"Anfang der Weisheit ist die Gottesfurcht" Sir 1,14 Auch wenn man sich vielleicht retten mag, durch eventuell das Braune Skapulier, man weiß nicht wie lange dieses Fegfeuer dauert, der Richterspruch Gottes reicht. Das können tausende von Jahren sein, wenn Adam und Eva schon wegen einer Sünde, das Paradies verloren haben. Angesichts der Ewigkeit, sind diese tausende von Jahren aber ein willkommenes Geschenk. Nur, wie verbringt die Seele dieses Fegfeuer, diesen Zustand? In Angst und Verzweiflung, ob des Zustandes. Man muss sich das vor Augen halten: "Ja, so furchtbar war die Erscheinung, dass Mose rief: Ich bin voll Angst und Schrecken." Hebr 12,21 Wie lassen sich aber die Sünden verhindern, real gesehen, wenn wir im Vaterunser bitten: dein Wille geschehe und das auch noch bestärken in: führe uns nicht in Versuchung, dieser Doppelschoß, den wir der Vorsehung verdanken. Auch hier führt dies zu einer Bindung, wie diese der Professionist oder der Mönch vollzieht, indem er Gott anhangt und alles Andere verachtet. Die Frage, wie man mit dem Begriff der Individualität angesichts einer Theodizee umgeht und ich glaube, darin liegt die Weisheit der Gottesfurcht.
"Jeder meint, sein Verhalten sei richtig, doch der Herr prüft die Herzen." Spr 21,2
Die Theologie des hl. Augustinus kann für unsere Zeit ein gutes Heilmittel sein. Sie beschreibt geradezu in einem perfekten Anschein, die Verletzlichkeit und Hinwendung zur Liebe und auch dazu, sich selbst verzeihen zu wollen, für Schwäche und Lauheit.