Wir haben auch die Problematik einer Sr. Faustina mit ihrem sprechenden Bild vom barmherzigen Jesus. Sie stand damit am Index der verbotenen Bücher der Kirche, den JP II. so mir nichts, dir nichts aufgelöst hatte. Seither werden diese Bilder zusammen mit dem Kreuz aus San Damiano überall verteilt. JP II. brachte es sogar in die Grotte von Monte Sant Angelo. Überwinden lässt sich die Kirche auch deswegen nicht. Auch wenn man Fatima oder Lourdes mit Medjugorie auf einen Nenner bringen will. Das sind sogenannte Idiosynkrasien. Etwas für Politiker und das war halt ein politischer Papst, der die ganze Welt gewinnen wollte. Es ist ein schmaler Pfad und kein Scheunentor und das Jahr der Barmherzigkeit; als Allüre, Wortglauberei und Zeichendeuterei. Da ein Bild und dort ein Bild, es rüttelt vielleicht ein bisschen auf, aber leider, mir ist das zu politisch.
Es ist aus der Mode gekommen, Freunde zu haben wie der kleine Prinz. Wenn der König der Könige ein Freund ist, dann braucht es ja im Grunde keine Lakaien.
Die Freundschaft zum Wort, als Philologie; oder zur Musik, die Freundschaft zur Tätigkeit des Verstandes, zur Regung, dem Gefühl blind zu vertrauen, Freundschaft zur Hoffnung oder zur Belehrung; Freundschaft mag wie eine Tugend anmuten, als ein Ratgeber, wie die Freundschaft zum Buch, was wiederum das Wort ist, die geistige Beschäftigung, frei nach König Salomo im Hohelied: "Wer ist sie, die aus der Steppe heraufsteigt, auf ihren Geliebten gestützt?" Hld 8,5 Als Anker, der mit der Poesie koinzidiert. Das ist der Gedanke auch von Maria Lichtmess.
Die Freundschaft zum Wein hat man nicht, auch nicht zum Pferd. Freundschaft ist die Tugend der Liebe. Jesus nennt uns Freunde und die Begabung sich Freunde zu schaffen beruht auf der Gemeinsamkeit. Seien es Erfahrungen, Hoffnungen, allzumenschliche Tatsachen und davon ausgehend rühmt sich ein jeder seiner Freunde und beharrt darauf, sich von ihnen verstanden zu fühlen. Freunde zu erwerben, ist ein Stil, eine Stilblüte des Verstandes. Es beruht wie bei den Wahlverwandtschaften darauf, dass sich jeder selbst vertraut und dem Anderen diese Stärke und Zuversicht gegenseitig vermittelt.
Beim Teufel ist die Liebe zu Gott in Hass umgeschlagen, weshalb man vorsichtig sein muss.
Die Liebe zu Gott ist das Heiligtum der Gewissheit, der Gradmesser des Glücks.
"Nach seinem Tode erschien ein zur Hölle verdammter Kanzler dem Bischof von Paris und hat ihm in seinen elenden und ewig unglückseligen Tod angedeutet und hinzugesetzt, dass die Seelen so häufig zur Hölle hinunterfahren, wie die Schneeflocken im Winter, auch könne er nicht glauben, dass noch einige Leute auf der Welt seien.