Wahrscheinlich haben die ersten Christen in Petrus so etwas wie Mose gesehen oder auch die Künstler welche ihn darstellten. Da kam er mit den Geboten der Apostelgeschichte, mit einem Sinn für die Gemeinschaft und beschwor Recht und Ordnung, wie Paulus. Die Moral des Christus, der diese auf das alte Testament bezog, wurde zu etwas Neuem; eine Art Herrenrasse des Vergeblichen. Jesus wusste aber, dass ihm der Vater das Gericht übertragen hatte und so steht ihm eine unfassbare Freiheit zugrunde, die er jenen gab, denen er es wollte. Jesus sah natürlich, dass der Reiche viel mehr vor Gott zu verantworten habe, als der Arme und kein Reicher reich wäre, wenn es ihm Gott nicht gegeben hätte. Warum tut das Gott? Weil er diese Freiheit liebt. Wer hat, dem wird gegeben, wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen werden, was er zu haben meint (vgl. Mt 13,12). Da geht es nicht a priori um weltliche Güter, sondern um die Umstände, wo frei nach David "Der Gerechte erhält seinen Lohn" Ps 58,12 so und diese Sichtweise ist prägend auch für Calvinisten oder Andersdenkende. So sagt der Engel aber in Lk 1,32, "der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben." - Thron, ein Gestade, welches überwunden wird wie das die Auferstehung der Toten bezeugt oder bezeugen soll. Nicht der Mensch ist das Maß aller Dinge, sondern der gerechte Richter, welcher hier als Gott, als Jesus von Nazareth den Erdball säumt. - Wohin ist Gott? Er nahm Platz, zur Rechten des Vaters. Das Wort wurde zum Ort, zur Spitze, zum Speer, der ihn verwundete oder ihn tötete. Dahin ist Gott, heißt das dann, frei nach Nietzsche in - Gott ist tot. Nun, der semantische Kreis, allerdings, was nützt es dem Menschen, wenn er nur Anschein gibt, das Licht aber in ihm schwach ist? Wenn nicht Gott in uns ist, dann sind wir nicht einmal tot. So aber haben wir mit Christus den Tod überwunden und haben Aussicht auf Frieden. Dann, wenn wir Gott gedient haben, weil wir erkannt haben, dass er uns gedient hat und diesen Dienst nennen wir Liebe, weil das Nächste wieder von Gott ist. Auspacken müssen wir es selber oder finden, uns zurecht finden. Der Verstand ist unserer Seele Gut und er ist auch nicht jedem Freund. Lässt er sich durchschauen, im Gedächtnis? Sicherlich, der Freund schon. Das Instrument jenes Augenblicks am Kreuz, wo die Lanze die Seite Jesu durchbohrte, war der Wille. Ihn gab Jesus im Vater unser, empfahl er Gott als seine Seele, in Verstand, Wille und Gedächtnis.