Alle Naturreligionen oder Naturphilosophien haben einen Terminus, auf den sie wieder und wieder respondieren. Bei Christus hat man keinen Terminus, denn er nimmt ihn hinweg. Terminus ist also Sünde. Was aber ist Terminus? Der Grenzstein, die metaphorische Grenze; das meint nicht wie billig, die Moral, sondern die eigene Begrenztheit. Wir sind ja auch durch die Natur begrenzt; die Sinne und die Einsicht. Die Kirche betet für ihre Verstorbenen. Es wird nicht für andere Konfessionen gebetet. "Lass die Toten ihre Toten begraben; " Lk 9,60 Die Gerechten haben das ja gar nicht notwendig. "Wo ist denn ihr Gott?" Ps 115,2 Wenn sie so gerecht sind, brauchen sie ja Gott nicht zu fürchten. Termini, wenngleich Gottesfurcht für jeden etwas Anderes ist. Der Verlust Gottes beschreibt es wohl am Besten, wenngleich wir in einer Zeit der Gnade leben, solange wir nicht verschieden sind und ich halte diesen ganzen Ideologie-Verdacht für Marxismus. Man denkt sich immer wieder, ob ein Geistlicher eher einer Menschlicher ist. So wie wenn es eine geistliche Verhütung gäbe. Im Grunde ist es eher faktisch, denn der Rückgang der Gläubigen ist freier auf den basler Kathechismus zurück zu führen, seiner falschen Doktrin und dem Messgesang, der Musik. Insgesamt ist Kunst im kirchlichen Rahmen eher entbehrlich, denn denken wir zurück an das Manifest der 93, dem Aufruf an die Kulturwelt. Das ist wie Brecht, Heilige Johanna der Schlachthöfe und dieser Gesang, dieses Klagelied hat mit dem geistlichen Leben eher den Drangsal gemein. Sicher ist Musik schön, zuhause und im Radio Maria, Radio Horeb, Radio Stephansdom. Musik ist sicherlich schön und die Heiligenfiguren auch. Man kann darüber, über diese Imagery Debatte nur ächzen. Sie ist wie Thomas von Aquin im Ständigein und da das Bild im Laufe der Zeit seine Zeigekraft verliert, bleibt im Grunde nur das Evangelium. So kann man es eigentlich betrachten, obwohl, wer will den Tempel Gottes messen? Das sind alles nur Aspekte und mir ist ein Gottesdienst wahrscheinlich ohne den modernen Liedern lieber, aber es geht ja um die Zeigekraft und dieser Kontext, einer Imagery Debatte ermüdet und ist eigentlich ein indirektes Theodizeeproblem, freilich eben durch diese Imagerydebatte.