Die Mutterfrage der Philosophie sei die Frage nach dem Warum, so Schopenhauer einleitend in seinem Frühwerk. Ist es nicht ein Inwiefern? In wie fern kommt das Schaf?

Thomas von Aquin knüpft da eben bei der Teuerliebe an, wo er diese mit der Freundschaft vergleicht und so stellt er sich die Frage, ob die Freundschaft zum Pferd Teuerliebe ist oder zum Wein. Teuerliebe meint er damit im Sinne der Caritas. Auch Thomas kehrt sich der Naturphilosophie zu, benutzt die Metaphysik des Aristoteles, um wie er zu perpetuieren, vgl. den springenden Punkt in der Tierkunde. Da stellt sich halt die Frage der Stoik, des Gemütes mit der man diese Betrachtung anstellt. Interessant wird es erst bei Nietzsche mit seinem Gleichnis über das an den Pflock des Augenblicks geketteten Schafes.

Patrick Horvath hat das so dargelegt (Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde): "§ 27 der Abhandlung gibt noch nähere Auskunft über den Nutzen der Begriffe: Wie bereits gesagt, ermöglichen sie Vernunft, Denken, Besonnenheit. Sie heben den Menschen über das Tier hinaus, ebenso beenden sie das Ausgeliefertsein an die bloße Gegenwart. Der Mensch wird vom bloßen Reiz-Reaktionsautomaten, den das Tier im Wesentlichen noch darstellt, entfernt, mit der Sorge um die Zukunft und der Schau der Vergangenheit begabt - eigentlich wird er hiermit zum historischen Tier - ein Gedanke, der übrigens zu Beginn von Nietzsches Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben wieder auftaucht. Hatte Schopenhauers Schüler Nietzsche bei seinem Gleichnis über das an den Pflock des Augenblicks geketteten Schaf diese Stelle in Schopenhauers Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde im Auge? Daran ist kaum zu zweifeln."

Warum hat Naturphilosophie keinen Wert? Weil sie keinen Nutzen hat, außer man ist in der Nutztierhaltung tätig oder ist Gärtner. Der Mensch ist wider die Natur geraten und das macht ihn menschlich.

Die Natur liebt es, sich zu verbergen.Die Natur, die unfähig ist, sich zu ändern.

Die Säule ist interessant; Maria von der Säule. Saragossa; Spanien - erste in der Kirche bekannte Bilokation.

Die Taufgnade kann man verlieren, das gleicht einer Exkommunizierung. Das Gleiche passiert auch wenn jemand in einer Todsünde lebt und es gilt Seelen zu retten, weil wenn jemand in einer Todsünde stirbt, gibt es keine Hoffnung. Die Beichte ist die Tauferneuerung. Fakt ist, dass auch wenn ein Paar in wilder Ehe lebt, die Taufgnade verfällt.