Der Kardinal machte ein Selfie. - "nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir" Gal 2,20 sieht man das? Momentan zittert er sehr viel. Die Gottesfurcht lässt das ja gar nicht anders zu. Wenn Gott neben mir sitzen würde, würde er mich ansehen und mit mir gemeinsam wo anders hinschauen? Das ist aber die Frage! Wenn Gott in mir lebt. Dann sagt er aber "Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan." Mt 25,45 Bleibt aber im Frieden, bis hin zum hl. Laurentius. Wenn wir ohne Christus ja nichts machen können oder wir gar nicht wissen, was wir tun; so sieht Paracelsus die Sache ein wenig Anders, ausgehend von der Triebnatur des Menschen. Also, wie wird man dieser Natur Herr? Durch die heiligmachende Gnade. Der Kardinal geht jede Woche beichten, nur um die heiligmachende Gnade zu erhalten. "liebst du mich mehr als diese?" Joh 21,15 "liebst du mich?" Joh 21,16 "liebst du mich?" Joh 21,17 - Diese Frage ist also mehr als wenn man sagt: ich bin getauft. "Elija ist da." 1 Kön 18,8 "Elija ist da." 1 Kön 18,11 "Elija ist da." 1 Kön 18,14 Also, ist die Taufgnade wenig, im Vergleich zur Wiederherstellung der heiligmachenden Gnade durch die Beichte, als Tauferneuerung, welche nur und ausschließlich durch Liebe geschieht. "Warum wollt ihr sterben" Ez 18,31 - Ohne der heiligmachenden Gnade, kein Leben. Ihr seht, mein Wort stibt nicht. Es ist das Wort des Herrn. Man kann sich nicht davor hinstellen und man kann sich nicht verstecken. "Nein, euer Verhalten ist nicht richtig." Ez 18,29 Kann man auch sagen. Bewirkt genau das Gleiche. Jeder Mensch ist für seine Seele selber verantwortlich. Sicher, man kann Gerechtigkeitsübungen machen, wie Klimmzüge; wenn das Leben das zulässt, ist es wie Hegels Phänomenologie. Ich frage mich nur, welchen Nutzen das hätte. Das ist, eine Götze. Man muß natürlich die Kausalität verstehen, die jedes Seelenleben erfordert und da kommt wieder die Demut in die Betrachtung von gut und gutlos. Zeno der Elate vermied das Verständnis für Bewegung. Es ist auch die Frage, was sich bewegt. Xenophanes spricht von einem Umschwung, aber wann ist ein Umschwung erforderlich? Doch nur dann, wenn der ursprüngliche Schwung langsamer zu werden scheint. Die Idee des Bewegens hat eine Tierkunde nötig. So wie, die Fliege durch ein Wort zu ihr den Raum wieder verlässt. Also, wenn das Universum ein Raum ist, worin wird dieses wohl sein? Es gibt keinen Grund, zur Fliege zu sagen: verharre.

Sehen wir in die Heilige Schrift, die sagt: "Denn ich bin Gott, nicht ein Mensch, / der Heilige in deiner Mitte." Hos 11,9 "Ich bin Gott, der Gott deines Vaters." Gen 46,3 "Ich bin Gott und sonst niemand, / ich bin Gott und niemand ist wie ich." Jes 46,9