hl. Thomas von Aquin - Diese Grundfrage von ihm finde ich sehr wichtig: Ist die Teuerliebe Freundschaft? - Ist man der Freundschaft wert? Ist die Caritas Freundschaft? Der Mensch hat träumen wollen, wie der Dichter Baudelaire schreibt. Träumt er also von Freundschaft, dieser Mensch seiner Zeit. Nun, wer wäre denn der wahre Freund? Jesus nennt uns Freunde und genauso muß man sich auch diesem Jesus nähern, sich für ihn interessieren. Schickt man nicht Satan weg, um eine Freundschaft mit dem Gotte hingegen zu wahren? So sagt Jesus "Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt" Joh 15,16 und wen würden wir zum Freunde wählen, wenn nicht den Herrn? Wenn uns nicht der Herr wählt, ist es wie in Psalm 127,1 "Wenn nicht der Herr das Haus baut, / müht sich jeder umsonst, der daran baut." Dann sagt Jesus aber auch an anderer Stelle: "Macht euch Freunde mit Hilfe des ungerechten Mammons, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es (mit euch) zu Ende geht." Lk 16,9 Wie an anderer Stelle erwähnt meint das auch im weiteren Sinne die Heiligen, die aufgrund von Einsichten der heiligen Kirche heilig gesprochen wurden, ohne vielleicht diese Verdienste zu haben. Dabei würden wir aufbegehren und sagen, wieso ist dieser oder jener heilig gesprochen worden? Wir sprechen so, von der Gemeinschaft der Heiligen. Jesus sagt auch an anderer Stelle, man solle sich Schätze für den Himmel sammeln. Vgl. Mt 6,20. Auch das sind die Freunde und ja, wenn es mit uns zuende geht. Das meint, wir brauchen die Heiligen als Fürsprecher, wegen der Unzahl unserer Sünden, die wir zeitlebens begangen haben. Fürsprecher sind der Fels, so sie bereits anerkannt sind, im Himmel und als Heilige gelten auch auf Erden. Wenn wir uns also Freunde bei jenen machen, die ihren Besitz im Himmel nie wieder hergeben, so lieben wir das, wo sie sind, was sie umgibt, weshalb sie Zeichen des Himmels sind; die Heiligen von denen wir Hoffnung ernten. Jesus sagt: "wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz." Mt 6,21 Wie soll man sonst dem Himmel näher kommen? Und so übt es sich dann auch auf der Welt, indem man Form und Gestalt annimmt von der Muße des Glaubens inspiriert. Vielleicht vergleicht man das, dieses Christusförmige, dem wir genügen wollen.

Es geht ja auch um den "frommen Leichnam" und nach der Pfingstrede des Petrus, wo sich dieser auf "denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis, / noch lässt du deinen Frommen die Verwesung schauen." Apg 2,27 bezieht, feiern wir Fronleichnam.