Gott richtet nicht nach dem Ansehen der Person. Damit kann man natürlich ein Fass aufmachen; man könnte sagen, dass ein junger Papst besser wäre, aber so lange haltet man denke ich keinen Papst aus, weil er menschlich ist. Das kann gut sein aber auch wieder nicht, weil er genauso anfällig ist zu straucheln, wie jeder Mensch.
Es ist halt die Frage, bei all den Marienerscheinungen, inwiefern Gott in das historische Geschehen eingreift, wo er doch die ganze Ewigkeit Zeit hat sich zu entscheiden. Ihn jetzt zeitlich anzusetzen und zu sagen, da war er, ist schwierig, aber man hat dieses Ereignis, welches unsere Geschichtsschreibung darlegt.
Das nennen wir Weihnachten; Gottes Eingreifen in die Welt und ich finde das gut, dass unser Papst Franziskus I. hier dieses Bild abzeichnet. Das ist ein sehr intelligenter Mensch, der das ordentliche Jubeljahr auf Weihnachten legt. Ein sehr gläubiger Mensch, ein guter Papst! Man darf seine Heiligkeit nicht mit irdischen Maßstäben messen.
Dieses Phänomen, dass sich Gott verbirgt, ist mehr ein irdisches Problem. Die Natur, die es liebt sich zu verbergen und die unfähig ist, sich zu ändern. Die Natur ist hier das Sinnbild einer Gaya. Das ist das Problem, was diese philosophische Sicht auf ein Frauendiakonat in unserer Zeit aufmacht, als eine Konsequenz der Irrung, des Irrweges, der falschen Prophetie. Wenn Gott eigentlich ein fleischlicher Gott ist, der eben Fleisch annahm, obwohl er Geist ist, ist er doch dem Menschen am Nächsten, der wider seine Natur geriet. Warum tut er das, wo Jesus dem Feigenbaum fluchte, der ihm keine Frucht bot. Ein Gott, der die Erde berührt, die doch der Schemel für seine Füße ist (vgl. Mt 5,35). Er ist ewig und wir sind nicht den Staub wert unter seinen Füßen, sind nicht wert wie der hl. Johannes der Täufer aka Elija (vgl. Mt 11,14) sagt, ihm die Schuhe aufzubinden (vgl. Joh 1,27). "Niemand hat Gott je geschaut" 1 Joh 4,12 Die Natur liebt es zwar sich zu verbergen, aber man sieht sie und dass sie nicht fähig ist sich zu verändern, da kann man mit Darwin wetteifern, wenn man ihm am Tisch haben will. Fakt ist, dass wir noch immer das Schwein essen, dass vor 2000 Jahren gegessen wurde und weiter will ich gar nicht blicken.
Und da sagte unser Kardinal: Stefani 2020 – „Himmlisches oft näher, als wir meinen“ - Warum ein irdisches Problem? Weil Jesus das Reich Gottes verkündete. "Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es!, oder: Dort ist es! Denn: Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch." Lk 17,21