Schwierig, nicht? Von Gottgeweihten zu reden, Erstgeborenen und dann so zu tun, …
Schwierig, nicht? Von Gottgeweihten zu reden, Erstgeborenen und dann so zu tun, als gäbe es eine Mission angesichts dieser Überzahl. Natürlich kann man sagen, dass Jesus nicht alle retten will, sondern nur viele, aber wenn er sein Wort aussendet, bewirkt es das was er will. Wenn das bei Jesaja bereits 500 Jahre vor Jesus so war, dann steht man noch immer mit dem Wort da und ist voller Einsicht darin, dass Jesus alle retten will.
Warum sind wir kurzsichtig? Wir stellen uns ein Jahr vor, das Jahr des Herrn. Alles was darüber hinausgeht, ist schon Grenze, ist schon Ewigkeit. Solange wir im Jahr des Herrn leben, leben wir unter der Gnade. Diese entspricht jedoch nicht a priori der heiligmachenden Gnade, um die es zu eifern gilt, durch Buße und Gebet. "Der Weingärtner erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen. Vielleicht trägt er doch noch Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen." Lk 13,8-9 Es gibt daher nur ein Kirchenjahr. Die Kirche betet auch für ihre Verstorbenen, die Entschlafenen, in der Hoffnung, dass sie Arme Seelen sind, die auch für uns beten, so sie Gott bereits um ein Vielfaches näher sind wie wir je sein werden auf dieser Erde, mit irdischem Verstand und Erlangen.