Eschatologie: Wann man den Frieden mit Gott schließt, ist eine Frage des Glaubens. Manche glauben, indem sie die Erkenntnis des Lebendigen Gottes verdrängen, sie können dies am Ende ihres Lebens nachholen, wenn eben Zeit bleibt und die Kirche verspricht einen vollkommenen Ablass all jenen, die am Ende ihres Lebens des Namen Jesu aussprechen. Das ist also dann der Garant dafür, dass man im letzten Augenblick einen reumütigen Sühneakt vollzieht. Ob man diese Möglichkeit hat, weiß man natürlich nicht. Ebenso weiß man nicht, ob man vor dem Ableben oder eben dem Entschlafen, alle Dinge ordnen kann. All das fällt eigentlich schon unter den Gesichtspunkt der Eschatologie oder wenn man so will, die Endzeit, die es rein rethorisch bereits seit der Himmelfahrt Christi gibt. Die Freundschaft mit Gott besteht in einem erfüllten Leben oder nennen wir es Gnade. Das Vertrauen darauf, dass wir von der Vorsehung geführt sind. Ist man dabei von Sünden frei? Nein und unter Umständen verlieren wir die Freundschaft mit Gott, denn die Sünde hat den Nebeneffekt, dass diese von Gott entfernt. Dafür haben wir dann die Beichte, das Bußsakrament, als Fingerzeig der Rückkehr zur Vernunft und eben diese ist auch eine Freundschaft, mit der Kirche, mit Gott.

Nachdem gestern das Fest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau gefeiert wurde, ruft der Papst anschließend zur Beichte auf. Viele wissen nicht, dass es die Beichte gibt, sie wird schlichtweg vergessen. Es wird vergessen, dass man ein Sünder ist oder man sagt sich, ich sündige aber wenn ich dann noch nach dem Leben für diese Sünden leiden muss, was brauche ich beichten. Nun, das ist eine vermeintlich berechtigte Frage. Manche die nie beichten gehen, werden hundert Jahre alt. Ja schon, aber dann kommt die Ewigkeit. Was ist die Ewigkeit eigentlich? Sie ist der Friede mit Gott und dafür gehen wir beichten oder empfangen die Sakramente der Kirche um in diesem Frieden Jesu zu bleiben, aber der Satan fordert jede Unaufmerksamkeit ein und weiß genau wie er uns hintergeht. Manchmal ist es notwendig, wirklich alle Wochen beichten zu gehen, nur um den Saum der Sünde abzutöten oder davon zu heilen und wenn man sich über die Sünden Anderer ärgert, nun, da sagt Jesus: Lasst die Toten ihre Toten begraben. Was gehen mich also die Sünden der Anderen an? Sind diesem meinem Frieden abträglich? Sind sie der persönlichen Liebe zu Gott abträglich? Indem dann Menschen aus der Kirche austreten, weil die Sünden der Anderen zu viel oder zu groß oder zu mächtig sind? Es ist eben, ein persönlicher Gott, in drei Personen: Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist. Man kann ihn nicht allzumenschlich tadeln.