Schönheit ist ein Ding, so wie die Rose, aber die Kunst der Bejaung, birgt Vertrauen und stärkt die Nachsicht. Das ist ein festes Fundament. Bejaung hat nichts mit dem Willen per se zu tun, sondern ist eine Beigabe, wie die Rose; denn man schaut mit beiden Augen ohne eines davon zu verwerfen - von Mensch zu Mensch. Anders jedoch der Blick auf die Rose, der wie Lynkeus durchs Fernrohr schaut. Natura mutari nescia. Künstler können Nein sagen; das braucht der Adel nicht. Das Geheimnis liegt in der Vorsehung. "es irrt der Mensch, solang er strebt" heisst es im Prolog des Faust von Goethe und dann tritt jener Geist auf, der stets verneint; der Widersacher.

"Hochmütig warst du geworden, / weil du so schön warst. Du hast deine Weisheit vernichtet, / verblendet vom strahlenden Glanz. Ich stieß dich auf die Erde hinab. / Den Blicken der Könige gab ich dich preis, / damit sie dich alle begaffen." Ez 28,17"Zu einem Bild des Schreckens bist du geworden, / du bist für immer dahin." Ez 28,19