Also das ist dann der Grabstein. Warum als die Mutterfrage der Wissenschaften, frei nach Schopenhauer. Wieso kennt Gott keine Wissenschaft, wenn der Geist der Wissenschaft der Heilige Geist ist? Die römisch/katholische Kirche bekennt als eine der Gaben des Heiligen Geistes: Erkenntnis/(heilige) Wissenschaft. Nun, ist das also ein Protestantenspruch? Recht gläubig scheint mir das nicht zu sein und warum nimmt man überhaupt einen Anhalt an Sprüchen?

Wenn man also Feinde hat, dann nimmt man doch automatisch Anstoß an Jesus, oder? Weil, warum schickt einem Gott den Feind? Dann hat man doch Anstoß. Also, selig ist das nicht. Liebe deine Feinde, ist ein guter Ansatz, denn warum sollten sie sich lieben lassen? Warum kommen sie näher um sich lieben zu lassen? Sich gewandt zu zeigen? Warum zeigen sie eine Wendung? Gestern so, heute so und dann bleibt noch zu bedenken, dass man nicht einfach bereit dazu ist, zu vergeben, eben weil ein riesiger Schaden entstanden ist und man schaut lieber weg, als dem Feind noch ein Wort zuzuwenden, denn wozu und so ist es auch mit Sündern. Warum mit dem Sünder verkehren, das ist die Frage, die man sich stellt, wenn man das Evangelium liest und bemerkt, seine Jünger, die ihm nachfolgten, die mussten diese Aufgabe lernen, Feinde zu lieben. Man kann sich gut vorstellen, dass Gott den Menschen solange darin versuchen lässt, bis er seine Nichtsnutzigkeit einsieht und erkennen muss, dass Gott verzeihen kann, aber wir nicht und so ist alles wie es ist. Denkt man bspw. an die orthodoxen Griechen, die sich vielleicht an der Antike maßregeln, die da verkündete, dass es die größte Sünde sei, dass man geboren wurde. Wie undankbar kann man sein, wenn man das verkündet? Es ist ein Niedergang, eine Dekadenz und doch erkannten diese antiken Griechen auch: sit tibi terra levis. Möge dir die Erde leicht sein, also ohne Feindschaft. Möge die Übung gelingen, aber es geht nicht um die Feinde, sondern es geht um die Freundschaft, um die Liebe zu Gott, da es die erste Aufgabe des Menschen ist, Gott mit allen Kräften zu lieben.