"der heilige Geist, der Lehrmeister, flieht vor der Falschheit" Weish 1,5 Dieser Wille zur Falschheit ist grotesk, wie der falsche Hase zu Ostern; dieses Fluchttier. Was ist damit gemeint, als nur der Anschein von Gnade, welche allzu rasch wieder entflieht. Wer hält die Gnade als die Beichte und kaum hat man gebeichtet, ist man wieder dem Tod durch die Sünde ausgeliefert. Wenn aber die Gnade so ein leicht vergängliches Gut ist, wer kann dann noch gerettet werden? Wenn von 60.000 Seelen, nur drei in den Himmel kommen, wie der hl. Leonhard von Porto Mauritio berichtet, von 33.000 nur fünf gerettet werden, wie sehr erliegen wir da dem Verlust der Anschauung?
Subsummieren anstelle von Dekontruktion
Jesus sagt das eigentlich sehr deutlich: "Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt" Joh 15,16 im Vergleich zu "viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt." Mt 22,14 Also, da hat man dann doch ein Problem mit dem freien Willen, so ein Determinismus vorherrscht, aufgrund eines offenen Systems, ergo einer Abbildtheorie. Dh. "Gott schuf also den Menschen als sein Abbild" Gen 1,27 Das will allerdings der Mensch ebenso; er will sich in Anderen abbilden. Beispielsweise auch, die Konnotation bei Spiegelneuronen.
Zur Fabel des Äsop - Die Schildkröte und der Hase
Die Trägheit und Ostern - Der Hase als Mittagsdämon (Das Gefühl, dass die Zeit besonders langsam vergehe). Der Hase eilt vor und muss auf die Schildkröte ja der Fabel nach warten. Eigentlich handelt es sich um ein griechisches Paradoxon, um eine Tautologie, da die Schildkröte eben für die Trägheit (Acedia) steht und der Hase wohl für den Mittagsdämon, welcher auf die Acedia hinweist. Zwei Dinge, die dasselbe aussagen.