Was aber ist der Fiat? Wir kennen nur den Fiat Mariens. "Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel." Lk 1,38 - Totus tuus, der Wahlspruch von JP II. Also ist der Engel, der Fiat; die Botschaft Gottes und da geht es ja um die Menschwerdung und Jesus als die Erstlingsfrucht der neuen Schöpfung. Der Menschensohn, dieser Begriff, welcher auch in der Bibel öfters vorkommt, zB. Echeziel oder in Ps 80,18. Der Menschensohn ist ja dann der, welcher quasi vom Menschen erbt, dem wird. Im Zeichen des Geschehens, steht der Menschensohn und so koinzidiert sich diese Sichtweise auf Christus; auf die Individualität eigentlich auch. So ist es wie das Samenkorn, welches wie aus Abrahams Schoß aufgeht. Das ist interessant, weil Maria empfängt zum Einen den Schöpfer und hat ihn dann wie Abraham in ihrem Schoß; Pieta. Gottesmutter, ist da dann der eigentlich Sinn im Ecce Homo, also Maria ist der vollkommene Mensch. Also, man merkt schon, auf was ich hinaus will. Zum Einen die Miterlöserschaft Mariens und dann wird Barnabas freigesprochen, anstelle des einen wahren Gottes. So wird Maria die Mutter aller Menschen, die neue Eva.

Papst Franziskus fordert ein neues Bündnis zwischen Jung und Alt. - Der Papst stimmt damit eigentlich etwas Versöhnliches an, wo es vorab hieß, man solle auf die Alten hören, wo man weiß, die Jungen müssten sich erst mal die sprichwörtlichen Hörner abstoßen und dann hieß es, man muß auf die Jungen hören. Also, es ist weder noch. Man muß auf Gott hören. Somit versöhnt oder relativiert sich das; dieser Kult.

Wenn Nietzsche da diese Sicht einnimmt "nicht abgetrennt vom Satyr" bedeutet das eben darauf Acht zu geben. Natürlich kann man kindlich sein und das ist sogar gewollt, zu 80%, aber es sind die 20% die alles ausmachen. Diese von Gott zu erwarten und mehr Liebe für ihn zu gewinnen, ohne Last und Trübsal, denn wir wollen den Engel nicht reizen.

Der Engel ist der, der den Fokus hat. Dieses Schriftstück, das ich schreibe, ist ein Weg dahin, abgesehen von meinen vielen menschlichen Schwächen, die nur im Beichtstuhl etwas zu suchen haben. Wir sind Brüder, der Engel und der Mensch. Von dieser Hinsicht getragen, brauchen wir das Zutrauen, Vertrauen und die gemeinsame Stärke.

Gott zu versuchen, ist halt schwierig, denn er weiß alles, kennt alles und wenn er will, dann gibt er uns den guten Rat. Aber man muß Gott dafür kennen, denn wieviele falsche Propheten sind in die Welt hinaus gezogen? Man muß also diese Sicht von Nietzsche schon auch verstehen, der ein Liebhaber des Wortes war. In der Lauheit brütet man, aber es sind dann doch die heißen und kalten Wegführungen des Engels, der uns dieses Wort vor Augen stellt. Wir, die wir maßen.

 Es braucht Zeit sich Gott zu nähern, auch wenn er uns schon von weiten kommen sieht.

Als ich das braune Skapulier erhielt, wurde ich darauf hingewiesen, dass ich nun Teilhaber an den geistlichen Schätzen des Karmels bin und das ist halt die Spende, aber das ist eben schwierig, wenn man in der Schatzkammer des Heiligen Geistes das Meer sucht. Wenn ich wo suche, als Person, dann im Beichtstuhl.