Hl. Johannes vom Kreuz - Es kommt im Leben vor, dass man in Dunkelheit gerät, sich fern des Lichtes und der Gnade fühlt. Eine wohl erprobte Möglichkeit, ist die Beichte und diese so oft zu wiederholen, als der Feind einem darin überwindet. Er führt in die Finsternis der Seele, abgeschieden vom Licht der Gnade. Auch wenn man nicht überwunden ist, überkommt einem vielleicht jene Prüfung des Höchsten, in welcher er fragt: Liebst du mich? Und Gott ist barmherzig. Er lässt uns nicht lange in dieser Finsternis, die bis zum Limbus, zum Herzflattern führen kann; wenn Gott nicht mehr da ist. Daher ist es das unbedingte Verlangen, Gott zu lieben, der uns durch seine Huldigung umfängt. So ist es durch das Gebet und auch durch das Ansinnen, während man sich fragt, warum die Leere? Die Stille? All das, ist die Aufforderung, standhaft zu sein, bis der Herr kommt. Es ist das Öl für die Lampen.
Kann die Moral gesellschaftliche Ordnung verlangen? Sie kann Respekt verlangen, folglich Nachsicht und Toleranz kurzum, sie kann Demokratie gewährleisten, nicht als Norm, sondern als ein Gegenstand. Demokratie ist Konsum und somit Hoffnungsträger einer bedeutenden Zukunft. Doch, wozu braucht Demokratie Tugenden? Jede Form der Gesellschaft benötigt sie, da dem staatlichen Gewissen dadurch Vorschub geleistet wird, durch Bildung, Beruf und Vorsorge.
Die Frau am Brunnen [Joh 4,1-26] und der Froschkönig (eiserne Heinrich); Heinrich Seuse - Zitat: "O weh, du unsinniger Mensch"
Der hl. Bruno. Also, es ist keine Erkenntnis wert, erkannt zu werden und die Liebe? Ist sie nicht Fantasie? Ist sie nicht seit unserer Jugend eine Neurose geworden, ein Trauma, eine Spaltung? Oder ist man eines Sinnes mit ihr? Wozu dann der Lärm? "Denn ich bin Gott, nicht ein Mensch, / der Heilige in deiner Mitte." Hos 11,9 Mein Volk stirbt, weil ihm die Erkenntnis fehlt, sagt Hosea an anderer Stelle, 4.6. Erkenntnis ist allein in Jesus zu finden, dem guten Ratgeber und nicht im Menschen, der selbst erkannt wurde. Die Lehre Christi beschäftigt sich mit Vergebung. Das schließt natürlich die Erkenntnis mit ein. Nicht, weil sie zu vernachlässigen ist, doch der Herr kümmert sich darum, das ist Vorsehung und auch Gnade, die nicht im Wissen, sondern in Gott geborgen ist. Also man sieht dann schon, dass in der Hostie das Leben wohnt und ja, wir haben genügend, die nicht wissen, wo der Herr wohnt. Wir sind Sünder, ohne Gleichen, Versager und Trübsale der Erde, aber eines sind wir nicht, saure Gurken.