Das Thema spannt sich ja dann weiter, nicht? Weil dann gibt es auch in Bezug auf den Beischlaf in der Ehe, also auch bei wiederverheirateten Geschiedenen den selben Passus des Zölibats. Also, da wird es dann schwierig, weil die Keuschheit in der Ehe eine ebensolche Rolle einnimmt, wie das für den Priester gilt. Das ist nicht so einfach. Letztlich führt jegliche gesellschaftliche Norm zu einer antikatholischen Haltung; da aufgrund ihrer Tragweite die Christozentrik bis über das Leben hinaus reicht. Aufgrund dieses Vorteils setzt die Gesellschaft hingegen auf kurzlebige Züge und vereitelt so den Lebensumstand hinsichtlich der christozentrischen Lebenserwartung. "sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns" Lk 16,26 Maria, die Mutter Jesu wird von den Karmeliten als Herrin des Ortes verehrt. Das ist wahrscheinlich zurückgehend auf die erste in der Kirche bekannte Bilokation, wo Maria dem Apostel Jakobus in Saragossa auf einer Säule erschien. Abschottung ist das Thema unserer Zeit, einer jeden Zeit. Der Christ, gekreuzigt im Herrn. Interessant ist nur, dass Individuen diesen ihren Standpunkt, der womöglich einer Säule gleicht, so wie der Säulenheilige nicht verlassen können. Diese Abschottung ist also nicht freiwillig. Das macht das dann interessant, die Leichtigkeit die Erde eben nicht zu berühren und dann gibt es eben Individuen, die ergriffen, die ganze Welt von ihrer Standfestigkeit überzeugen wollen. Warum macht man das, wenn man ohnehin abgeschottet ist? Jesus bringt kein Beispiel, wenn es nicht alle betrifft und hier eben das Beispiel des Armen Lazarus. Das ist der andere Gesichtspunkt der Haftung des Kreuzes, an dem Jesus seine Menschwerdung kundet.
„Der Heilige Vater ist offen für Veränderungen“ - Ja, weil ich anmerkte, er könne ein Konzil schreiben, aber es ist gut wie es ist. Was wäre der Inhalt eines Konzils? Der Kontext muss auf der Heiligen Familie ruhen. Maria und Josef sind die größten Heiligen die wir haben. Sicher, waren es Menschen und kein Vergleich zu Engeln welche ebenso zur Heiligen Familie gehören. Bei den Engeln beginnt eigentlich die Moral in der Übermoral und da ist auch die Grenze. Wo ich Probleme habe, ist der Eifer um die Welt. Wir müssen uns dem Himmlischen ereifern und Privatoffenbarungen helfen da weniger als das Evangelium selber, denn es geht ja um die Liebe zu Jesus, denn vor der Nächstenliebe steht die Gottesliebe. Die Nächstenliebe wird einem hinzugegeben, wenn man in Gott bleibt, ihn empfängt, seine Worte in Ehren haltet, aber ohne Christozentrik, wie will man da den engen Weg finden? Moralisch sind Privatoffenbarungen zu heikel.
„Junger Priester – wir sollen entrücktes Priesterbild endlich aufgeben“ - Das Messopfer geschieht in Vereinigung des Priesters mit dem Hohepriester, bei der Wandlung.