So der Mensch, das Gegenüber nur vergeistigt ist und der Leibhaftige ist der Satan, als das Gegenüber; dieser These nach. Die Nächstenliebe, die Gottesliebe und "Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen" Goethe, Faust I. Das ist, der Mensch als Grenzen-Setzer, als Baumeister, Weltbild des Töpfers. Das Konstrukt, wie die Sandburg und dann der Ton, als die Scherben, als eine Hoffart die zugrunde geht und so sagt es eigentlich Jesaja deutlich "Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer, / wir alle sind das Werk deiner Hände." Jes 64,7 Gott, der Vergeistiger? Wenn das Gegenüber also nur die Manifestation eines Augenblicks, einer Gestik, eines Ausdrucks ist. So wird Gott in die Dinge hinein gedacht, als Ghost in the maschine. Was ist dann der gute Wille, den die Engel preisen? Dieser kann doch dann nur Gottes Wille sein. Lehm, Ton, Erde. Auch Goethe hat sich diesem Thema im Faust, II. Teil angenommen, insbesondere bei der Betrachtung des Menschleins, als den Homunculus oder Golems. Das ist ein sehr zentrales Gedankengut, wie man es auch bei Rene Descartes findet, in seinen Theorien über die Wahrnehmung. Gott gibt also den Lebensatem, der sich von der Erscheinung der Tier-, Pflanzen- und Mineralwelt unterscheidet. Auch die Übermoral, also der Nutzen und Zweck des Willens, der in Gott alleine gut ist, setzt diesen a priori. Die Moral des Willens; ist dieser nur für die Engel gut, als die Wesen der Übermoral, die Wesen des Willens - Gottes? Ist der Wille demnach an die Erscheinung gebunden, die der Mensch als Grenze wahrnimmt? Bedenkt man, dass Gott auch der Schöpfer der unsichtbaren Welt ist, allerdings a posteriori.