"Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst. Wer das Wort nur hört, aber nicht danach handelt, ist wie ein Mensch, der sein eigenes Gesicht im Spiegel betrachtet: Er betrachtet sich, geht weg und schon hat er vergessen, wie er aussah. Wer sich aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit vertieft und an ihm festhält, wer es nicht nur hört, um es wieder zu vergessen, sondern danach handelt, der wird durch sein Tun selig sein. Wer meint, er diene Gott, aber seine Zunge nicht im Zaum hält, der betrügt sich selbst und sein Gottesdienst ist wertlos." Jak 1,22-26Warum ist das so ein Problem? Wegen dem Engel. Es gilt die Ehrfurcht vor einander, wie in der Ehe.
Aber was meint das, Ehrfurcht vor einander? Zuerst einmal ist Gott und warum sollte Gott einem die Widerwärtigkeit vor Augen stellen? Dann haben wir wahrscheinlich zu wenig gebeichtet, denn sonst würde uns ja kein Schatten vor Augen stehen und so ist der Körper, wie Jesus sagt.
Alte Leute, kranke Leute, gebrechliche Leute und dann die Vorsehung. Jede Theodizee ist ein Selbstbetrug, schauen wir uns in den Spiegel und kein Mensch ist perfekt. Sicher, wir können lieben, begehren, begehrt werden, aber im Grunde ist das Mittelmaß entscheidend. Das ist die Person selber, die Gott gemacht hat, wie den Tag. Also, wir reden von der Vorsehung und dann was uns von der Liebe Gottes trennt. Da ist der Mensch jetzt nicht mehr mit seinen Ideen, sondern Bruder. Sicher kann man wie ein Adler die Flügel weiten und auch die Schwestern wähnen, aber im Grunde ist die Männin auch Bruder und so fasst der Mensch eben nur einen Wimpernschlag. Bei Maria muß man wohl erkennen, dass sie Herrin ist, die den Herrn geboren hat.
Jakobus sagt "sich vor jeder Befleckung durch die Welt zu bewahren" Jak 1,27 und wie oft muß man beichten gehen um so einen Zustand zu erfahren? Einmal und wenn nach einem Tag wieder der Zweifel vor Augen steht, dann zweimal oder dreimal, vielleicht auch 77x aber irgendwann gibt sich Satan geschlagen, denn der Herr ist der Herr. Da kann der Satan sagen, was er will. Das ist so wie der Automat, wo der kleine Teufel immer wieder auftaucht und man ihn mit einer Keule zurückschlägt. Irgendwann ist das Spiel aus; aber Gott ist da anders. Er kennt den Menschen und seine Bedrängnis. Daher ist die Beichte so wichtig, ohne dass ich Herr bin um meine Sünden zu bewältigen. Ich gehe beichten, weil ich verloren bin ohne dem Herrn.