zB. diese Voodoo-Phänomene bei Ratzinger; hörten danach auf. Ein anderes Beispiel ist ein Bild - ecce homo, wo Jesus mit schwarzen Augen zu sehen ist. Das wundert mich auch insb. bei dieser Fatima Überlieferung, dass Augen, also der Limbus explizit keine Rolle spielt. Limbus, das ist dieser Kranz im Auge, diese Corona.
Gott ist der Gott der Geschichte. Für ihn spielt Zeit keine Rolle, er ist transzendent und immanent. Er kann eigentlich immer in die Zeit eingreifen, aber das ist so wie die Omnipotenz oder Gott hat Vollmacht, aber er hat den Menschen den freien Willen gegeben, dennoch ist man täglich diesem Willen Gottes endlos ausgeliefert, denn wenn Gott will, beginnt im nächsten Augenblick die Ewigkeit und er geht von Ewigkeit zu Ewigkeit eines jeden.
Das mit der Strauchelei hat Gott ja gleich durchschaut; vgl. Mose. "bricht mein Zorn wie Feuer los; er brennt und niemand kann löschen." Jer 21,12
Bei diesen marianischen Baumbildern muss man freilich auch noch den bereits seit langer Zeit etablierten Glauben an das Fegfeuer miteinsehen. Papst Gregor der Große erklärte im 6. Jahrhundert das Fegefeuer. Also, da geht man weit zurück, Hexenverbrennungen gab es erst 1000 Jahre später. Was machte man also dann in der Zeit zwischen der Etablierung des Glaubens an das Fegfeuer, als mögliche Rettung der Armen Seelen und den Wundern der Neuzeit oder Moderne, wenn man so will, in den vergangenen 200 Jahren. So ist der Baum, Sinnbild jener Strauchelei, die zur Sühne hinleitet, wenn man dem Recht Gottes genügt. Der brennende Strauch bei Mose, selbst Jesus wird an das Baumholz geheftet. Dies alles erschließt sich in der Erkenntnis von Gut und Böse. Hätten wir oder unsere Vorfahren, Mutter und Vater nicht von dem Baum im Paradiese gegessen, wären wir wohl verschont geblieben. So aber ist alles bekannt, da vom Baum der Erkenntnis gegessen wurde und wir müssen wieder werden wie die Kinder, sagt Jesus, um ihn aufzunehmen. Das Wort und die Person in der Nachfolge Christi.