Zu einem Artikel: Impfung statt Gottesdienst – Eine Kirche wird zur Arztpraxis: Die Frage ist, wie sich dieses demokratische Prinzip des Habaes Corpus auf ein unblutiges Altaropfer bezöge. Wenn es heißt "du habest den Körper", dann gibt es darin Unterschiede, denn nicht jeder hat das Recht oder die Erlaubnis die Heilige Kommunion zu empfangen, sondern nur wer beichtet und sich der Gnade Gottes anheim stellt. Nun kann man also nicht von Allgemeinheit sprechen, denn Jesus konnte die heilen, die an ihn glaubten. Das demokratische Recht hingegen spricht a priori die Allgemeinheit an, aus deren Interesse die demokratischen Tugenden als Freiheiten hervorgehen, wie Pressefreiheit, Unschuldsvermutung, Religionsfreiheit (also frei von Religio; Gebundenheit) und eigentlich alle Freiheitsrechte des demokratischen Wohlfahrtsstaates insgesamt. Nun kann man dem gegenhalten, dass eine Ehe gleich einer Religion ist, die Gebundenheit vorsieht, doch haben wir hier eine Ausnahme, welche auch die Keimzelle des demokratischen Recht-Staates bildet, welche in der Familie dann zu suchen ist. Man geht hier nur von der Vernunft, also dem Logos aus und dieser ist wohl mehrschichtig geraten, gewachsen mit der Globalisierung, dem Wunsch es allen gleich zu tun, als Rechtfertigung für die Vielen. Man kann also hier nicht von Allgemeinheit sprechen, sondern gerade mal von den Vielen. Innerhalb der Kirche aber, kann man wohl von allen sprechen. Solcherlei Betrachtungen sind natürlich auch mein Schwerpunkt.
Der Mensch wird sich nur als Vernunftwesen begreifen können, weil er über den Verstand erhaben ist. Er besitzt ihn, mit dem Verlangen der Einsicht.