Ablass bei Gebet und Besuch: Eifert man hier um die höheren Gnadengaben? Man soll den Lebendigen nicht bei den Toten suchen, sagt Jesus. Wie könnte man sonst den Friedhof bezahlen? Die Kosten werden immer teurer. Gibt der Tod heute ein Fest, hat er heute Feiertag, wo ihn doch so viele besuchen, um sich anzukündigen? So ist es ein Sühnefest, aber es ist kein Hochfest und somit kein gebotener Kirtag, wenngleich die Eschatologie der Auftrag der Kirche ist. Abgesehen von der Sonntagspflicht und besucht man den Stephansdom, einen Wallfahrtsort zu einem Gebet, erfährt man ebenfalls einen Ablass. Wenn der Papst daher zum Besuch der Gräber einläd, dann zu den Reliquien und auf jedem Friedhof gibt es Heilige. Blickt man in die Kirchen der Barnabiten, bahren diese die Toten oft in der Kirche auf. In vielen Kirchen liegen auch die sterblichen Überreste von Heiligen unter dem Altar, ohne ihre Lebensgeschichte zu kennen. Es gibt jedoch auch die Feuerpraxis, die ebenso unter bestimmten Voraussetzungen in der Kirche gültig erlaubt wird. Gesetzt den Fall, man ist noch bei allen Sinnen, bevor man entschläft. Alles ist Vorsehung und Gnade. Ob ein Priester zugegen ist, man die Sterbesakramente empfangen und ob man bereuen konnte, man in Frieden entschlafen kann. Jesus sagt, ohne mich könnt ihr nichts tun.

Verdient hätte man, den Herrn und Gott zu grüßen. Dennoch entschied man, dies nicht direkt zu tun, so als geziehmte es sich nicht als Kreatur, seinen Schöpfer zu grüßen, wohl jedoch das Geschöpf, Maria. Man kann auch nicht sagen, Jesus Servus, dem man dient, wo er in die Welt kam um zu dienen. Man verewigt sich in Gott, aus der Kreaturwelt heraus, wird eins.