Die Erde ist der Schemel für seine Füße und wenn einer nun die ganze Welt gewinnen und überzeugen will, mit seiner Erkenntnis? Nicht, dass sie schlecht ist, aber Gott ist allmächtig. Individualität ist vielleicht genau das, dass diese mit der Allmacht Gottes vertrauensvoll umgeht. Wir kennen den Glauben der anderen Menschen nicht.

Ewiges Leben bedingt Freiheit von Sünde.

Es gibt keine Garantie, dass wenn jemand täglich zur Messe geht, gerettet wird. Wenn die stete Beichte nicht gepflegt wird, trifft meist Hochmut, Stolz und freilich Unkeuschheit und somit Gottesraub. Satan ist eben auch nur das angekettete Schaf mit einem Radius und dann muss man wegen diesen einem Schaf beichten gehen.Jesus ist ein Erlöser. Wird man dadurch gerecht? Ja, denn der Stand der Gnade, diesen zu erlangen, in diesem zu bleiben, ist keine Ungerechtigkeit, nur weil viele diesen Stand vielleicht nicht wahren. Jesus geht von 99 aus, fast alle. Was ist nun mit dem einen Schaf? Das mit dem Radius, kann es verloren gehen? Bestimmt, denn der Wolf hat leichtes Spiel. Wo findet also Jesus, der gute Hirte dieses eine Schaf? Dort, wo es bekennt, in der Beichte.

Das Heilige Jahr geht zu Ende, doch beschreibt dieses einen Jubel Gott zu Ehre! Es ist nicht das Gutdünken der Individualität von Vorteil, sondern die Erfahrung der Gnade. Die Endzeit gibt es bereits seit der Himmelfahrt Christi, diese Zeit und die Zeit der Gnade ist ebenso, dadurch dass Jesus uns seinen Heiligen Geist hinterlassen hat; der Geist der Gnade. Wenn diese Zeit vorbei ist, endet auch unser irdisches Dasein und doch, dieses Jubeljahr ist oder wahr mehr, denn es hat den Jubel des Himmels herabgezogen, durch jene die umkehrten. "Ebenso wird auch im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren." Lk 15,7 und wieder, in: "Ebenso herrscht auch bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt." Lk 15,10 Also, das ist ein Jubel und dieser Jubel ist dieses Jahr der Umkehr! Kehrt um, tut Buße, das man die Taufe, oder der Täufer, mehr noch, die Beichte als Tauferneuerung, denn niemand ist vollkommen, oder vollendet, doch die Gnade ist es. Sie ist das Werk Gottes, das er an uns wirkt, durch den Stand der Gnade. Sie ist nicht billigend, doch ist sie eine Gemeinschaft die auf einem festen, einem festlichen Grund gebaut ist. "Der Bedrückte hat lauter böse Tage, / der Frohgemute hat ständig Feiertag." Spr 15,15