Auf dem Rücken einer Schildkröte - Das Bewußtsein ist ein Multiversum, indem eine Welt die Andere tangiert. Diese Brahmanen-Philosophie-/Upanishaden wie sie Schopenhauer in der Welt als Wille und Vorstellung beschreibt, so haben alle Kulturen etwas Ähnliches in der Traumphilosophie. Es ist die Frage, welchen Nutzen eine Naturphilosophie für die Psyche hat; wie sich diese weiterentwickelt oder eben perpetuiert. Darüber hinaus gibt es auch Ansätze, die über Entitäten philosophieren, wie der Seele und von Wanderungen sprechen. Auch diese esoterischen Ansätze als Psychowissenschaft kultivieren, allerdings ist es eben der Anspruch auf Heilung, wie der Schamane eine Erkenntnis hat, die den Stamm heilt oder die Dionysos-Philosophie in der Naturphilosophie insgesamt, Versöhnung feiert.Die Weltschildkröte - fern ab dieser ZEN-Idee der Letztbegründung, als Big Picture erkennt man eben jene Idee der Trägheit, welche in einer Raumzeit weilt und sich zu einer letztgültigen Erkenntnis außerhalb dieses Raumes bewegt. Ein Raum, den der Raum fasst, nicht die Unfassbarkeit des Raumes. So wie Herder fragt: "worauf steht die große Schildkröte?" Die Letztergründung dieser Frage ist ein fortlaufender Limbus oder wie Hegel sagt: "Sie ist die wahrhafte Schildkröte, der absolute Grund, das Wesende in allen Wesen." Trägheit ist es insofern, indem es einen Raum gibt und ohne jener Grenzen eines solchen ist es nicht mehr träge, sondern fortlaufend, stürzend, doch ist dieses Bild nicht mehr da, wenn man diese Trägheit der Schildkröte, diese Acedia wegdenkt. Man hat dann eben den Limbus als etwas ohne der Gegenwart der Ruhe, welche eben jene Träge voraussetzt. Acedia heißt ja übersetzt, die Sorglosigkeit. Schuld, Not, Mangel, Sorge - all das was die Armut im Geiste beschreibt. Selig, die Arm sind im Geiste. Der Glaube sagt es allerdings anders: "Selig, die arm sind vor Gott" Mt 5,3 und das ist der Anfang der Seligpreisungen jener Bergpredigt; dem Rücken der Schildkröte. Glaube ist es erst dann, wenn der Eartheater die Schildkröte einverleibte. So hat sich der Glaube im Abendland stets über die Kultur gelegt. Descartes ist auch, ein Thema was den Wähltraum anbelangt. Sicher, ja, aber da wäre ich sehr vorsichtig, weil diese Terminus-Philosophie hatten die Römer auch schon und dann kam Jesus. Die Problematik sehe ich eigentlich eher daran, an einem Sinn festzuhalten. Das ist eben diese protestantische Manier, deren Resumee eigentlich ein Terminus ist; also sprich die Exkommunizierung.
Man muß von einer entsetzlichen Masse in Jerusalem ausgehen, sowohl beim Einzug Jesu als auch bei der Wahl des Volkes zwischen Jesus und Barabbas. Es ist, die Angst der Ruf der Menge, das Geschrei, das durch Mark und Bein geht, als jene Erinnerung Jesu am Kreuz, wo es heißt, dass die Stimme von St. Michael dem einer Volksmenge gleicht. Es ist eine Idee, wie der Chronismus oder das Patronat, er der Engel des Angesichtes sei oder dass der Erzengel Michael ganz aus Eis bestünde, der Erzengel Gabriel aber aus Feuer und es spricht im Grunde ja nichts dagegen; gegen diese Überspitzungen, weshalb Jesu jedoch durch diesen Urschrei der Masse, dieses Urecho am Kreuz erfuhr. Man spricht nicht vom Urschmerz in dieser Reminiszenz, da das Leiden Jesu dem Kreuzweg entspricht.
Ein Fatum ist es, dass wir einen Urschmerz haben, ein blinder Fleck, dem das Gedächtnis nachgibt. Vielleicht nennen wir das Psychologie, aber die Scham besser in Ehren zu halten, ist die Philosophie der Einsicht, wie sie Sokrates im Grunde übte. Im Leidensweg Christi sehen wir die Entblößung Jesu, indem er seiner Kleider beraubt wird, bevor man ihn an das Kreuz geheftet. Natürlich fallt dieser Fokus auf die Nägel, aber es ist auch ebenso die Entblößung, als das Lamm Gottes vor dem Scherer.