Die Fänge des Determinismus, wie das sechste Gebot, ist interessant, denn das Ehesakrament spenden sich die Eheleute gegenseitig und begründen somit eine eigene Religion; die des Miteinanders und folglich auch des Gegeneinanders, wenn sie erkennen, dass sie religiös geworden sind. Bindungen mögen für die Tugend von Nutzen sein, aber Tugend ist nicht alles, denn Werte sind mehr als Tugenden. Es ist jedoch so, dass beide unter Last geraten. Was Gut ist, wird vereitelt, so wie Jesaja sagt: "Weh denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen, / die die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, / die das Bittere süß und das Süße bitter machen." Jes 5,20 Wenn man das nicht in den Knochen hat, wird man es schwer erlernen. Das ist eben dieser Segen von dem ich sprach, der einem zur Gnade hin anleitet. Da wo man die Macht hat, ein Kind Gottes zu werden, wie der Apostel sagt. Es ist also nicht jedem gegeben, der zu Gott sagt: Herr, Herr. Manche mühen sich ein Leben lang unter ihrer eigensten Prämisse um das Himmelreich und erreichen es doch nicht. Manchen wird es geschenkt. So habe ich den Eindruck und dann ist auch noch der Nachahmer jener satanische Geist, jener Ungeist, den wir als Primaten erkennen, eine instinktive Gestik, eine Haltung einzunehmen, wie die Fliege eben verharrt.

Gott wird dann immer als Primat hingestellt; Er, der traurig macht, Er, der den Menschen verfinstert. Das ist alles schwierig, besonders wenn der Mensch seine Finsternis nicht mindestens alle zwei Wochen in die Beichte trägt. Leichtfertig, weil Güte. Ob man das als modernen Menschen oder Geisteshaltung ansehen kann, glaube ich fast nicht. Der Hedonismus ist ein Kunstbegriff, aber nichts was den Menschen beschreibt, sondern ihn nur nachahmt. Säkular ist der Mensch von Natur aus und viele sind berufen, aber eben nur wenige auserwählt. Wann ist man auserwählt? Nun, wie ein Uhrwerk, wenn man als Rad geeignet ist, ansonsten gerät man unter dieses Monster, welches als Determinismus sich bewahrheitet, so als Doppelmoral, wo man lehrt, was man am Nötigsten hat. Es ist eine Art von Massochismus, sich selbst zu bestrafen für die eigenen Sünden, ohne aber in die Beichte zu gehen, sondern einen Ersatz anzüchtet. Dieser psychologische Spiegel, dieser eigentliche Limbus im Auge des Betrachters, der das Auge säumt.

Der vornehme Mensch und der, der es gerne wäre. Der Vornehme kann sich verstellen, der Andere nicht.