sie sich doch gebärdet und wären wir noch dieselben ohne ihrem Anspruch? Wir wissen es nicht. Vergebung gibt es, seit Menschen davon reden und doch ist es nur die halbe Wahrheit, denn zu einer Vergebung gehören immer zwei. Man kann ignorieren, freilich, man ist ja auch ein Ignorant; in vielem freilich! Kann man dieser Ignoranz Herr werden? Man kann auch damit beginnen, den Anderen zu verstehen. Verständnis zu zeigen, Sanftmut aufzubringen, wo man sonst eigentlich von dem Wort her, wenig Mut hat. Sanft ist gerade mal der Grad der Abneigung. So ist das Leben, aber Vergebung statt Vernichtung? Vertrauen, statt Verzeihung? Was wäre wenn, ist die Devise dieser Art, dieser Kunst. Sind wir wieder gut? Im Kindesalter, kein Problem, da reicht Einer dem Anderen schlichtweg die Hand und sagt, wir träumen jetzt wieder. Ja, warum nicht, nicht? Wir haben dieses Verständnis von Traum, von Szene und der theatralischen Diabolik. Es sei denn, einer zieht das weiße Taschentuch und wischt sich die Tränen vom Gesicht. Das ist das Zeichen für Frieden. Ja, Freiheit vom Zwang der Unterdrückung durch einen Wortwechsel, den niemand so unterschrieben hat. Man hat ja das nie gesagt. Das nicht und das Andere auch nicht. Etwas zurücknehmen, was man gesagt hat, ist kein Unterpfand von Verständnis, aber doch von Einigung. Am Ende bleibt ein Wort in der Reminiszenz übrig. Das wäre mal ein Anfang von dem was wir erkennen, wenn wir vergeben. Vergeben ist also keine Kleinigkeit, sie ist der Mühlsal der Geduld. Niedertracht aber, ist das Gesicht eines Scheusals, wo dieses sich zur Rache anschickt, kurzum zur Konsequenz, wo Worte nicht mehr reichen. Abwendung, Handel, bis man es erlernt hat, wieder zu vergeben wie in der Kindheit, wo man sich die Hand als Unterpfand darreichte, ohne dass diese etwas erhielt, was greifbar war. "Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht." Joh 14,27
Wahnsinn und Vergebung
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27. Limbus

So denn Jesus das Licht ist, das jeden Menschen erleuchtet, wie konnte er dann in den drei Tagen nach seiner Kreuzigung im Limbus, Reich des Todes gewesen sein, wo es kein Licht mehr gibt, aufgrund der Gottferne? Anscheinend wurde kurz Licht im Meer der ewigen Finsternis des Limbus. Wenn es allerdings so war, dann wurde es anschließend im Limbus etwaig heller. Vgl. Goethe "Kein Wesen kann zu Nichts zerfallen! Das Ew'ge regt sich fort in allen"
Limbus
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28. Armut

"Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich." In dieser Seligsprechung geht es nicht darum, ob jemand dies oder das ist, sondern es geht um die Heimsuchung Gottes. Wenn einem Gott nun besucht und man bekennt oder erkennt seine Armut, so ist es eine Art der Seligkeit, nichts zu besitzen, als den Herrn der bei einem ist.
Armut
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29. Ehe

Ehe ist die einzige Religion in der katholischen Kirche. Taufe, Erstkommunion, Firmung, Beichte, Weihe, Ehe und Krankensalbung. Das einzige Religiöse dabei ist die Ehe. Das ist so wie der Sauerteig. vgl. "Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war." Mt 13,33
Ehe
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30. Menschenfischer

Die ersten Apostel in Rom mischten sich in die Familien - Wenn man das sakramentale Leben nicht kennt, wie soll man da Zugang finden? Hoesa 4,6 und es ist auch nicht denkbar, ohne der Familie einen Zugang zu entdecken. Selbst der beste Religionsunterricht kann einem rein gar nichts vermitteln außer schwammige Thesen. Wenn es aber um den Ritus geht, um den sakramentalen Zugang zum Evangelium, so bleibt dieser eben ein Geheimnis des Glaubens. Natürlich kann man es von den Dächern verkünden, wie eine Eingebung, doch das Wort des Menschen stirbt, das Wort Gottes hingegen ist ewig. Stammelt man dann sein Kleinod in den Kreis der Zuhörer, wie ein Staubsaugerverkäufer, das macht ja niemand, weil das alles dann nur Zugänge der Symphatie wären und wie müsste so ein Gottes Künder, wie zur Zeit des Aristoteles denn aussehen? Wie jemand von der Wachturmgesellschaft? Es würde nur Spötter auf den Plan rufen. Man kann zu Wallfahrten einladen. Wen das Leben interessiert, der sucht obgleich seiner persönlichen Herausforderungen ohnehin diesen wahren und lebendigen Gott von dem alle Welt spricht. Der Taufschein ist das Eine, aber man verwirkt diese Taufe auch, wenn man sich in den Stand einer Todsünde begibt. Was nützt es also, wenn man die ganze Welt gewinnt, für den Glauben an Gott zB. und doch dabei seine Seele verliert? Es gilt also um die Seele zu wetteifern, nicht um die Welt und ihre Zuhörer.
Menschenfischer
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31. Abtreibung

Ja, also das Thema koinzidiert freilich mit der Definition von Hass und woher dieser auch immer geleitet wurde, so sagt Jesus klar: wer seinen Bruder hasst, ist ein Mörder und hat somit kein ewiges Leben. Damit kann man natürlich kein Recht spinnen, aber es ist ein Vergehen gegen den Staat und somit auch Gegenstand von Freiheit. Das ist derselbe Kontext wie bei Maria Magdalena. Wer ohne Sünde, der begreife seine Freiheit, gefolgt von dem Nachsatz: geh und sündige hinfort nicht mehr. Gleiches gilt natürlich auch für den Hass des Einzelnen, welcher einsehen muss, dass seine Gerechtigkeit einer Erholung bedarf. Richtet nicht, aufdass ihr nicht gerichtet werdet und genau darauf fokusiert sich dieses Recht des Staates, unabhängig der Demokratie. Die Freiheitsrechte der Demokratie enden an diesem Punkt, weil Habeas Corpus hierbei voll zutrifft. So kann sich der Magen nicht selber aufessen. Das Recht liegt auf commovit und es geht vom Volke aus, so wie bei Maria Magdalena, so Jesus fragt: wo sind deine Ankläger? Hat dich niemand verdammt? So verdamme ich dich auch nicht. Gehe und tue keiner weiteren Sünde Not. Der Staat ist daher für Jesus oder er ist es nicht. Wir wissen, wie es Jesus und den Aposteln ergangen ist. Die Moral sprach alle unmündig. Das Volk war zur Kommunion nicht fähig. - Kann sich der Sünder dem Priester zeigen und ihm ins Auge blicken? Eigentlich nicht. Der Beichtstuhl erlaubt dem Priester freilich eine Diskretion. Als Jesus von Sünden frei sprach und beispielsweise vom Aussatz heilte, konnten die sich danach dem Priester zeigen. Was aber, wenn man jemanden zurecht nicht vergibt, blickt man dann ins Spiegelbild, in des Bruders Auge, dem man den Splitter ziehen will, während man den Balken vor Augen hat? Es ist also der Schranke vor Augen und der Zöllner welcher dem bei mißt. So ist es Sache der Vorsehung, an Jesus keinen Anstoß zu nehmen, der vermeiden kann dass man in eine solche Versuchung gerät, aber wir sind Kinder Gottes und mit jeder Faser von Gott entfernt, der uns seinen Leib darreicht, durch die Hand des Priesters. Empfängt man Gott ohne der Lossprechung von den Sünden, begeht man einen Gottesraub und überantwortet sich dem ewigen Gericht, das uns dafür zur Verantwortung zieht. Ist es daher ratsamer, auf den Leib des Herrn zu verzichten? Keineswegs, da man das Gute ja behalten soll. Das Problrm ist nur, man verwirkt sich das dann, wenn man vergisst, wie man aussah vor dem Herrn, aber Gott ist barmherzig und voller Langmut; dennoch flieht er vor der Falschheit.
Abtreibung
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32. Existenz

Kann denn der Schöpfer der Existenz selber existieren, wenn Jesus doch sagt, dass Gott Geist ist und dann wähnt auch Nietzsche, dass er nicht an eine geistige Ursächlichkeit glaube. Also da hat man dann mehrere Aspekte, was vor allem auch die Theodizee, das Universalinproblem insgesamt relativiert. Ist Intelligenz künstlich? Und dann auch noch der Nominalismus. Wesen, Dinge, bedingt durch Dinge, also Terminis und dann die Crux.
Existenz
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33. Petrus

Vermutlich hatte Petrus gemutmaßt, was Jesus mit den Schlüsseln zum Himmelreich gemeint haben könnte und folgerte sodann, dass es etwas mit seinem Leiden zu tun haben müsse, auf das hin er koinzidierte, dachte an die drei Tage im Reich des Todes, von dem er schon viel gehört hatte und dann kam auch noch die Erfahrung der Pieta, welche ihm befremdlich schien, im Schmerz der Mutter Jesu, wo sich Jesus doch von allem trennte, um sich ganz alleine Gott hinzugeben am Kreuzesstamm. So sah Petrus vermutlich die Kreuzhingabe Jesu in Zusammenhang mit dessen Höhepunkt, die er zuvor im Gethsemane vorgesehen hatte und darob blutige Tränen weinte. Hin zum Tode, dem Los der Sünder überantwortete er zuletzt seinen Geist dem Vater, als der Höhepunkt jener Angst bevor er in das Reich des Todes eintrat, das wir als Limbus wähnen, als einen Ort der Gottferne, der selbst das Leben ist, gegenwärtig, um doch zu erkennen, wie die Bibel sagt "Er entsendet das Licht und es eilt dahin; er ruft es zurück und zitternd gehorcht es ihm." Bar 3,33 - mit 33 Jahren endete sein Leben und er gelangte in das Reich des Todes, in jenes stete Fallen der Angst ohne jeden Grund, dauerhaft in Finsternis zu Finsternis. Er, der selber Licht von Licht war. Einzig das Kreuz gab ihm halt und so entschied letztlich Petrus alles darauf hin zu setzen, so wie der Meister, sich diesem Limbus auszusetzen, wo Jesus der eine Schlüssel war, sein Kreuz und Petrus erkannte sich selber als der zweite Schlüssel und ließ sich verkehrt kreuzigen, um dem Satan in jedem Fall zuvor zu kommen, weder nach oben noch nach unten zu fallen, in jenem Limbus, welcher die Gottferne ist, ohne Licht wie eben das Schloss zu öffnen hin in den Himmel, denn nur diese beiden Schlüssel passen, das Kreuz Christi und das Kreuz Petri. So kann man Petrus als Miterlöser verstehen und auch der Apostel Andreas wurde gekreuzigt, um auf alle Fälle das Leiden Christi zu vervollständigen, aber essentiell war die Erkenntnis des Fallens im Limbus, wodurch dieser wohl aufgehoben wurde, durch den Gegensatz, indem Petrus Jesus nachfolgte, selbst im Tod, sogar im Limbus, als dem Reich des Todes, von welchem der Herr zurückkehrte, da der Tod keine Sünde an ihm fand, kein Werk des Bösen an ihm haftete. Warum ist das Fallen in der Finsternis des Limbus so essentiell? Wegen dem Fall Luzifers, der wie ein Blitz vom Himmel geschleudert wurde in seiner Gottferne. So sagt man, es gäbe ein Urecho und zeigen auf die Sünde, auf die Erbsünde und hier prägt der Urschmerz jenes Gottverlustes als jenes Reich, das sich der Tod erwarb durch die Sünde, welche in die Welt kam, um als Menschenmörder von Anbeginn, wie ihn die Bibel nennt, den ewigen Tod zu verantworten als der Vollstrecker und Ankläger des Menschengeschlechts, der sie zusammenpfercht wie Tiere, wie Schafe, die keinen Hirten haben und auf ihren Scherer warten, welcher sie von der Last befreit, die sie vor der Strauchelei schützte.
Petrus
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34. Weltgericht

Präambel: Erkenntnis gibt es nur da, wo Einsicht von Nöten ist. "Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt." Mt 11,6 Man kann sich natürlich Gedanken über die Ewigkeit machen oder über das Lebensende, so wie über das persönliche Gericht Gottes und den Jüngsten Tag. Für wen hat das persönliche Gericht eine Geltung? Wenn man darüber nachdenkt, kommt man zu dem Schluss, dass eigentlich nur getaufte Seelen davon betroffen sind, nicht aber jene die gemäß dem Dogma "Extra ecclesiam nulla salus" außerhalb der Kirche stehen und dort gibt es womöglich eine Beichte. Wir sehen dabei auf 33.000 verschiedene christlich meinende Konfessionen. Das Dogma sagt aber klar: "[Die heilige römische Kirche, durch das Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet,] glaubt fest, bekennt und verkündet, daß‚ niemand außerhalb der katholischen Kirche — weder Heide noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter — des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr [d. i. der Kirche] anschließt. So viel bedeutet die Einheit des Leibes der Kirche, daß die kirchlichen Sakramente nur denen zum Heil gereichen, die in ihr bleiben, und daß nur ihnen Fasten, Almosen, andere fromme Werke und der Kriegsdienst des Christenlebens den ewigen Lohn erwirbt. Mag einer noch so viele Almosen geben, ja selbst sein Blut für den Namen Christi vergießen, so kann er doch nicht gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt" - Das heißt, dass ein persönliches Gericht für Menschen, die außerhalb der Kirche stehen, nicht von Nöten ist. Nun kann man einige Argumente gegenhalten, wie die Todsünde oder eben den Limbus der ungetauften Kinder, die quasi unschuldig entschliefen, wobei der Tod doch nur wegen der Sünde einkehrt. Angesichts des Dogmas ist dieser Hinblick allerdings schwer und dann hat man auch noch den Blick auf das besondere Gericht, also den jüngsten Tag, wo auch das Fegfeuer enden soll. Gott ist aber gerecht und wenn er kurz vor dem Ende des Fegfeuers, vor dem jüngsten Tag jemand richtet und diese Seele in das Fegfeuer kommt, wie könnte sich diese läutern? Oder wie kann sich die Seele läutern, die vor ihrem Entschlafen den Namen Jesu anruft und sofort in den Himmel gelangt, gleich ob sie einer Läuterung bedürfte oder nicht. Nichts Unreines kann Gott schauen, sagt man und das sind bereits einige der Ausnahmen, die es in der Betrachtung zu bedenken gäbe. Jener jüngste Tag aber, wo eben das Ende aller Schöpfung ansteht, schließt eben auch das Fegfeuer mit ein. Die Hölle hingegen ist nicht Teil der Schöpfung, sondern wurde vom Satan gemacht. Natürlich steht auch in dieser Betrachtung die Lehre vom Limbus, als das Reich der Toten, in das Jesus hinabstieg und auch im Glaubensbekenntnis der Kirche wird zum Einen auf den Limbus hingewiesen und zum Anderen auf die Wiederkunft Christi zu jenem jüngsten Tag. Der Glaube befindet sich mitten drin. Jegliche weitere Logik besteht aus Artifakten. Gute kommen in dwn Himmel, weniger Gute nicht, aber da gibt es die Binde- und Lösegewalt. Was du auf Erden bindest, ist auch im Himmel gebunden; ergo das Dogma per se und dann wird diskutiert über 144000, die gerettet werden, lt. Johannes-Offenbahrung und sind bedeutend weniger als dieses Dogma hergibt. - Wie der Golem in die Welt kam oder wie der Individualismus in die Welt kam.Herzuleiten ist dieser von Seiten der Philosophie, der griechischen Antike und aber auch mit der französischen Aufklärung. Insgesamt scheint es so, dass Impulse auch mit der ionischen Aufklärung mitkamen. So kann man mit Friedrich Albert Langes Buch über die Geschichte des Materialismus in dessen Einleitung einstimmen und bestätigen, dass wie er schreibt: Die Geschichte des Materialismus ist so alt als die Philosophie aber nicht älter. Es scheint fast so, als ob der Individualismus zeitgleich mit der jeweiligen Aufklärung mitkam. Der Baum der Erkenntnis lässt grüßen und somit die Aussage: Vom Baum der Erkenntnis ist gegessen worden, alles ist bekannt.

Das Gericht über die Völker. Das ist aber dann wie Babel, wo einer das Wort vom Anderen nicht versteht. Ein Satan, eine Welt; was braucht man da ein Naturvölkergericht? Um ein Naturrecht zu entscheiden? Wird jetzt der Löwe gerichtet, weil er eine Antilope fraß oder der Wolf weil er ein Schaf riss? Das Recht des Stärkeren heißt dann nicht, dass Gott sich an die Spitze stellt, weil er solche Grundlagen meidet. Obwohl, Jesus gebraucht die Parabel vom guten Hirten, an König David angelehnt und da übernimmt er quasi das Anrecht auf dessen naturrechtlichen Thron. Man sieht, eine doppelte Moral, eine doppelte Wollust, wenn man so will, um es in den Worten Nietzsches zu wähnen. Zum Einen das Naturrecht, wo das Recht des Stärkeren gilt, wenngleich David und Goliath wohl dagegen spricht, sich aber dann doch darauf hin ausruht, zumal das Alte Testament lediglich dem Naturrecht genügt und somit auch der Naturreligion. Durch das Gericht Jesu enthebt sich diese Naturreligion und wird gemäß der Kirche als Sekte eingeordnet, wo es kein Heil gibt. Folglich wähnt auch Jesus, dass wer nicht glaubt, bereits gerichtet ist. Also wozu dann ein Gewicht über die Völker? Doch lautet die christozentrische Botschaft auch so, dass Jesus das Evangelium aller Kreatur verkünden will. Er will ja, dass alle gerettet werden und das schließt auch die Völker der Erde mit ein; klar. Braucht es da jetzt aber extra ein Gericht für die Völker, wenn diese ausschließtlich von ihren Primaten her, dem Naturrecht genügen? Ist da nicht dasselbe Recht geltend, wie über das Individum oder geht man im Grunde gar nicht von einem solchen Principium Individuationis aus? Dann hat man auch die kollektive Schuld, das kollektive Gewissen und Sprüche die vom Einzelnen in das Gesamte hin transzendieren. Gleiches tut auch der Papst, wenn er Urbi et orbi ausspricht, es betrifft den ganzen Erdkreis und bewirkt was er will, so wie Jesaja sagt: "so ist es auch mit dem Wort, / das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, / sondern bewirkt, was ich will, / und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe." Jes 55,11 So ist das persönliche Gericht mehr als das besondere Gericht, weil es jeden Einzelnen betrifft und auch Gruppen, die auf die Individualität verzichten und gemeinsam sündigen. Man kann diese Logik weiter immanent betrachten, aber was nützt es dem Menschen? Wird er älter dadurch? Man redet doch vom Jüngsten Gericht, so wird man dadurch Jünger? Bekehrt man sich dadurch? - Ein Wortspiel seitens der Gramatik? Dann haben wir jenseits von gut und böse. Auch der unwürdige Empfang des Leibes Christi birgt das Gericht und so kann man sagen, dass nur jene die dem Gericht verfallen sind, gerichtet werden, andere aber wiederum nicht gerichtet werden. Auch das wäre gültig, vgl. jene welche am Lebensende noch den heiligsten Namen Jesu aussprechen und sofort in den Himmel kommen. Werden diese dann ob dem Himmel zum besonderen Gericht überführt? Wohl kaum! Es gibt hierzu auch noch weitere Anzeichen, welche den Glauben der Person a priori stellen und jene retten, die eben glauben, so wie der eine Schächer der mit Jesus gekreuzigt wurde und sofort erlöst worden ist. So entscheiden also die Tugenden? Es hat Vorteile christliche Tugenden zu üben obgleich der Ewigkeit.

Zu erwähnen bleibt schließlich noch die Erbschuld, von welcher Jesus durch sein Leiden und bitteres Sterben erlöst hat. Wenn jemand nicht an Jesus glaubt, kann die Erbschuld das nötige Lösegeld für diese anhaftende Sünde einfordern und da heisst es, dass Gott den Sünder bis zur Vernichtung hin schlägt und dann ist die Frage ob denn die eine Wange ausreicht, um an Christi zu glauben. Hat Gott einen metaphysischen Willen? Wenn man zwei Gerichte hat, eines nach dem Leben und eines am Ende? Hat man Anrecht auf zwei Ehen? Was nützt es, wenn man die ganze Welt zweimal richtet? Gesetzt den Fall dass die Kirche Menschenfischer miemt, kann man nicht bestätigen, dass zwei Gerichte nötig seien, wo doch dem Sohn das Gericht übertragen wurde. Wir bekennen im Glaubensbekenntnis zwar Lebende und Tote, doch wer mag die Einen von den Anderen unterscheiden? Kehrt jemand zu Gott um, so lebt er und tut er es nicht so bleibt er ohne dem Leben, das Gott ist. Zwei Gerichte, was Nietzsche als doppelte Wollust meinte, die Genugtuung in zwei zu fassen, wie in zwei Weltkriegen. Oftmals scheitert die ganze Menschheit an Erkenntnissen und geht an ihnen zugrunde, gleich durch Hirten welche die ganze Herde, die ganze Menschheit irreführen. Also was macht Gott metaphysisch? Jesaja sagt, sein Wort tue was er wolle und es bleibe nicht unerfüllt. Ebenso hallt es bereits von der ionischen Aufklärung bei Xenophanes wieder. Ohne sonder Mühe, bewirke Er den Umschwung des Alls, ohne also von Ort zu Ort eine Metaphysik zu vollziehen. Wir reden vom Willen Gottes, wir stiften unauflösliche Ehen und weshalb sollte Gottes Urteil mit zweierlei Maß messen? Vielleicht weil das besondere Gericht sowohl Engel wie Menschen meint? Es ist also die Frage, was bleibt? Gott hat doch schon am Anfang die Engel gerichtet und die welche neutral bleiben wollten, wurden verdammt! Es ist hier nicht von zweierlei Maß die Rede, wo doch der Mensch aus dem Paradies vertrieben wurde, da er kein Bekenntnis seiner Schuld leistete, neutral bleiben wollte wie die Engel vor ihnen. Gott hat also dem Menschen eine Aussicht gestellt. Wer ihn bekennt und an ihn glaubt, wird gerettet. Ja, das ist ein Weg und sind nicht zwei Wege. Wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, sagt Jesus, eben weil er nicht an ihn glaubte und daher Rechenschaft geben muss für jenen Frevel.
Weltgericht
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35. Chaos

Wieso interessiert es einem, was mit der Welt los ist? Man hat die Ewigkeit vor sich und die Zeiten ändern sich. Wohin werden die Buddhisten, Nihilisten, Fatalisten geboren, wenn es keine Welt mehr gibt? Das Problem ist, dass die Antwort, der Limbus ist. Also, es ist dann nur mehr ein Fallen, wenn Gott der Grund von allem ist und das Licht, das jeden Menschen erleuchtet. Also sieht man auch nichts und dann spricht der Apostel jedoch von einer Erscheinung: "Ja, so furchtbar war die Erscheinung, dass Mose rief: Ich bin voll Angst und Schrecken." Hebr 12,21 Auch die Finsternis kann eine Erscheinung sein, wenngleich sie aber Angst und Schrecken transportiert, wie eben einen Ort, wie den Limbus. Man kann den Ort der Gottferne nicht mit einem Fegfeuer vergleichen, oder der Hölle. Das alles sind Mutmaßungen. Sicher wissen wir nur, dass der Limbus ein Ort der Gottferne ist, so wie Hölle, aber ohne dämonische Qualen per se. Das macht die Einsicht nicht einfacher. Gottferne, Finsternis, Angst, Schrecken. Das würde also den Limbus bezeichnen, nicht aber das Fegfeuer, welches ein stetes Sühneleiden ist, bis die Flamme innehält. Das tut sie in der Hölle nicht. So kann man sagen, dass im Fegfeuer auch keine dämonischen Qualen sind, obwohl dort dasselbe Feuer brennt wie in der Hölle, allerdings eben zeitlich befristet. Das sind drei Erfahrungs-Spektakel, wobei keiner dieser Orte annähernd angenehm ist, sondern sogar im Limbus herrscht Angst und Schrecken, weil Gott nicht mehr da ist.

Es allen Recht zu machen, ist eine Kunst, so wie auf einem Drahtseil zu balancieren. Nicht jeder ist dafür geeignet und viele stürzen ab. Besser ist es, mit dem Engel zu leben, der einem den Weg bereitet, wenn man im Stand der Gnade bleibt oder wieder zu diesem zurückkehrt durch die Beichte. "Anfang der Weisheit ist die Gottesfurcht, / den Glaubenden ist sie angeboren." Sir 1,14
Chaos
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36. Geliebte im Herrn

Die Anrede: Geliebte im Herrn, bezieht sich auf das Jahr des Herrn. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass die Ökomene Recht hat, ohne diesen Standpunkt zu mögen, denn es bedeutet, dass jeder wegen der Ĺiebe geliebt werden soll. Das ist freilich absurd, so wie alle Schwäne weiß zu sehen, oder vereinfacht von schwarzen Schafen zu sprechen. Fakt ist jedoch, dass alle Menschen lieben und geliebt werden wollen, doch auch der Sünder liebt die Sünde, wobei wir Gott als Schöpfer den Herrn wähnen, der uns alle erschaffen hat durch seine Hände, ergo in seinem Jahr, dem Jahr des Herrn und so hinterfragen wir auch das Jubeljahr in dem wir uns gerade befinden. So wie Urbi et orbi, der Stadt und dem Erdkreis Segen zuteil wird, ebenso meint dies die Anrede, Geliebte im Herrn. Darüber hinaus jedoch gilt die Gegenliebe a priori, wenn von Liebe gesprochen wird. So meint dies die heiligmachende Gnade, welche wir erlangen wenn wir gut beichten und darob in der Liebe Gottes seinem Sohn gestärkt werden, indem wir das allerheiligste Sakrament des Altares empfangen und anbeten. Also wo liegt nun der Unterschied? Im Bekenntnis, also dem Glauben, der Konfession ergo der Wahrheit. So, wenn man als Mensch sagt, ich liebe dich, denn du bist mein Gott, so bist du es auch für meine Geschwister, die Mitmenschen. Du bist mir Gott, weil ich dein Mensch bin, in dem deine Seele wohnt. Dies ist jedoch keine Erkenntnis des Neuen Testaments wenn wir da von Endzeit reden und die Zeit nach Christus nennen, unser Geburtsjahr, sondern auch etwa 500 Jahre zuvor sagte schon Jesaja "Und doch bist du, Herr, unser Vater. / Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer, / wir alle sind das Werk deiner Hände." Jes 64,5 und auch im Alten Testament wird schon der Heilige Geist verehrt. "Denn der heilige Geist, der Lehrmeister, flieht vor der Falschheit, / er entfernt sich von unverständigen Gedanken / und wird verscheucht, wenn Unrecht naht." Weish 1,5 . Allein das Neue Testament erfüllt den Glauben an den Sohn des lebendigen Gottes in dessen Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit. "Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!" Mt 16,16
Geliebte im Herrn
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37. Gottferne

Hauptproblem des Glaubens der Kirche ist der Limbus, welcher auch im Glaubensbekenntnis als das Reich des Todes referenziert wird. Dieser Ort der Gottferne, welcher Dreh- und Angelpunkt aller Christozentrik sein mag, wo wir uns die Frage nach der Gottheit Jesu Christi stellen, welche jedoch ein lebendiger Wandel ist, so wie Gott Vater das Gericht dem Sohn übertragen hat und er gibt wem er will. Man hat im Laufe der Geschichte viel gemutmaßt, über Christi Höllenfahrt oder eben dass Jesus an den drei Tagen bevor er auferstand von den Toten und im Limbus, Reich des Todes war, er die Gerechten in den Himmel geführt haben soll. Dh. alle Personen vor Jesus Christus, die dem Glauben nahe waren, wurden im Limbus gehalten, bis Christus kam. Das kann man bei einem Gott, der von Ewigkeit zu Ewigkeit, Gott ist, durchwegs annehmen. Nun wurde also Mose und die anderen Propheten des Alten Bundes durch Christus, seiner Gegenwart in diesem Reich der Gottferne, in den Himmel eingeführt. Das ist natürlich auch eine Mutmaßung, doch geradewegs an diesem Angelpunkt bewegt sich unsere Erkenntnis, wo Papst Benedikt XVI. darauf bedacht war, einen Anreger zu geben, wo er die Lehre vom Limbus der Ungetauften Kinder nicht weiter in der Lehre der Kirche sehen wolle, doch kann er das wirklich? Konnte er so einfach ein Dogma hintergehen, wo es darum geht, dass außerhalb der Kirche kein Heil ist oder ist er aus Scham darüber, dass er falsches Zeugnis ablegte, dann zurückgetreten? Hat er sich überhoben oder gar einen heroischen Akt getan, wo denn das zweite Vatikanische Konzil im Grund nur von dem Heil des Menschen, nicht aber der Seele kundet und zurecht, denn auch Jesus hat viele Wunder am Menschen getan, wenngleich man natürlich jetzt nicht ausschließen kann, dass er diese Wunder durch eine Berührung der Seelen tat, also das Seelenheil kund tat, worauf wiederum das Dogma respondiert, dass es außerhalb der Kirche kein Heil gibt. Darüber kann man natürlich weiter noch nachdenken, wie über die Dreifaltigkeit, aber hier geht es um eben diesen Limbus, den Ort der Gottferne und man stelle sich nun zwei Betrachtungen vor: Maria, die Jesus als Kind im Arm hält und er schläft. So nehmen wir Jesus auch auf, aufdass er nicht in Unruhe gerate und Gott Vater hernach den Grund dafür sucht, dass sein Sohn geweckt oder in Unruhe versetzt wurde. Das ist also der eine Betrachtungspunkt und der Zweite ist die Pieta, wo Maria den Herrn in ihrem Schoß hat, während er in diesem Limbus, dem Ort der Gottferne war. Dieser entsetzliche Ort "Ja, so furchtbar war die Erscheinung, dass Mose rief: Ich bin voll Angst und Schrecken." Hebr 12,21 Ein Ort der Gottferne, schwarz in schwarz, denn Gott ist das Licht, das jeden Menschen erleuchtet. Ohne Gott, auch kein Grund, also ein Fallen als Zustand der diesen Limbus meint; den Ort der Gottferne. Maria hat sich also genau in diesem Erkenntnispfad befunden, als sie Christus, den Leichnam Jesu in ihrem Schoß hatte. Das ist also mehr als eine Demeter. Da geht es um die Rettung des Gottmenschen, wenn man so will. Wenn man also gerade über diesen Limbus nachdenkt, so kam diese Erkenntnis erst viele hundert Jahre nach der Bekanntgabe der Lehre des Fegfeuers durch Papst Gregor dem Großen auf. Das war demnach die Zeit des Universalinproblems, deren Auswüchse bis zum ersten Weltkrieg führte, das Manifest der 93 bspw. oder eben durch die Frage, ob Jesus lange Haare hatte, was ja Paulus verneint. Vgl.1 Kor 11,14-15. Hier, im Mittelalter, wo es dann auch diese Hexenverbrennungen gab, entwickelte sich also eine Theodizee und diese baut schließlich dann doch wieder auf dem Limbus auf, da Gott eben das Licht ist, das jeden Menschen erleuchtet. Nun, also wie kann man theologisch dieses Thema fassen? Man kann es nicht fassen. Man kann den Limbus nicht fassen und doch steht er unveränderbar im Zentrum unseres Glaubensbekenntnisses.
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38. Schicksal

Problematisch ist eben der Krieg, weil die Interessen fadenscheinig sind hingegen der Forderung von Menschenleben. Das ist vor allem ein sehr hoher Preis, den die Interessenskonflikte hier einfordern. Die Menschen, denen es eigentlich untersagt ist, menschlich zu sein und stattdessen in ein kommunistisches Kriegsmuster, eine Uniform gepresst zu werden, mit dem Anspruch auf Gerechtfertigung. Ehrlich gesagt, wenn ich mit St. Michael diskutieren würde, ob er der Patron der Soldaten sei, würde ich jegliche Einsicht ablehnen und mich stattdessen wundern, wem hier Dienst getragen wird. Dieser Kontext ist besonders schwierig, in Anbetracht jenes christlichen Kultes. "Alle Sünder meines Volkes / sollen durch das Schwert umkommen, alle, die sagen: Das Unheil erreicht uns nicht, / es holt uns nicht ein." Am 9,10 - In dem Bezug zu: "Da sagte Jesus zu ihm: Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen." Mt 26,52 Man hat hier dann zwei Stellen und die Frage koinzidiert letztlich bei "Da sagten sie: Herr, hier sind zwei Schwerter. Er erwiderte: Genug davon!" Lk 22,38 und dann weiß man eigentlich, wer der Herr ist, wenn man nach der Frage giert: Wer ist denn wie Gott? Es ist nur bedenklich, dass Luther hierbei auf diese Zwei-Schwerter-Lehre respondiert hat, als das Unterscheidungsmerkmal zur Prädestination in Hinblick auf die Vorsehung. Also zwei Hauptunterschiede, die das Leben als Solches auszeichnen. So als wenn sich der Mensch selbst erlösen könnte. Nun, wenn der hl. Pater Pio sagt: Heilige dich! Meint das dann wohl die Sinngebung, wobei der Wille da wäre, nur das Fleisch daran erschlaffe. Es ist also, von einer Vorsehung auszugehen, wider diese Amor Fati.
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39. Menschlichkeit

Menschlichkeit und das ist die Hauptfrage, die wir in Betrachtung der Engel pflegen. Engel haben keine Seele, folglich auch keinerlei Menschlichkeit. Wir könnten eigentlich sagen, wir meinen die Seligkeit anstelle von Menschlichkeit, sehen aber doch dann zu viele Aspekte, die uns auf natürlichem Wege von jeglicher Seligkeit Abstand nehmen lassen. Was also ist Menschlichkeit? Sinnhaftigkeit, da wir uns nach den Sinnen einschätzen, aber diese Sinne haben Tiere auch. So wäre die Sinnlichkeit also tierischer Natur. Insgesamt betrachten wir die Natur als wider die Allfälligkeit des Geistes gerichtet, welcher sich darin müht über sie zu herrschen. Auch hier sehen wir die Einsicht, als gegeben menschlich und der Vernunft entlehnt, vielleicht sogar dem Verstand entstiegen als ein Aspekt von Vollkommenheit, allerdings kann man denn vollkommen menschlich sein? Natürlich kann man das, wenn man also keine Beichte, keine Sühne wie die Taufe erfahren kann, so entspricht das aber wiederum der Naturlehre. So wäre dann also doch die natürliche Norm von Verstand und Vernunft, die allzu Menschliche. Was spricht nun dagegen, natürlich menschlich zu sein? Eben, die Seele, welche den Horizont über die Zeit hinaus richtet, was ja die Tiere oder die Natur insgesamt in ihrem wiederkehrenden Kreis nicht tut. Der Mensch, welcher also aus der Natur entstiegen scheint, sie zu überwinden trachtet wenn er gen Himmel blickt, dieser Mensch, aus der Menschlichkeit geboren, erkennt plötzlich Seligkeit. Etwas, das nicht seiner Natur entspricht. Nicht auch der Gewalt seines Willens oder Tuns, sondern aus der Göttlichkeit als Gottähnlichkeit geborgener Schatz der Vollendung. Hierbei kann man wohl jenen Aspekt der Menschlichkeit wider die Göttlichkeit in einen Geniebegriff fassen, als griechisch gesprochen Genius, als Schutzgeist oder Engel, welcher dann wiederum den Dunstkreis hin zur Seele hin betrachtet. So blickt also der Engel als Genius, als Genie auf die Seele, romantisiert sie und wirkt auf die Menschlichkeit als Erfahrung, derer sich der Glaube entgegenstellt als a priori, gesetzen Fall der Vernunft, welche nach der Begabung Ausschau hält in eben jenem Genie, das aus der Gebärde heraus, zu verstehen begabt. Jegliche Anmerkung von wo aus auf den Menschen hin gesprochen wird, gesetzt der Menschlichkeit wegen, welche jedoch auch ohne dem Engel, also der Seelenlosigkeit Vernunft gewinnt, so denn Engel reine Vernunftwesen sind, die ihren Gesetzen gehorchen; die sich vielleicht am Verstand hin mäßigen aber eben ohne dem Aspekt des Menschen an und für sich in einer Form der Menschlichkeit, die vielleicht als schwach als töricht den Anschein wirkt und doch eben auch endlich geformt einen Hauch von Seele in sich birgt, als das was wir die Seligkeit nennen, noch fern ab der Heiligkeit, als der Befruchtung der Seele, wo neues Leben wächst als Frucht der Einfalt. So wie die Natur, ist auch die Seele zu Höherem fähig; hier vom Menschen zum Seligen und vom Seligen zum Heiligen.
Menschlichkeit
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40. Seligkeit

Wann ist man also selig? Dann wenn man sich in der Sühne übt, in das Beichtgeheimnis eintaucht, wie in ein Bade welches in Christi Blutsaft geschieht. Eben so oft, muss man beichten, dass die ganze Seele davon benetzt werde. So erfasst das Wort die ganze Seele. Jesus, der das Wort ist, das im Sinne Mensch wird oder eben auch schon geworden ist. Oftmalige Beichte, ist das Eine. Sie macht noch keinen Heiligen, ist aber der Weg eben zu jener Seligkeit, die im Sinne der Seele Christi entspricht, welcher die wahre Seele ist. Gott von Gott und darum so kostbar, in der Einsicht und dem Willen als dem Wort Gottes. Von eben jener Seligkeit, welche wir durch die Beichte erlangen, werden wir fähig uns zu heiligen. Das tun wir selbst, indem wir das Opfer Christi am Altar mitfeiern, ihn empfangen und uns dem Opfer nähern. Wir nehmen Anteil, wo wir ihn empfangen; werden Teil seines Opfers als die Erfüllung von Leben und Glauben, welche nicht mehr verlangt oder sich an menschlichen Worten genügt. Es ist Gott, der das Wort selbst ist, dem wir uns anempfehlen, indem wir sagen: Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund. - Wann ist also die Seele gesund? Dann wenn sie fähig ist, die Heiligkeit zu gebären. Das tut sie also nicht, indem sie nacheifert, was menschlicher Natur entspricht, sondern indem sie der Taube Raum gibt. Das meint, dass der Heilige Geist in ihr wirken und erlösen kann, was Heiligkeit hervorbringt. Das sind nicht die Taten, das ist auch nicht der Glaube per se, sondern die Hoffnung ewigen Lebens, indem wir auf Gott harren, der uns liebt und uns heimsucht, der mit uns geht, den guten Ratgeber, den wahren Schöpfergott und Menschen, der nach seinem Bilde nicht die Zeit zum Maßstab der Ewigkeit macht, denn sein Wille geschehe, damit in uns das Licht aufbricht, was wir von Gott weggeführt haben. Dafür ist die Beichte das wahre Leben, als guter Hirte, der uns führt auf seine Weide, die dem Heiligen entspricht. Nicht die Worte des Priesters alleine, aber die Vollmacht, in welcher dieser die Lossprechung von den Sünden erteilen kann. Es ist also nicht die Predigt der Messe, sondern der Empfang des Allerheiligsten Altarsakraments von wahrer Bedeutung für die Heiligkeit.
Seligkeit
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41. Teuerliebe

hl. Thomas von Aquin - Diese Grundfrage von ihm finde ich sehr wichtig: Ist die Teuerliebe Freundschaft? - Ist man der Freundschaft wert? Ist die Caritas Freundschaft? Der Mensch hat träumen wollen, wie der Dichter Baudelaire schreibt. Träumt er also von Freundschaft, dieser Mensch seiner Zeit. Nun, wer wäre denn der wahre Freund? Jesus nennt uns Freunde und genauso muß man sich auch diesem Jesus nähern, sich für ihn interessieren. Schickt man nicht Satan weg, um eine Freundschaft mit dem Gotte hingegen zu wahren? So sagt Jesus "Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt" Joh 15,16 und wen würden wir zum Freunde wählen, wenn nicht den Herrn? Wenn uns nicht der Herr wählt, ist es wie in Psalm 127,1 "Wenn nicht der Herr das Haus baut, / müht sich jeder umsonst, der daran baut." Dann sagt Jesus aber auch an anderer Stelle: "Macht euch Freunde mit Hilfe des ungerechten Mammons, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es (mit euch) zu Ende geht." Lk 16,9 Wie an anderer Stelle erwähnt meint das auch im weiteren Sinne die Heiligen, die aufgrund von Einsichten der heiligen Kirche heilig gesprochen wurden, ohne vielleicht diese Verdienste zu haben. Dabei würden wir aufbegehren und sagen, wieso ist dieser oder jener heilig gesprochen worden? Wir sprechen so, von der Gemeinschaft der Heiligen. Jesus sagt auch an anderer Stelle, man solle sich Schätze für den Himmel sammeln. Vgl. Mt 6,20. Auch das sind die Freunde und ja, wenn es mit uns zuende geht. Das meint, wir brauchen die Heiligen als Fürsprecher, wegen der Unzahl unserer Sünden, die wir zeitlebens begangen haben. Fürsprecher sind der Fels, so sie bereits anerkannt sind, im Himmel und als Heilige gelten auch auf Erden. Wenn wir uns also Freunde bei jenen machen, die ihren Besitz im Himmel nie wieder hergeben, so lieben wir das, wo sie sind, was sie umgibt, weshalb sie Zeichen des Himmels sind; die Heiligen von denen wir Hoffnung ernten. Jesus sagt: "wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz." Mt 6,21 Wie soll man sonst dem Himmel näher kommen? Und so übt es sich dann auch auf der Welt, indem man Form und Gestalt annimmt von der Muße des Glaubens inspiriert. Vielleicht vergleicht man das, dieses Christusförmige, dem wir genügen wollen.
Teuerliebe
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42. Generationenkonflikt

Macht es Sinn über einen möglichen Generationenkonflikt nachzudenken? Eher nicht, denn wie Goethe in einem Brief an Schiller schrieb: Lebe in deinem Jahrhundert, aber sei nicht sein Geschöpf. Man kann also mit einem Dogma etwas anfangen. Bspw. "Extra ecclesiam nulla salus" Das bedeutet im Reintext: „[Die heilige römische Kirche, durch das Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet,] glaubt fest, bekennt und verkündet, daß‚ niemand außerhalb der katholischen Kirche — weder Heide noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter — des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr [d. i. der Kirche] anschließt. So viel bedeutet die Einheit des Leibes der Kirche, daß die kirchlichen Sakramente nur denen zum Heil gereichen, die in ihr bleiben, und daß nur ihnen Fasten, Almosen, andere fromme Werke und der Kriegsdienst des Christenlebens den ewigen Lohn erwirbt. Mag einer noch so viele Almosen geben, ja selbst sein Blut für den Namen Christi vergießen, so kann er doch nicht gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt‘ (Fulgentius).“ Das zweite Vatikanische Konzil hingegen steuerte frei nach Karl Rahner gegen diese Dogmatisierung und es gibt hierbei freilich einen Generationenkonflikt, wo die Extreme sich entwickeln und aufeinanderprallen. Bspw. durch die Alte Messe, wobei Latein m.E. für den Laien unüblich sind und das finde ich auch als einen sehr freien und doch konservativen Zugang zur Kirche. So kann jedem der Weg eröffnet werden und hierbei geht es den Medien nach immer um Extreme, aber nie um den Laien. Es ist also die Frage, wer wen bedient und reisserische Nachrichten sind zwar romantisch, aber wenig von Belang und so übt sich der Pöbel aufzubegehren, frei nach Karl Rahner eben. Wer etwas davon hält oder nicht, sei Sache der Ansicht und die Kirche vertritt klarerweise einen schmalen Pfad, das ist ihr Label, ihre Fasson, mit dem Anrecht, dass die laute Stimme wenig Gehör findet, wider die leisen und zarten Nuancen, welche die Sakramente offenhalten. So braucht es Einsicht in die eigenen Sünden, einen Beichtspiegel, wenn man zur Beichte geht und neulich erklärte ich einer Dame vor dem Beichtstuhl, dass wilde Ehe unverzeihlich ist, bis der Umstand gelöst erscheint und somit auch wenn man dennoch zur Heiligen Kommunion geht, einen Gottesraub begehe. Darauf hin stellte sie die Kommunikation ein und dabei denke ich mir, dass die Kirche sich generell wenig mit Hosea 4.6 oder Weisheit 4.6 konfrontiert sieht, als man vielleicht meinen mag. Kommunikation ist kein Bindemittel oder ein Verdacht auf eine Lösung, sondern wir sprechen von der heiligmachenden Gnade, die uns erlaubt den Leib des Herrn zu empfangen. Das ist Kommunion, nicht Kommunikation. Das heißt nicht, dass diese nicht möglich ist, aber sie ist unüblich und darob auch nicht vorbildlich, wie die Predigten, die auf Wunden drücken.
Generationenkonflikt
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43. Engelsturz

Das Heilige Jahr: Retrospektiv 1300, natürlich muß man darüber nachdenken, weshalb man von 7x7 Jahren schlußendlich auf die Hälfte kam. Der Fokus ist ein ganz ein anderer, allerdings beginnend mit dem Jahr 1300 und dann nennt man 2025 ein ordentliches Jubeljahr, im Jahr des Herrn. Abgesehen davon, was ist ein Jubeljahr und wessen Jubel sei es? Natürlich ist es die Ehre Gottes wofür wir erschaffen worden sind. Das Leben ist kein Selbstzweck, sondern vereint mit dem Opfer Christi, ein Jubel zur Ehre Gottes, der gesagt hat, wir sollen hinfort nicht mehr sündigen. Das Wort, ist der Glaube, so wie das Gleichnis vom Senfkorn. Folgen wir also dem Geschmack des Glaubens. Der Fokus liegt auf der Rechnung, frei nach "Er antwortete: Hundert Fass Öl. Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, setz dich gleich hin und schreib «fünfzig»." Lk 16,6 - Öl, im Sinne von Limbus, das ist das Problem und die Verkürzung ist der Sinn. Also "Ja, so furchtbar war die Erscheinung, dass Mose rief: Ich bin voll Angst und Schrecken." Hebr 12,21 Also da begegnet Mose dem Elija; zwei Figuren wie ein Entgegenkommen, während der Apostel Johannes von zwei Propheten träumt; unschuldig. Die Begegnung am Tabor gibt Rätsel auf. Sicher ist das Gesicht da weiß, bei solch einer Angst.

"ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe" Lk 4,19 So zitierte Jesus im Tempel den Propheten Jesaja und freilich gibt es zwei Fragen. Erstens, wurde Jesus in einem Gnadenjahr also Jubeljahr geboren? Es wäre für die Sterndeuter leichter gewesen, das Ereignis Christi Geburt zu erkennen, als eine Prophezeiung. Dieser These widerspricht jedoch, dass diese Jubeljahre nur alle 7x7 Jahre, also 49 Jahre ausgerufen wurden und Jesus mit 33 Jahren gen Himmel fuhr. Betrachtet man das oben erwähnte Bibelzitat von Lukas. Denkbar wäre zweitens, dass jenes Gnaden- oder Jubeljahr von dem Augenblick, wo er das im Tempel vortrug, Wirklichkeit wurde und sich die 49 Jahre damit erfüllt hatten. Vgl. Lev 25,8-31 Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, bezog sich der levitische Dienst vor dem Offenbarungszelt auf die Lebensspanne bis zum 50. Lebensjahr. Vgl. Num 8,24-25 Wer waren die Leviten; die Leviten lesen? Das muß man eben auch dabei in Betracht ziehen. Nichtsdestotrotz respondiert das Jahr 1300 auf diese Forderung eines Jubeljahres. Wenn man also letztendlich auf die Hälfte kam, also 25 Jahre, so bezieht sich diese Forderung auf den Beginn des Dienstes der Leviten vor dem Offenbarungszelt oder auf dessen Dauer. Vgl. Num 8,24 - Das ist ein Auszug aus meinem Buch, an dem ich gerade schreibe.

Warum ist es interessant?

Anna Katharina Emmerich: "Ich hörte, daß Lucifer, wenn ich nicht irre, 50 oder 60 Jahre vor dem Jahre 2000 nach Christus wieder auf eine Zeitlang solle freigelassen werden." und im Vergleich dazu: „Papst Leo XIII. (gest. 1903) hatte einst nach der hl. Messe, als er gerade auf der untersten Stufe angelangt war und den Altar verlassen wollte, plötzlich eine Erscheinung. Er hörte deutlich zwei Stimmen: eine häßliche und eine milde. Die häßliche Stimme (die Stimme des Bösen) sagte: „Ich kann deine Kirche zerstören!“ Die andere Stimme (die Stimme Christi) antwortete: „Kannst du es? Dann geh’ und tue es!“ Satan: „Um dieses tun zu können, brauche ich mehr Zeit und mehr Macht!“ Christus: „Wieviel Zeit? Wieviel Macht?“ Satan: „75 Jahre brauche ich und eine größere Macht über all jene, die sich in meinen Dienst stellen.“ Christus: „Ich gebe dir die Zeit und die Macht. Tu’ was du willst.““

Das wäre dann das Jahr 2025 und nicht 2035

Welche Ratio führt zu so einem Ereignis, dem Menschenmörder von Anbeginn Freiheit zu gewähren? Es ist demnach das Ereignis des ersten Weltkrieges, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Der Einsatz von Giftgas setzt ebensolchen Hass voraus, wie es im ersten Weltkrieg eingesetzt wurde. Es sind zwei historische Tiere, WK I und WK II. Was bezeichnet das historische Tier; das kurz angebunden sein. Der Radius ist gering, die Raumzeit aber beliebig. "zum Raum wird hier die Zeit" heisst es in Wagners Parsifal. Das trifft eigentlich auf jede Form von Raum zu, indem eine Kreatur verharrt. Von Hölle, Limbus oder Fegfeuer ergibt dies einen jeweiligen Zustand, der eigentlich überall derselbe ist; Gottferne in einer Rückbindung. Man ist dort, weil .. der Terminus als Grenze galt und so wissen wir Menschen, wohin wir kommen; unser Weg, unsere Wahrheit, unser Leben. In Betracht steht natürlich auch das Erdbeben von Lissabon 1755, welches zu einer eigentlichen Theodizee führte. Man hat es auf jeden Fall bei diesem Phänomen der Emmerich mit einer Theodizee zu tun und natürlich gibt es zu jeder solchen Theodizee eine Lösung, wie Excalibur aus dem Stein; im Grunde die Menschlichkeit - die allzumenschliche Natur des Gemütes. Man ist da sehr schnell bei einem Universalinproblem, daher nahm ich bisher lieber Abstand von etwaigen Prämissen hinsichtlich einer Ursache für diese Emmerich Missere, aber sie deckt sich nunmal und liegt insofern Nahe. Man hat also die ionische Aufklärung, Beispiel Xenophanes und man hat die Aufklärung, frei nach Kant: Nichts ist ohne Grund warum es sei. Natürlich kann man es hinterfragen, aber da ist man rasch bei Schopenhauers Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde und somit in einer Weltreise. Ich glaube aber, dass es nicht nötig ist, eine prima Causa zu finden, sonst haben wir eine Gaya und die Naturreligion durchzieht den Äther jeglichen Diskurses. Eine Theodizee ist ein Bigbang und das Gegenteil, seine Auflösung ein Vakuum.
Engelsturz
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44. Privatoffenbarungen

Nichts ist verborgen, was nicht offenbar wird. Selige oder Heilige mit exklusiven Privatoffenbarungen, wie eben Anna Katharina Emmerich oder Sr. Faustina belegen eigentlich deren kreative Anomalie oder gelangt man bspw. Ohne der Faustina zur Erkenntnis des barmherzigrn Gottes? Was ist das also für ein Bild, das nicht mit einem Gottesbild zu verwechseln ist? Ähnlich auch Emmerich in den Darstellungen von Visionen. Faustina war am Index der verbotenen Bücher, Emmerich nicht? Oder der Gottmensch, das Leben der jungfräulichen Gottesmutter Maria, Thomas von Kempen als Avantgarde wider dem Handorkakel der Weltklugheit, welches JP II. denke ich das wichtigste Buch nach der Bibel suggestierte. Selbst die Bibel hat ihre fremdartigen Einsichten, die man natürlich erheben kann, allerdings gilt dann immer noch die Frage nach den Außerordentlichen Heiligen, die keine Märtyrer im Eigentlichen sind. Leiden ist aber unausweichlich wie die Zeiten der Bedrängnis. Zurück zut Grundfrage. Liegt Emmerich falsch? Vermutlich nicht. Es spielt aber im Grunde keine Rolle. Alles was auf ein Theodizee hinausläuft, ist vom Satan. Anna Katharina Emmerich in dem Buch VISIONEN: "Ich hörte, dass Lucifer, wenn ich nicht irre, 50 oder 60 Jahre vor dem Jahre 2000 nach Christus wieder auf eine Zeitlang solle freigelassen werden." Und „Papst Leo XIII. (gest. 1903) hatte einst nach der hl. Messe, als er gerade auf der untersten Stufe angelangt war und den Altar verlassen wollte, plötzlich eine Erscheinung. Er hörte deutlich zwei Stimmen: eine hässliche und eine milde. Die hässliche Stimme (die Stimme des Bösen) sagte: „Ich kann deine Kirche zerstören!“ Die andere Stimme (die Stimme Christi) antwortete: „Kannst du es? Dann geh’ und tue es!“ Satan: „Um dieses tun zu können, brauche ich mehr Zeit und mehr Macht!“ Christus: „Wieviel Zeit? Wieviel Macht?“ Satan: „75 Jahre brauche ich und eine größere Macht über all jene, die sich in meinen Dienst stellen.“ Christus: „Ich gebe dir die Zeit und die Macht. Tu’ was du willst.““ - so kann man die Konvergenz schwer übersehen, führt aber in eben erwähnte Theodizee.
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45. Engel

Auf der Grundlage von "Ex"istenz, gibt es keine Engel. Es ist eine Frage, wie man Europa versteht. Europa ist ein Zweistromland, mit einer jüdisch/christlichen Wurzel und einer griechischen. Die Griechische wäre Ex; Existenz. Für die antiken Griechen war es die größte Sünde, geboren worden zu sein. Also, ich würde die Engel nicht auf dieser Ebene betrachten wollen. Metaphysik, da kommt man bei der Lehre der Engel heraus, wie man einen Hammer benutzt. Ich glaube, das funktioniert nicht. Also diese scholastische Annahme würde ich als eine Metaphysik betrachten, wie Aristoteles, der Alexander den Großen lehrte, 2000 Kreuzigungen durchzuführen. Also, Scholastik ist eine Idee, aber was macht man mit Metaphysik? Die ionische Aufklärung beschreibt Xenophanes, dass Gott ohne sonder Mühe den Umschwung des Alls bewirkt. Er hat keine Metaphysik gebraucht. Hinzu kommt, die blanke Tatsache, dass es sich bei den antiken Griechen und dieser Fasson der Logik, des Logos um Heiden handelete, die Gott nicht kannten, aber ebenso auch die Juden, die Jesus als den Sohn Gottes nicht erkannten. Sie kannten zwar den Vater und den Heiligen Geist, als den großen Lehrmeister, aber die Idee eines Gottessohnes war ihnen fremd. Zurückzukommen auf das Zweistromland Europa und dessen Erkenntnispfade, Euphrat und Tigris, als eben griechisch, bis hin zu der eurasischen Einsicht eines Buddha, der von Künstlern des Alexander des Großen entworfen wurde; da hat man die griechische Seite, wie Afghanistan, Persien, diese ganze Lehre des Buddha, als ein sitzendes Männchen und dann hat man eben die andere Seite des Naturvolkes, die Juden, als die älteren Brüder, wie sie JP II. nannte. Ja, sicher, aber eben mit dem selben Terminus eines Limbus, als Reich des Todes, wie wir diesen im apostolischen Glaubensbekenntnis wähnen. Wir wissen aber nichts und Metaphysik ist nicht unsere Stärke. Wir haben Sakramente und die Ehe ist das einzige religiöse Sakrament, das die Kirche bietet.
Engel
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46. Habeas Corpus

Nach Habeas Corpus, das in alle erdenklichen demokratischen Verfassungen übernommen wurde, bedeutet es explizit, dass alle Freiheitsrechte in der Demokratie darauf beruhen. Vorschreiben, ja, aber wir wissen eben um die Gewissensfreiheit, ich darf auch frei sein von "religio", als der Gebundenheit einer sogenannten Religion, durch die katholische Kirche und ihrem Erlöser Jesus Christus, Unschuldsvermutung, Pressefreiheit, all das was Demokratie ausmacht. Es heisst "du habest den Körper". Damit ist der Corpus Christi gemeint und war es immer schon. Man kann ihn nicht "entreissen", sondern man muß dem Katholizismus Folge leisten. Den Sonntagsgottesdienst regelmäßig besuchen, regelmäßig Beichten gehen, die Hochfeste der Kirche feiern. All das, wozu es dem zweiten Vatikanischen Konzil bedurfte! Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil. Wenn man also nicht folge leistet, dann wird das Unheil größer, als die heiligmachende Gnade in uns wirken könnte. Was also ist die Idee? Zölibat? Ohne des Zölibat, wird der Empfang des Allerheiligsten zum Gottesraub.
Habeas Corpus
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47. Zweistromland Europa

Ein Zweistromland mit zwei Kulturen; die jüdisch/christliche und die Griechische. Wenn jetzt Buddha da als griechischer Einfluss geltend wird, weil Alexander der Große bei seinen Eroberungen durch griechische Künstlerhand den Buddha schuf, im Land der Afghanen und Perser, kann man nicht sagen, dass die heidnische Sicht richtig ist und vor allem auch nicht die Scholastik, denn Thomas von Aquin bediente sich vornehmlich der Dialektik des Aristoteles, wobei dieser als Lehrer des Alexander des Großen 2000 Kreuzigungen durchführen ließ. Also ich würde das schon mehr im historischen Kontext betrachten, anstatt mit Headlines Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ich sehe es zB. Nicht so, dass heidnische Ideen ein Zeugnis für den Heiligen Geist seien, wie Ratzinger meinte. Weisheit 1,5 - der Heilige Geist floh vor der Falschheit!
Zweistromland Europa
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48. Altes und Neues Testament

Das Alte Testament ist das Buch der Freundschaft. Es beinhaltet keine Weisheit per se, denn alle vor Christus ob gerecht oder nicht, fanden keine Erlösung! Also keine Weisheit, sondern Freundschaft. Erst durch Christus wurde die Liebe zu Gott menschlich und wesentlich. Das Neue Testament birgt wahrlich die Weisheit, die den Weisen und Klugen vorenthalten war.
Altes und Neues Testament
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