Ist es also der Vater, der gegen den Vater ficht? Und Gott versöhnt: Vater unser. "Ich bin nicht besser als meine Väter.", sagt Elija. Das würde ja bedeuten, "ich bin nicht besser als meine Schöpfung" oder Kann ein Bild zu seinem Maler sagen, ich bin schlecht? Ein beliebiges Kunstwerk etwa? Wer ist also dann der Vater? Der Vater der Väter. Vor allem, dieses Attribut, des geerbten Geschlechts. Die Guten erben nichts, die Bösen alles und da ist das Himmelreich von Nöten, um sich einen metaphysischen Trost zu sichern. Mein Reich ist nicht von dieser Welt. War der Vater von dieser Welt, welcher sein Erbe antrat, um zu herrschen? Die Mutter um zu regieren? Patriachat oder Matriachat, beides sagt Jesus; wer Vater oder Mutter mehr liebt, als mich, ist meiner nicht würdig. Er verwirft nicht nur den Thron Davids, sondern auch Vater und Mutter. Es sagt, wer wiedergeboren wird im Geiste, also nicht der gezeugte Friede, sondern der geborene oder wiedergeborene Friede, wogegen Jesus auftritt und sagt, dass die Hausgenossen die Feinde wären. Jesus stellt sich also gegen die ganze Welt, die aus Erbenden besteht. Klar, denn wir sind mit der Erbsünde in diese Welt geschickt. Also, kann niemand sagen, er wäre ohne Vater oder Mutter. Sicher, man kennt diese Menschen nicht gut genug, so wie Gott sie kennt und die guten Gaben, können sie einem ja geben. Das ist dann, der Fuchs, welcher in den Stall schleicht oder das Kind, das eine Grube gräbt, wie im Traum des hl. Augustinus. - Solange man noch versucht eine Grube zu graben, gelangt man nicht zur Weisheit. Alle Sünden sind gleich. Es gibt keine besseren Sünden. Sünden bergen keine Inspiration, ihnen fehlt der Glaube. Sie führen in die Irre, der Hochmut greift nach ihnen, der Verstand ist wie ein Baum ohne Frucht.

Die Väter, wobei hierbei vor allem die Doktrin eines jeden gilt. Das macht sie zu Gevattern. Der väterliche Freund, der es gut mit einem meint. Assoziert freilich auch den Priester oder Pfarrer, im Grunde einen jeden Professionisten der Kirche, jeden Kleriker; Kirchenlehrer in potentia.

Man sollte sich angewöhnen, alle 14 Tage zu beichten. Diese Einsicht gab der emeritierte Kardinal Schönborn mit den Weg, oft zu beichten. Beichte in der Zeit, dann hast du keine Not. "Darum wirkt Gott Wunder und Plagen und schlägt den Sünder bis zur Vernichtung." Sir 10,13 Ein Schutzengel wird einem das immer empfehlen und Gott lasst uns auch in Versuchung geraten, eben um zu erkennen, wie nötig die Beichte ist.

"Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich." In dieser Seligsprechung geht es nicht darum, ob jemand dies oder das ist, sondern es geht um die Heimsuchung Gottes. Wenn einem Gott nun besucht und man bekennt oder erkennt seine Armut, so ist es eine Art der Seligkeit, nichts zu besitzen, als den Herrn der bei einem ist.