Hat bei der Hochzeit von Kana wirklich Jesus das Wunder gewirkt, oder war das Maria? Sie barg alles in ihrem Herzen; da war sie verlobt mit Josef, von einer Hochzeit ist nichts erwähnt. Sie, die Braut des Heiligen Geistes und dann aber ist sie der vollkommene Mensch, was auch immer sich dabei vom Begriff des Menschensohnes im Alten Bund der Bibel unterscheidet. Sie trug also in ihrem Herzen dieses allzumenschliche Ereignis der Hochzeit, als Prima Causa der Erdenzeit, wo sie als Kind sicher auch schon in diesen Banner gezogen wurde und doch einen befremdlichen Rückhalt erfuhr, der ihre menschliche Eigenschaft wohl auch strapazierte. Im entscheidenden Augenblick jedoch entschied sie sich für Jesus, den verborgenen Gotte, die Empfängnis des bislang Unscheinbaren. Dann findet plötzlich, also kommt der Herr zu seinem Tempel. Im Klartext "Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel / der Herr, den ihr sucht" Mal 3,1 - befindet sich die Bibelgeschichte in Kana, wo von Hochzeit, von Wasser und Wein die Rede war, dass es ein Wunder war. Ein Wunder, an das sich die Gäste noch erinnern konnten, nachdem der viele Wein floss und wo war Josef, der Davidsohn? Die Frage ist, welchen Wert man einer Bibelgeschichte einräumt. Ob es ein Fatum ist, das plötzlich eintrat oder ob man das jeweilige Ereignis als Vorsehung verstehen mag oder als Phänomenologie der Historie. Vermutlich wird man mit dem Fatum leer ausgehen; also mit diesem An-Sich, diesem Noumen Kants. Die Braut an sich und dann hat man da diese Prämisse. Braut will 1500 Euro von jedem Hochzeitsgast, um diese Zeit zu elaborieren.
Die Geschichten der Bibel sind schemenartig, weil mehr kann man in der Ewigkeit auch nicht brauchen. Die verkausalierte Geschichte hat keinen Wert. Zuerst beginnt die Bibel mit der Aufzählung von Namen, dem Sohn von X und Y und es wird zu einer unendlichen Liste, einem Meta-Erlebnis, wobei dann diese Meta-Sprache zur Metapher wird, die selbst Jesus gebraucht und dann geht er hin zu dem Feigenbaum und sagt, Nein. Er negiert den Baum per se, wobei er ein ausgebildeter Zimmermann war, mokierte er die fehlenden Früchte, wobei er sagen hätte können, daraus kann man einen Tisch oder einen Stuhl machen. Irgendetwas handgreifliches, aber ihm ging es um die Frucht. Die Kausalkette mündet quasi in der Metapher. Dieser Anschein von Physik.
Leben ist dann eigentlich mehr, der Widerschein, als eben der Ausdruck, die Expression.
"Nach HEGEL lautet der Satz der Identität: A = A, negativ: A kann nicht zugleich A und nicht A sein."
Das Ding an sich ist wertlos; vgl. Nominalismus; an und für sich ist es das nicht. Es ist halt die Frage, ob diese Metaphorie, dieser Zoom wie beim Quanten-Zeno-Effekt, einfach eine Idee ist, die sich manifestiert und dann eben weitergesponnen werden kann.
Das Problem an Hegel ist dann eigentlich Schopenhauer (Philipp Mainländer)
Dostoevsky sah das eigentliche Problem der Philosophie sei der Suizid. Der Lynkeus-Philosoph, als ein säulenheiliger Standesrechtler.