Daher ist Elija bedeutend und Jesus sagt über ihn "Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er." Mt 11,11 Daher feiern wir ihn, im Rahmen der kirchlich anerkannten Ehrentage und man sagt, dass dieses Fest zu Ehren von Johannes dem Täufer im Himmel drei Tage gefeiert wird! "Elija ist da." Im Namen des Vaters (1 Kön 18,8) und des Sohnes (1 Kön 18,11) und des Heiligen Geistes (1 Kön 18,14) Amen.

Gott ist Herr über alle Kreatur und jedes Herz schlägt für ihn. Alle müssen wegen der Liebe geliebt werden, denn welchen Grund hätte uns Gott zu zeigen auf diese oder jene Gestalt? Wir haben nur ein paar Jahre und Angesichts der Ewigkeit, sind wir schon vergessen; aber Gott vergisst uns nicht.

Zitat "Gott ist der einzige Gegenstand der Liebe." oder "In der Hölle gibt es keinen Kalender mehr" lauten die mahnenden Worte der Predigt und doch gilt das nicht auch für den Himmel, wenn man betrachtet, dass wir im Jahr des Herrn leben, das wir auch das Kirchenjahr nennen? Warum diese Vorträge über die Hölle? Weil es das Heilsamste ist, sich in der Gottesfurcht zu üben. Niemand hat Gott je geschaut, aber sein eigenes Herz kennt man schon.

Wenn nichts, was niemals geschah, geschehen wird, möglich ist, was ist dann unmöglich? Goethe Faust I. "Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt, Gewöhnlich für ein Ganzes hält" Das Ganze ist unmöglich. Das Ganze ist das Objekt, das Ding an sich und ein Ding verhält sich umgekehrt proportional zu anderen Dingen. Es lässt sich also aus der Entität nicht schließen, ein an und für sich des Ganzen. Warum ist das wichtig? Weil Menschen gehen, sie entschlafen aber wohin? Also dieses gehen, von der Zeit in die Ewigkeit, um dann doch noch dem Einen oder Anderen ein Lebewohl mitzugeben, ein Blick, obwohl das Zeitliche bereits gesegnet ist. Vielleicht auch gerade deswegen. Sie gehen und ein Blick zieht sie ins Gewissen. Sie geben vielleicht Nachricht, von dem was Jesus sagte, dass wer an ihn glaubt nimmamehr sterbe. Das ist vielleicht eben dieser Horizont des Lebendigen, die sich sehnen, noch einmal zurück zu blicken. Wir sind keine Automaten. Wir leben.