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Pater Pio und Anna Maria Taigi sagten darüber aus.

Pater Pio und Anna Maria Taigi sagten darüber aus. Es geht um die Betrachung von drei finsteren Tagen, die als apokalyptisches Zeichen die Welt heimsuchen. Pater Pio wird dies zugeschrieben und welche Sicht hierbei Anna Maria Taigi hatte, kann man wohl auch nur wage beschreiben. Ist es eine Mutmaßung? Weder noch, aber warum? Nun, jeder Mensch wird eines Tages von der Erde abberufen und Jesus sagte, "Ihr werdet meinen Kelch trinken" Mt 20,23 - doch mit Verlaub, was ist mit dem Bibelvers gemeint? Die Kirche bekennt im Glaubensbekenntnis "hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten..." Natürlich ist diese Gegenwart Jesu im Limbus ein großes und besonderes Zeichen, wie das Zeichen des Jona, dem freilich widersprochen wird, doch warum? Gott ist das Licht, das jeden Menschen erleuchtet, vgl. Joh 1,9. Der Limbus als das Reich des Todes hingegen, wird als ein Ort der Gottferne beschrieben. Da, wo die Gnade endet, die wir erhalten haben, solange wir auf Erden leben. Freilich hat diese Gnade nichts mit der heiligmachenden Gnade zu tun. Sie steht davon völlig unabhängig, wenngleich alle Gnaden mit dem Erdenleben enden und bis dahin eben Tugenden sind, die uns für die Ewigkeit von großem Nutzen sind. Drei Tage im Reich des Todes und die Privatoffenbarungen der beiden, Pater Pio und Anna Maria Taigi, weisen ebenso auf drei Tage Finsternis hin; aber warum näherten sich diese beiden Seelen gerade diesem Ereignis auf diese Weise an? War es die Gottesfurcht, die freilich auch jeden erzittern lässt, so denn Mose ausrief "Ich bin voll Angst und Schrecken." Hebr 12,21 wo man annimmt, dass Mose wie auch alle anderen Gerechten des Alten Bundes nach der Entschlafung in den Limbus kamen, wo es keine Läuterung im eigentlichen Sinne gibt, aus der Not der Sünde heraus. Dennoch reden wir von einem Ort der Gottferne. Ein ganzes Leben lang erfahren wir Gott, seinen Trost, seine Nähe, die Vergebung und in der Reuhe gelangen wir zu ihm. Diese Erfahrungen sind den Seelen im Limbus, dem Reich des Todes versagt und dennoch stieg Jesus Christus in diesen Ort hinab, was verdeutlicht, wie wichtig, das bittere Leiden und Sterben Christi für die gesamte Menschheit war und ist. Er stieg also in diesen fahlen, von Gott völlig entfremdeten Ort hinab, den wir als Reich des Todes meinen und war dort drei Tage; von Finsternis umschlossen und eine Sekunde hätte für die ganze Welt gereicht, so wie ein Tropfen seines heiligsten Blutes für die Bekehrung der ganzen Welt. Die Privatoffenbarung zeigt uns daher, die große Gottesfurcht, die auch Mose meinte und doch in Christi Angesicht, zum Gottesdienst wird, indem die drei Tage überwunden, den Himmel öffnet, wie der hl. Stephanus ausrief.

Sich der Welt oder politischen Ideen zu ereifern, halte ich für grundfalsch und wie jede Ideologie, macht es wenig Sinn, den Satan mit dem Satan auszutreiben. Wenn es um die Frage einer Kultur geht, ist es ein Thema für St. Michael und ich wehre mich gegen den manifesten Gedanken einer Volksfront ideeller Werte. Dafür ist dieses Leben und der Stand der Gnade nicht nötig. Es ist daher ein moralischer Anschein von Hammer und Nagel. Wenn ich ein Werkzeug brauche, warum dann nicht das Beste? "Es werden mehr verdammt als selig"Wie auch immer man die Sachen betrachtet, es wähnt doch eines, die Gottesfurcht und die Einmütigkeit im Herzen, mit dieser langfristigen Frage umzugehen. Natürlich kann man verneinen und es macht sogar Sinn. Sich zu schützen und abzugrenzen; der Liebe der Sünder zu entgehen, wie man wahrscheinlich sagen würde. Freilich ist der Sünder jener, der die Sünde liebt. Den Sünder fortzuschicken, ist auch kein falscher Verdacht. Jesus liebt den Sünder, aber er hasst die Sünde. Das muß man vor Augen sehen. Warum dann den Sünder wegschicken? Weil es einen Gott gibt. Liebe ist keine Verzweiflung wert. Im Gegenteil, dient sie dazu, aufzuhelfen.

"Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet" Mt 18,3"werdet ihr in euren Sünden sterben." Joh 8,24"Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen." Mt 5,37

Die philosophischen Probleme kann die Kirche nicht ausräumen, sondern die Geisteswissenschaften insg., wovon die Theologie nur ein Teil ist.