Ich sehe das Alte Testament wie eine Theodizee. zB. "Weil der Herr Zeuge war zwischen dir und der Frau deiner Jugend" Mal 2,14 Das ist eine Rekursion zu Adam und Eva; dasselbe sich ereifern. Es ist ja kein eifersüchtiger Gott, sondern ein eifernder Gott und Elija war ein eifernder Prophet und Jesus hat im Eifer den Tempel von den Händlern gereinigt. Also war es der Eifer, der den Menschen entrückte und ja, wenn ein Blinder einem Blinden hinterher eifert, hat man dasselbe. Woher kommt dann die Besonnenheit? Die Paulus hatte zB. woher kam diese Umkehr zur Besonnenheit? Weil der Heilige Geist diese Koinzidenz ist und nicht der eine Gott oder der andere Gott. Gott reute es wegen dem Einen und dem Anderen Gott; auch schon im Alten Testament. Der Mensch hat den freien Willen, zwischen dem Einen Gott und dem Anderen Gott, weil der wahre Gott dreifaltig ist; aber Gott ist Gott, also kann er nicht weniger werden, sondern Gott bleibt plus ultra; wie die hl. Teresa von Avila sagte: Gott allein genügt. Er genügt für die innere Burg.
"Die Liebe hört niemals auf. / Prophetisches Reden hat ein Ende, / Zungenrede verstummt, / Erkenntnis vergeht." 1 Kor 13,8
Dem Herrgott danken, dass er einem erschaffen hat.
Aber dann ist das Herz in der Kelter.
Wenn einem ein Priester wieder aus dem Beichtstuhl schickt weil er nicht vergeben hat, dann glaubt man, es hat einem das Herz heraus gerissen. Vielleicht ein guter Vergleich.
Da glaubt man vielleicht ein Stein zermalmt einen "Der Segen des Vaters festigt die Wurzel" Sir 3,9
"Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, / er ist zum Eckstein geworden?" Lk 20,17
Bußeck
"Jeder, der auf diesen Stein fällt, wird zerschellen; auf wen der Stein aber fällt, den wird er zermalmen." Lk 20,18
Normal ist die Mutter, diejenige, die es schwer macht, aber hier ist es der Vater. Vgl. Sir 3,9
Ein Mensch, der aus der Kirche austritt, tut sich schwer wieder in die Kirche aufgenommen zu werden. Es gleicht einem Gang nach Canossa, ist aber das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Trotzdem ist es schwierig diesen Weg zu gehen, dem ewigen Vater anzuhangen.