Die Heiligsprechung von Carlo Acutis. Wie ich dazu stehe? Nun, wir haben soviele Heilige, deren Anerkennung in mehr oder minder getrübten Lichte stand und wo man doch den einen oder anderen Aspekt gewinnen konnte. So auch bei Carlo Acutis, der einfach die Jugend begeistern könnte und vielleicht kann die ältere Generation wenig mit ihm anfangen, doch im Grunde entscheidet nur das Ja zu Jesus, so kompliziert wir es auch immer betrachten wollen und wenn sein letztes Wort der Name des Herrn gewesen wäre, er hatte viel zu leiden und das macht ihn persönlich, so auch sein Name. Akut, etwas ist akut. Ihn als ein Opfer zu betrachten, das tun glaube ich die Wenigsten, aber man erkennt schon, dass die Kirche in ihm einen Fürbitter gefunden hat, abgesehen von seinem Sichtfenster zur Heiligen Kommunion, das sicherlich das Zentrum eines jeden Glaubens an Jesus darstellt und wie viele kommunizieren nicht, können nicht, aus welchen Gründen auch immer. Die Gnade am Tisch des Herrn sein zu können, entspricht dem Zentrum des Evangeliums, doch das sagt im Grunde aus, dass die ganze Gotteserkenntnis in Jesus Christus wohnt und wir ihn so empfangen können, ohne ein Studium abschließen zu müssen.
Der amerikanische Präsident sagte: „Ich möchte versuchen, in den Himmel zu kommen, wenn möglich“ - Wünscht man jemand nicht den Himmel? Das ist eben die Frage, mit der sich das Leben in der Welt beschäftigt. Es gibt Personen, Momente und Entscheidungen die einem Drahtseilakt gleichen und noch ehe die Zeit um ist, wenn wir im Begriff von Leid sind, von schwerem Leid, wie sehr wünschen wir da, dass wir allen vergeben, nur um nicht noch mehr leiden zu müssen; aufdass Gott uns vergibt, wenn wir uns wie Würmer fühlen, nichts aufzuweisen haben, als Traurigkeit. Nun, Jesus nimmt uns diese Traurigkeit, er will, dass wir zu ihm in die Beichte kommen und dass wir ihn dann empfangen, wir ihn oft empfangen und oft beichten, wenn nötig. Wir merken, dass wir Gott näher kommen und er selber, wollte den Menschen nahe sein, scharrte Apostel um sich und Menschenmassen. Er ist ein Gott mit uns und wenn er nahe ist, wünschen wir uns doch, er wäre noch näher.