Man sieht, das Problem ist da; nichts ist ohne Grund warum es sei, Kant und die Idee, eigentlich der Psychoanalyse oder wenn man so will, der Semiotik – Umberto Eco – Kant und das Schnabeltier. Man kann also nichts aussagen, weil wenn es sokratisch hinterfragt wird, nichts ist. Der Frosch bläst sich auf, bis er zerplatzt. Determinismus ist das Problem der Gebärde, die sich natürlich in der Eurythmie darlegt, als ein Charakterzug, eine Niedlichkeit. Also, dieses Dionysische: "unter Umständen liebe ich den Menschen—und dabei spielte er auf Ariadne an, die zugegen war—: der Mensch ist mir ein angenehmes tapferes erfinderisches Thier, das auf Erden nicht seines Gleichen hat, es findet sich in allen Labyrinthen noch zurecht. Ich bin ihm gut: ich denke oft darüber nach, wie ich ihn noch vorwärts bringe und ihn stärker, böser und tiefer mache, als er ist."— "Stärker, böser und tiefer?" fragte ich erschreckt. "Ja, sagte er noch Ein Mal, stärker, böser und tiefer; auch schöner"—und dazu lächelte der Versucher-Gott mit seinem halkyonischen Lächeln, wie als ob er eben eine bezaubernde Artigkeit gesagt habe. Man sieht hier zugleich: es fehlt dieser Gottheit nicht nur an Scham—;" F. Nietzsche - Determinismus - also wenn man so will, was Paracelsus aus dem Limbus sieht. Warum ist diese ganze Ideenlehre, die eigentlich schon bei Plato zu finden ist, ein Problem? Eben wegen dem Determinismus-Problem. Das Tier will fressen, jede Sinnlichkeit, birgt den Menschen in sich, aber nicht die Seele. Man muss also unterscheiden, die Sinnlichkeit, die dem Menschen innewohnt und die Gebärde, die sich eigentlich im allzumenschlichen widerspiegelt, Barmherzigkeit, Erbarmen. All das, was der Determinismus verneint, die starke Wand.
"Es wird dir schwer fallen, gegen den Stachel auszuschlagen." Apg 26,14 Dieser Satz ist einfach, kreative Anomalie und das gleiche Problem hat man natürlich auch in extremo bei dem Apostel Johannes, mit dem Adler zu seinen Füßen, wie Jupiter. Eher römisch. Der Surrealismus wie bei Dali, eine Gebärde der Billigung, aber es bleibt billich, wie Paracelsus sagt. Es ist ein Infantilismus, des unfertigen Geschöpfes, ungerechtfertigt. Wenn ihr nicht werdet, wie die Kinder Gottes. Auch das war historisch. Also, man muß auch den Sinn der Historie wahren, weil es auch ganzheitliche Erkenntnisse gibt, für die wir kein Zulangen finden.
Idee ist eigentlich nur, die Frage und Nietzsche lässt diese terminieren indem er wähnt: "Ist es wahr, dass der liebe Gott überall zu gegen ist oder vielmehr in dem Wortlaut: Wohin ist Gott?" und da haben wir das Leiden darin, dass der Mensch verabsäumt hat, den Gotte einzuladen, also ihn würdig zu empfangen, durch den Empfang der konsekrierten Hostie. Gott ist der Ich bin da und sonst ist ja niemand da, nicht, weil nur Gott ist und wir, wie billig einem Fiat unterworfen sind, einem Werden, dem Aggregat der Vernunft folgen.
Man muß also auch die Bildung betrachten und nicht allein den Narrenturm. Beim Deutschen übrigends das Narrenschiff, in der Affirmation der Koje. " eben eine bezaubernde Artigkeit" frei nach Nietzsche, in Hinblick auf den Klabautermann.
Genie und Wahnsinn, wobei man auch sagen könnte: Philosophie und Psychologie. Der Philosoph betrachtet "auf dem Seziertisch der Vernunft", während der Geisteswissenschaftler im Grunde keinerlei Physik benötigt bei all seinen Betrachtungen. Der Wahnsinn ist also ein Unterschied so wie - Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt. Es gibt seitens der Geisteswissenschaft hinlänglich Werke der Weltliteratur, bevor der Wahnsinn auf die Konsorten übersprang, wie Ludwig Wittgenstein, Michel Foucault, Ernst Bloch, Ludwig Feuerbach, Thomas Hobbes etc. Es ist jenseits des guten Geschmacks. Sogar Philipp Mainländer, der durchwegs interessante Anfänge verzeichnete, gab sich dem Determinismus hin. Immer dieses protestantische, epikureische Denken.
Vermutlich geht diese Bezeichnung des Narrenturms auf die Benennung des Riesenturms (Torre dei Giganti) in Monte Sant Angelo hervor.