Gott als das Seiende, wenngleich wir Aggregaten unterworfen sind. Gott, der nicht ist, sondern der immer schon war, ergo eine Präexistenz besitzt, a priori Gott und a posterioi die Schöpfung. Jedes Gefühl, jeder Sinn, jedes Urteil, bezieht seinen Maßstab aus Gott. Das Maß mit dem man mißt und zuteilt. Gott kann gerecht sein, während der Umstand das nicht ist. Bezieht man etwas auf die Vorsehung, so hat diese noch keine Existenz. Das Besondere ist freilich die Menschwerdung Gottes, wo Geist zum Gut wird, wo jeder redliche Sinn dem Logos entspricht, während zugleich Tag und Nacht sich scheidet, als die Erkenntnis von Gut und Böse. Interessant ist freilich, dass der Baum der Erkenntnis vermutlich Christus näher ist, als der Baum des Lebens. Jesus sagte, dass der Vater ihm das Gericht übertragen hat. Somit der Sinn einer Erkenntnis, welche Gut und Böse scheidet, während dem Reinen alles Rein ist, also Leben. Gott wurde durch Jesus zur Existenz, Geist wurde zu Leben. Jedes Mal, wenn eine Heilige Messe gefeiert wird, wird auch das Opfer Christi am Altar erneuert; diese Fülle an Gottes Dienst und der Jahrkreis, beginnend mit dem ersten Tag der Woche an dem Christus von den Toten auferstanden ist. Man kann im Grunde fragen, was ist Gott nicht? Auch das umfasst er. Solang es einen Sinn gibt, ist Gott Herr, weil er der Anfang von allem ist und die Richtung ist ganz Jesus Christus unterworfen.
Die Lehre der Kirche ist die Eschatologie und keine messianische Lehre. Nun, doch was haben die unversehrten Heiligen gemein? Sie haben keinen Totenkopf! "du lässt deinen Frommen das Grab nicht schauen." Ps 16,10
"Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund" Lk 16,26 Diese Idee einer Ökomene hat einen Beigeschmack; den Reichtum. Dabei ist freilich nicht bloß der reale Reichtum an finanziellen Blickpunkten gemeint, sondern allgemein alles was einem vom Anderen unterscheidet; sein Kleinod. Beispielsweise spricht einer mit dem Anderen nicht, weil sein Bildungsgrad unterschiedlich ist. Meistens geht es jedoch darum, dass die Sünden diesen Abgrund bilden. "Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst" Mt 8,8 oder "Was haben wir mit dir zu tun, Sohn Gottes?" Mt 8,29 Dieser Abgrund ist natürlich sprichwörtlich "Und die ganze Herde stürzte sich den Abhang hinab" Mt 8,32 oder "als sie ihn trafen, baten sie ihn, ihr Gebiet zu verlassen." Mt 8,34 explizit und implizit. Vermutlich waren es Griechen, da die Juden wahrscheinlich keine Schweine hatten. Abgrenzung und Abschottung ist natürlich eine wesentliche Komponente in unserer Individual-Gesellschaft, unserer Persönlichkeit. Ein Rabbi, der aus religiösen Gründen keinem die Hand gibt; Reinigungsrituale; das Fleisch, das explizit wenn es von Schweinen stammt, von Tieren mit gespaltenen Klauen, unrein mache und wo Jesus jedoch wehement dagegen auftritt und den ethischen Kontext bereinigt, indem er bekennt, dass jeglich Explizites unrein mache, nicht aber das Implizite. "Jedes Reich, das in sich gespalten ist, geht zugrunde, und keine Stadt und keine Familie, die in sich gespalten ist, wird Bestand haben. Wenn also der Satan den Satan austreibt, dann liegt der Satan mit sich selbst im Streit. Wie kann sein Reich dann Bestand haben?" Mt 12,25-26 Bevor Gott uns erschaffen hat, dachte er zuerst daran, dass er uns erschaffen will. "Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat." 1 Joh 4,19