Der vornehme Mensch und der, der es gerne wäre. Der Vornehme kann sich verstellen, der Andere nicht. Nietzsche würde diese als Dekadents bezeichnen. Ist der Mensch besser, wenn er feinfühliger ist? Nun, er ist zumindest ein Mensch und diese Gabe lässt einem genauso leiden wie hoffen. So kann man sagen, dass Hoffnung den Menschen mehr vereint als die Natur, die nur die Hoffart kennt, ohne Weisheit zu akzeptieren, also ohne Einsicht. Der sokratische Mensch, welcher sein wahres Wissen, sein wahres Menschsein aus der Einsicht gewinnt, die keinen Determinismus nennt, sondern die maximale Freiheit der Begrifflichkeit erahnt und ihr nachstrebt. Nicht um sie zu halten, sondern als eine Art Trittbrett zu nutzen, um Höheres zu wahren und der subjektive Mensch zehrt an den Eingeweiden.

Lieblich und selbstbewußt soll man sein und nicht im Trüben fischen. Man fängt nichts als Trübsal. Das ganze Leben besteht nicht aus geben und vergeben. Das sind nur Nebenschauplätze des Ungemachs, wo man sich doch umsonst anstrengt für so vieles, was einem klar und billig scheint. Besser ist es, den Frieden zu wahren und ihn ohne Mühe zu bekräftigen, ohne diese Häme des deterministischen Willens als einen solchen zu erkennen, denn wie leichtfertig zeigt etwas oder jemand einen Willen. So leichtfertig ist der Wille, dass er in den Pessimismus führt und bei Mainländer gar in den Suizid. Wenn man also nicht weiß, was man will, wie kann man dann wollen? Der Christ beruft sich auf den Willen Gottes, doch ist diese kulturelle Wendung hier nicht gemeint, sondern die Fähigkeit, den Willen vom Instinkt zu unterscheiden, vom Trieb, welcher nur anficht um zu wollen, jedoch keinen eigentlichen Willen vollziehen kann.

Wille ist etwas, ohne den Ausgang zu kennen, so wie das Ehepaar sich auf den Willen einlässt und dann gibt es vielerseits auch wieder das Entlassen aus dem Willen. Das eben nennt man Hedonismus. Es ist also nicht der Mensch, sondern das Menschlein, also der Homunculus, als vielleicht die Nachkommenschaft, die Einbildung, als das Gespinst. Ebenso auch der Golem, als eine Meinung, die sich verfestigt, Gründe und Abgründe des Schemas, welches an einen Willen erinnert. Nun, auch das wäre kein Wille, denn ein Homunculus, wie der Wille zur Ehe, welcher als Ehesakrament gilt, meint die Fähigkeit zu besitzen, zu wollen und kann das die Wahrnehmung überhaupt? Soweit ich blicke, will ich wollen. So einfach ist das nicht, denn man muß den Herrn kennen, um eine Frau davon abzuleiten, klar. Der Herr ist der Mittler jener Ehe und nicht sein Rattenschwanz, den man hinterher zieht, wie Girlanden an einem Festaufmarsch.