Die einzige Losung ist eigentlich, sich dem Herrn anzuschmiegen. Da sagt er, macht euch Freunde beim schnöden Mammon. So in etwa. Also, Freunde, das sind die Heiligen, im Himmel. Die Schätze im Himmel. Damit sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten. Das ist genau dasselbe. Wenn man dieses Gericht Gottes in jenem Augenschein, wo das Auge bricht wahr nimmt, dann gilt vor allem die Kostbarkeit jener Perle, für die man alles verkauft hat, um sie zu besitzen. Diese Weisheit welche als Anfang die Gottesfurcht wähnt. Vgl. Spr 9,10. Das ganze Evangelium umfasst eigentlich, die Menschlichkeit Gottes und ist nicht das am Schwersten, der Freund im Himmel? Wenn man sündigt, verbirgt man sich ja und dann sagt der hl. Johannes: "Der Geist und die Braut aber sagen: Komm!" Offb 22,17 und das ist interessant, weil "Wer die Braut hat, ist der Bräutigam; der Freund des Bräutigams aber, der dabeisteht und ihn hört, freut sich über die Stimme des Bräutigams." Joh 3,29 Diese Christozentrik bestätigt hier den Freund, sonst ist das Gleichnis doch weit hergeholt. Von Freunden redet hier ja eigentlich niemand, denn es waren ja alles Apostel. Also, die Nächstenliebe des Apostels ist schwer mit der Teuerliebe einsehbar, bis auf Hananias und Saphira (Apg 5,1-11). Die Mystiker, wie Thomas von Aquin sind immer so interessant, weil sie haarscharf an der Wahrheit vorbei gehen, aber vielleicht galt das als geistig arm. Die Annäherung an den Freund, der im Himmel ist. Da ist sein Leben, sein ganzer Olymp der Erscheinung, würde Nietzsche sagen. Die Erkenntnis als Bruchwerk, um sich dem Freunde anzunähern, sodass er sich erschließt. Gerade wo Thomas von Aquin von der Caritas, also der Teuerliebe philosophiert, zieht er keine Parallelen, sondern holt weit aus, vergleicht diese mit der Liebe zum Pferd oder zum Wein; geht also überhaupt nicht auf den Kontext ein. Sicher, geistig arm oder demütig. So lernen wir vom Freunde, der im Himmel, im Reich der Glorie ist. Er hat also nicht die Glorie herabgezogen, sondern sie dort belassen, wo sie ist; im Himmel. Ist die Teuerliebe Freundschaft, fragt er.
„Papst Franziskus – Der wahre Reichtum ist Freundschaft“ - Ist die Teuerliebe (Caritas) Freundschaft? (Thomas von Aquin)"Einen Freund, geprüft im Tod."SchillerDas meint eben, die Heiligen; Freunde und da sagt Jesus Sirach: "Wohl dem, der dich sieht und stirbt; / denn auch er wird leben." Sir 48,11 Man sieht ihn ja kaum, in dem kleinen Fenster.
Der Fenstergucker im Stephansdom: "Ahnest du den Schöpfer, Welt?"
Der hl. Thomas von Aquin wird sich vielleicht gedacht haben: "Da ist alles verblendet, was willst du ihnen sagen?" Oder, was will der Künstler sagen? Artes Liberales, er will gar nichts sagen; das ist das Problem.
Anbei, die Figur der hl. Agatha von Catania am Predigtstuhl im Stephansdom. Dem Papst wurde ein Lamborghini geschenkt - Lamborghini in oder aus Sant'Agata Bolognese "jagen ihn vom Erdkreis fort" Ijob 18,18 - Also, man hat dann immer wieder "Den Zusammenfall der Gegensätze", wie Nikolaus von Kues schreibt. Dennoch, kann man sich vorstellen, um was es geht.
Kirchliches Asyl - Antoniusfeuer: "Im Gau von Paris und auch in diversen umliegenden Gauen wurden verschiedene Gliedmaßen der Menschen von einem schmerzenden Feuer durchdrungen; und die wurden allmählich zerfressen und vernichtet, bis der Tod schließlich die Martern beendete. Manche von denen entrannen der Plage, indem sie viele Stätten der Heiligen aufsuchten; mehrere nämlich sind in Paris in der Kirche der hl. Gottesmutter (i.e. Notre Dame) geheilt worden, in dem Maße, daß wieviele auch immer dorthin gelangen konnten, als von dieser Seuche erlöst erklärt wurden; diese unterhielt der Herzog Hugo (Hugo Magnus, ca. 893-956) mit täglichen Unterstützungen. Während etliche von ihnen in ihre Heimat zurückkehren wollten, wallte die Hitze trotz des ausgelöschten Feuers wieder in ihnen auf; zur Kirche zurückgekehrt, wurden sie befreit."