Papst – „Friede in Europa und der ganzen Welt“ - In dem Dogma "Extra ecclesiam nulla salus" geht bei Fulgentius von Ruspeein Termini hervor wie "Kriegsdienst des Christenlebens". Dieser Passus wurde in der Allgemeinen Kirchenversammlung zu Florenz (1438–1445) als Dogma festgeschrieben, weshalb dies keineswegs den Frieden untermauert. Dass Versuchungen kommen, das wähnte Christus bereits in Mahnung an die Apostel, freier durch den Ansatz, dass Christus wie Schafe mitten unter die Wölfe sendet. Es ist halt weit hergeholt, auch den Kampf um das Ewige Leben als Kriegsdienst zu wissen, wo der Krieg zwischen den Dämonen und den Engeln besteht, seit dem Anfang der Zeit. Vgl. Eph 6,10-20. Es klingt ziehmlich theatralisch, wenn Fulgentius dies als einen Kriegsdienst des Christenlebens ansieht, wenngleich dieser im Kern dieser Behauptung in Anbetracht der Worte des hl. Paulus nicht unrecht hat. Versuchungen kommen und Unfriede, wo Jesus den Frieden spendet, den die Welt nicht geben kann. "Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht." Joh 14,27Der Unfriede ist im Kleinen auch schon da, in den Familien, den wohl Besessenen, denen man wenig beizukommen weiß, aber hierbei spricht Jesus davon für die Feinde zu beten, sie zu lieben, was im familiären Kontext durchaus gängig ist. Gott prüft uns und so wie der Prophet im eigenen Land nicht verstanden wird, ebenso nützt die Rede wenig, wenn das Herz daneben ist. Also man spricht dann eigentlich von einer Umsessenheit. Meißtens geht es um Unausgelastenheit, wenn Menschen unfriedlich sind. Wenn sie eine Aufgabe haben, ist eh alles in Ordnung und gleichsam werden Lasten aufgelegt, die sie selbst nicht tragen wollen. Das Gesetz und die Propheten, als goldene Regel, warum die Leute streiten oder eben sich abschotten, denn "wenn einem jemand zwingt eine Meile zu gehen, gehe man also zwei mit ihm". Wie Heinrich Seuse sagte: Ein Leiden, das kein Leiden ist. Was ist damit gemeint? Das Leid des Krieges, das Leid einer Epedemie und die Symptome einer Gesellschaft, unter denen es ein Leiden ist, das kein Leiden ist. Wo soll der Heilige Vater da einen Anker werfen? Er kann nur und das ist auch seine Hauptaufgabe, die Sakramente spenden, den Leib des Herrn, damit man eben erkenne, dass dieses Leid keines ist, das zwischen Menschen ausgetragen werden muss. Keine Waffen und keine spitzen Worte. Dann hat man solche Menschen, die anderen die Freiheit nehmen, sie versklaven und eben der Empfang der Hostie schenkt Freiheit in diesem Kerker, so Gott diese Qual, dieses Leiden zulässt und es gibt mehr Götzen als Realitäten, mehr Leid in der Welt als Heil. Es ist schwierig, da den Frieden zu predigen, während an anderer Stelle "Der Kriegsdienst des Christenlebens" genannt wird. Jeder hat das Recht auf Gnade, darum leben wir. Wenn das Leben je endet, empfangen wir die Früchte dieser Gnade.

Natürlich kann man mutmaßen, dass die Welt krank ist, doch an nächster Stelle steht jemand vor, der will damit nicht verglichen werden, wie Paracelsus anmerkt. So ist es eben ein Leiden, das kein Leiden ist. In der Betrachtung des Kreuzweges halten wir Christus Gott hin. Seltsam, dass man da den Wert des Kreuzweges Christi allenfalls zu Ostern wahr nimmt. Auch beim Rosenkranz würde ich mich dem schmerzhaften Rosenkranz bedienen. Durch Seine Wunden sind wir geheilt. Das gilt aber nur für Christus. Diese Christozentrik ist das Alpha und das Omega. Alles Andere ist dann eine Verdrehung, der Teufel als der Verdreher, wie das im Krieg geschieht, welchen der Papst ja auch anprangert.