Der byzantinische Bilderstreit - ist interessant, weil sogar das Wort Imago darauf beruht, meint aber den Elternteil. Der Punkt ist das Vorbild. So wie das Prekausale, die Erschaffung der unsichtbaren Welt, wie es im Glaubensbekenntnis heisst. Gott, der auch das Verborgene sieht; also das Vorbild. Da lässt er uns dieses Bild, diese Einsicht erkennen und natürlich kann man eine Imagerydebatte damit starten. Vor allem mit der Einsicht, im sokratischen Kontext, durch Einsicht wahres Wissen lehren, aber warum sollte dieses Wissen kostbarer sein als der Baum des Lebens? Baum der Erkenntnis von Realität, von Gut, Besitz und dessen Gegenteil, der Armut, dem Bösen. - Realitäten machen den Menschen gut. Den Menschen schon, aber was ist mit der Seele? - So etwas nennt man einen Anachronismus.
Zu Schopenhauers Hauptwerk - Die Welt ist Vorstellung; der Wille wird erst hinzugedacht. Frei nach dem Motto: "Dann war das eine Idee" – Vgl. Gottlieb Fichte – den Idealismus. Dieser grenzt an die Parabel des Wettlaufs mit der Schildkröte, bei Zenon dem Elaten, oder man vergleiche es mit dem Pfeilparadoxon. Der Philosoph hinterfragt eigentlich, was würde sich ändern? So wie Xenophanes sagt, dass er ohne sonder Mühe, den Umschwung des Alls bewirkt. Eigentlich ist das Aufklärung und selbst dann ist es Determinismus. Der eigentliche Pöbel der Anschauung, über den man sich lustig macht, weil er Windmühlen bekämpft und dieser Ritter der Traurigkeit, ist deshalb traurig, weil er der Melancholie, einer eigentlichen Geisteskrankheit anheim fällt. Vielleicht macht ihn das tragisch, aber ein tragischer Held ist Schund und den kann man auch niemanden verkaufen, der ihn ernst nähme. Ebenso könnte man einen Friedhof verkaufen.