Fakt ist, dass diese Naturreligionen mehr sind und stärker sind. "Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt?" Lk 14,31 Abgesehen von der Muße, ist das halt die Frage das Wirken. Jesus kommt in die Welt, sagt er ist nicht von dieser Welt. Dh. er hat da schon genau gewusst, dass es mehr sind und dennoch übt dieser Jesus Christus seit über 2000 Jahren eine Anziehung auf die Menschen aus. So als Chance über die Ewigkeit hinweg, Gnade bei ihm zu finden, der nicht von dieser Welt war, die wir nicht kennen, wenn wir ihn nicht kennen. Also dieses Naheverhältnis ist der Hauptangriffspunkt Satans. Darüber müssen wir uns gewahr werden. Es geht nicht um Lauheit, sondern um jedes Wort, das aus dem Mund des Bösen kommt, zu entfliehen, denn nur Gott ist gut und Satan, der Beherrscher dieser Welt, übt Verdacht. Dieser Drangsal entspricht dem Kalkül: "der Teufel ist zu euch hinabgekommen; seine Wut ist groß, / weil er weiß, dass ihm nur noch eine kurze Frist bleibt." Offb 12,12 Zeit und dann ist Zeit die einzige Waffe und je länger die Waffe desto zeitloser, wie bei der Lanze, welche Jesu Seite durchdrang. Nun, welche Güte umfasst diese Kürze? Wenn Satan noch eine kurze Frist hat und ich halte die gesamte Johannesoffenbarung für minder essentiell für das Weltgeschehen. Dennoch müht sich der Schreiber hierbei von einer kurzen Frist zu reden. Nun, viele haben viel und viele haben wenig. Zeit haben wir alle, die wir uns der Muße beugen. Also, die Wahrheit ist ein ziehmlich trockenes Land, auf dem nichts wächst. Die Lüge hingegen, schafft sich, kreativ wie die Natur eben ist, etwas unveränderliches (natura mutari nescia). Gott will den Satan in der Erkenntnis festsetzen. Wir erinnern uns an den Baum der Erkenntnis von Gut, von Haben und Böse, welches nicht das Nichthaben ist, denn wir alle sind böse, die wir unter der Macht und dem Einfluss des Satans stehen. (vgl. 1 Joh 5,19) - Gott beruft die Bilder ab, sie verblassen.