Die große Verzweiflung ist die Ewigkeit, welche die menschliche Seele schon zeitlebens spürt. Wenn ein Sandkorn 1000 Jahre sind, ein zweites 2000 Jahre usw, wieviele Jahrmilliaren wären das bis alle Sandkörnlein auf der Erde weg wären? Wo Sand ist, Wüste, haben wir erdölfördernde Länder. Das ist also Finsternis und ebenso wie das Gleichnis mit den Sandkörnlein, wo Finsternis am Ende der Zeit vorherrscht, als ein Limbus steter Gottferne, wie flüssiges Öl oder Pech mit gleichbleibender Anziehung, im Untergrund mit Erkenntnis des Grundes.
Das Fegfeuer kann auch lange dauern, wenngleich Zeit unter Qualen der Seele ungleich länger dauert als ohne; aber 500 Jahre Fegfeuer, wo doch ein einziges Wort im letzten Augenblick vor dem Entschlafen ausgereicht hätte um direkt in den Himmel zu kommen. Schwieriger jedoch bei 1000 Jahren Fegfeuer, 2000 Jahren oder Jahrmillionen, was ebenso denkbar ist und doch ungleich nichts ist, angesichts der Ewigkeit und freilich auch der Hölle oder dem Himmel. Dazwischen klafft ein Abgrund, zwischen Fegfeuer und Limbus.
Einen Ereignishorizont gibt es nur da, wo Gott ist, der Grund ist und folglich auch Moral.
Man sagt, dass die Leiden im Fegfeuer unvergleichlich seien, ebenso wie die der Hölle, wenngleich sie dort aber unbefristet seien und das selbe große Feuer in ihnen lodere als wie ein Gott im Dornbusch. Es ist also Sache des Verstandes, nicht zu sündigen. Aber Unwissenheit, schützt den Sünder auch nicht vor dem Leid, ebenso wenig wie den Heiligen. Jede Form von Entität ist inflationär. Das Eigenartige daran, die Ewigkeit wird nicht mehr oder weniger. Genau unter dieser Prämisse kann man Kreaturen begegnen. Zwischen den Welten; wo man die hl. Kommunion empfängt, kommt das Himmelreich zu einem. Man empfängt es. Ein Hauch von Ewigkeit und ebenso ist die Verwandtschaft zu unserem Schutzengel, die Anrufung der Heiligen, das Vater unser.
Das braune Skapulier unserer lieben Frau vom Berge Karmel. Unterpfand ewigen Heils.