Philosophie: Der Terminus liegt natürlich in einer Entität; der des Logos, einer Weltvernunft; was allerdings zu Theorien über die Wahrnehmung führt, frei nach Descartes und auch dieser suchte im Logos, der Mathematik einen Konsens zur Berechenbarkeit und dann gibt es aber auch die Freiheit des Willens, die Ideologische Wandlung des Menschen nach Fichte. Man hat also hier zwei Seiten eines schwimmenden Flosses, basierend auf einer flachen Scheibe und diese Weltphilosophie, die immer einen Träger sucht, ist wie das Wasser, von dem sich Heraklit auzudünsten suchte. Kant als Protestant in jenem Logos, dem auch Goedel anheim fiel oder eben die Philosophen der Aufklärung insgesamt. Termini ist hier, Sokrates, als Symbolträger abendländischer Philosophie und Einsicht, aber weitaus keine Lichtgestalt der Aufklärung. Kant wähnte: Nichts ist ohne Grund warum es sei; basierend auf der sokratischen Logik. Ebenso kann man sagen: Nichts ist nichts; eine Tautologie eben. Der Satz vom zureichenden Grunde, bei Schopenhauer, führt ebenso in die augustinische Logik und so sind das allenfalls eben Grenzgänger, wie Schafe, die an den Pflock des Augenblicks gekettet waren und je nach Radius einem Hobby fröhnten. Was also ist Weltvernunft? Ebenso kann man fragen, was die Welt ist oder was diese im Innersten zusammenhält. Natürlich kann man alles mit Vernunft erschließen, aber der erste Faux Pass erfolgte ohne der Vernunft, bei Adam und ergo ist auch die Vernunft der erste Sündenfall. Es ist also keine Aufklärung von der Misere Kants zu erwarten. Es wird eine Entität erschaffen, wie die Freiheit der Vernunft und des Willens als sein Perpetuum Mobile. Das absolute Ganze, dieser Empirismus wider den guten Geschmack und so erkennen wir, dass der Mensch ein notgedrungenes Wesen sei, das im Sündenfall der Vernunft anhangt. So wie eben der Protestant, der lehrt, was er am Nötigsten hat. In der Antike erschließt sich bestenfalls der Widerspruch, als Wegweiser in eine philosophische Gestalt, wie das die Protestanten mimen. Natürlich führt es in einen Fatalismus, als die Zierde unserer Zeit. Wohin also ist Gott? Diese Kernfrage, welche die Poesie in sich selber sucht, als das Wort und die Wandlung, das Nahbare. Kann der Mensch denn Urheber sein? Diese Frage erschließt die Moderne, in der der Mensch auf seine eigenen Gründe zurückgeworfen wird, als Armer oder Reicher, als Wünschelrute wider die Einsamkeit. Kann sich der Mensch denn aus dem Wort erheben? Was ist das Wort, das hier und da als Logos, als Zeichen der Weltvernunft kundet? Das Wort, das uns am Leben hält, aber nur als Wirkung, denn die Ursache, den Urheber suchen wir in jedem Buchstaben der Form, der Gestalt und Umgestaltung.
Erzbischof Lackner: „Religionsunterricht wichtig für Demokratie“ (Professor für Philosophie) - Es gibt kaum einen Bereich öffentlichen Lebens, bis hin in die tiefste Grammatik, wo Gott und Demokratie sich nicht gefestigt hätte. So auch die ironische Anspielung Nietzsches. Wenn man nicht unterscheiden kann ...
Paracelsus: "Lunatici bezeichnet nun "die tierischen geist der menschen die von dem gemeinen man alein taub oder unsinnig geheißen wird und bilich." Der göttliche Anteil des Menschen ist "aus dem Wort fiat", der tierische aus dem limbus. Dieser ist "nichts anderes als alein das sterblich ding am menschen, das do faulet. ......dieweil er tötlich ist..." Paracelsus
Goethe, Faust I. „Zwei Seelen wohnen, ach! In meiner Brust. Die eine will sich von der anderen trennen.“ wahrscheinlich bezogen auf das Wort des Paracelsus
Allein der Kontext des Paracelsus ergibt zweierlei Sinn.
Daub ist eigentlich das Wort, kommt von nicht hören wollen und so schließt sich dieser Kreis.
Goethe lässt da eingangs im Faust den Nihilisten sehr deutlich sprechen: "Ich bin der Geist, der stets verneint und das mit Recht, denn alles was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht..."