Zum Willen gehören immer zwei, um einen Beschluss zu fassen. So wie die Engel sich beschließen, ahmt man diese nach um flüge zu werden, doch wie leicht ist der Wille eines Kindes? Auch diese will man nachahmen, leichtfertig und dann bleibt die Frage, ob man als Kind denn vor den Karren gespannt wurde oder sich selbst zum Anfänger erklärt hat. Weiters spricht man beim Ergründen auch von Träumen, den Wunsch einen Willen zu besitzen, wie man das im Vaterunser tut.

Also, wohin ist Gott? Wohin ist der Wille? Kann ein Esel tragisch sein, fragt Nietzsche, dass man unter einer Last zugrunde geht, die man weder abwerfen noch tragen kann? Wer sich erniedrigt, wird erhöht und dann haben wir den Säulenheiligen, so wie den Storch am Schornstein, der die Kinder bringt. Der Wille ist da, sich selber zu verleugnen. Kann das jeder? Ist es die Aufgabe? "Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach." Mt 16,24 Man kann auch sagen, der verachte jenen Determinismus, welcher zur Selbstaufgabe führt und Jesus meint, dass man eben das verleugne, denn das Kreuz, darin ist doch das Heil, das einem trägt und nicht zur Trägheit mutiert. Man muss da schon sehen, dass der Satan haarscharf an der Wahrheit vorbei führt. Führe uns nicht in Versuchung, ist der Anhang des Willens von dem Gott sein Zeugnis, seine Zeigekraft ableitet. Man kann also nur der Zeigekraft folgen und wir wissen, dass die Bilder verblassen. Fest sitzt nur, der alte Hass und der ist hartnäckig, wie die Feindesliebe von der steten Beichte ausgeht. Es nützt nichts, zu wollen, was man nicht will. Schopenhauer meint: Der Mensch kann zwar tun was er will, aber er kann nicht wollen was er will. - Ist es also eine Frage des Willens oder des Instinktes? Nietzsche meint hierzu, dass man mehr Vernunft in Leibe trägt, als in der besten Weisheit. Auch das ist ein Malheur des guten Willens. Wir wollen doch den Frieden, können ihn aber nicht bekräftigen, da wir nicht wissen was der Wille ist, seine Beschaffenheit hinterfragen und nach und nach darauf vergessen, wie das Bild verblasst.