"Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun." Lk 23,34 oder "getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen" Joh 15,5 Die Römer sprachen in Terminis und das ist eben eine historische Frage.
Dann kommt jemand und will sagen, ich weiß, dass ich nichts weiß und ich habe eigentlich nur eine Frage. Ist dies dann eine Frage der Aufklärung, das Ding an sich ergründen zu wollen? Dem Nichts einen Grund geben zu wollen und das ist dann die Frage des Willens. Man gelangt zu Schopenhauers Frühwerk über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde. Weißt du wirklich was du weißt oder willst du wirklich was du willst? Dieses Hinterfragen, hinter Wänden, welche Schopenhauer metaphysisch in einer Kultur erörtet, so wie Fichte an der Welt, welche vom großen Elefanten spricht.
Was bleibt übrig, wenn ein Philosoph gegen die Möglichkeit von Bewegung spricht (Zeno, der Elate), während ein Anderer gegen die Möglichkeit von Kommunikation spricht (F. Nietzsche) bzw. referenziert in E. Ionesco?
The big picture ist eigentlich, was jeder Mensch hat. Ob er in den Spiegel schaut oder nicht.
"Im Auftrag Gottes ging Jona schließlich nach Ninive und kündigte das Gericht an: „Noch vierzig Tage, dann wird Ninive umgekehrt“ (Jona 3,4)! Was man kaum für möglich gehalten hätte und was Jona dann sehr verdross: die Bewohner von Ninive taten tatsächlich Buße und das Gericht blieb aus (vgl. Jona 3,5–10)." Vgl. was ich über Anna Katharina Emmerich schrieb, dass Gott diese Zeit abkürzte und seither gibt es Buße, Sackgewänder.
Kirche hat auf politischem Terrain keine Realität. Sie kann oder soll dem Bösen keinen Widerstand leisten, weil Gott vergilt sowohl Gutes wie Böses. Wird man im Ansehen auf sein Recht verletzt, halte man sich bereit, untergraben zu werden. Klug zu sein, wie die Schlangen und arglos zu sein wie die Tauben. Keine Rache zu denken oder zu suchen, denn Gott sagte in der Bibel, dass die Rache sein ist (vgl. Röm 12,19 - Hebr 10,30). Er, der ein eifernder Gott ist und alle Weisheit beginnt nunmal in der Gottesfurcht. Er schlägt den Sünder bis zur Vernichtung, sagt das Alte Testament (in Sir 10,13). Jesus nahm diese Sünden auf sich und ward ob jener göttlichen Gerechtigkeit - zermalmt. Also müssen wir aus Liebe zu Jesus, verzeihen! Vater, rechne ihnen diese Sünde nicht an, sagte Jesus, sie sind ja schon nackt vor deiner Gerechtigkeit. Sie können ihre Fehler nicht mehr bedecken.